Endlich ist es so weit: Das Jahr 2010 ist vorbei. Der Himmel sei Dank! Denn bis auf paar schöne Momente, Stunden, Tage, neue Freundschaften, Erlebnisse und Erfahrungen war es kein gutes Jahr für mich. Für England, LFC und Alonso (na ja, fast hätte er es geschafft) auch nicht. Hoffentlich wird 2011 besser. Ich drücke mir die Daumen. ;-) Und Euch allen wünsche ich auch alles, alles Gute im 2011!! Prost! :-)
Freitag, 31. Dezember 2010
Frohes neues Jahr 2011!
Eingestellt von
Amanda Musch (aka amandoloss)
um
Freitag, Dezember 31, 2010
0
Kommentare
Links zu diesem Post
| Reaktionen: |
Mittwoch, 29. Dezember 2010
amandoloss' Picture of the Year 2010
Not an easy task to choose ones picture of the whole long year. It was a true struggle as you can imagine, and eventually there were two short-listed pictures. I could have gone for John Terry's utterly genius World Cup dive . :-)
But since I met up with my lads from Liverpool FC in August, which at the same time was also THE MOMENT of the year for me, there was no other option as to choose this picture:
Steven Gerrard: Our Captain Fantastic, The Heart of Anfield, a true leader, icon. and Legend. And next to him ... me! Totally confused, speechless and utterly over the moon from sheer hapiness me. :-)
Eingestellt von
Amanda Musch (aka amandoloss)
um
Mittwoch, Dezember 29, 2010
0
Kommentare
Links zu diesem Post
| Reaktionen: |
Freitag, 24. Dezember 2010
Merry Christmas from amandoloss
Eingestellt von
Amanda Musch (aka amandoloss)
um
Freitag, Dezember 24, 2010
1 Kommentare
Links zu diesem Post
| Reaktionen: |
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Finde den Fehler
Was passt hier nicht ins Bild? Als kleine Hilfe: die erste Buchstabe ist "C" und die letzte "O". Viel Spaß beim ... ehm ... "Suchen".
Eingestellt von
Amanda Musch (aka amandoloss)
um
Mittwoch, Dezember 22, 2010
2
Kommentare
Links zu diesem Post
| Reaktionen: |
Dienstag, 21. Dezember 2010
MOTD#26: Raúl
Sein voller Name lautet Raúl Gonzales Blanco, aber in der Sportwelt ist er als Raúl bekannt. Raúl der Torjäger, der Rekordjäger, der (Ex-) Kapitän, der Model, Vater, Ehemann … Raúl das Vorbild, das Idol, eine lebende Fußballlegende. Über Raúl kann man nur in Superlativen sprechen. Der Mann hat in Fußball, wenn man die Vereinskarriere betrachtet, alles erreicht. In der Nationalmannschaft war er lange El Capitan, aber just im Jahr 2008 als Spanien die Europameisterschaft gewann, wurde er aus der Mannschaft ausgeschlossen. An der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika nahm er als Aktiver leider auch nicht Teil. Sonst wäre seine sportliche Karriere einfach nur perfekt, aber man kann ja nicht alles haben … Am 18.12.2010, also den vergangenen Samstag, in der Bundesligapartie gegen den 1. FC Köln schoss Raúl seine Pflichtspieltore numero 332, 333 und 334. Ein Hattrick für seinen derzeitigen Verein Schalke 04 und sein elftes Tor in 24 Spielen für Schalke insgesamt. Addiert man dazu seine Einsätze für den spanischen Rekordmeister Real Madrid (1994-2010) sind es 765 Pflichtspiele. 756!! Das muss man erstmal hinkriegen. Das muss man … sich auf der Zunge zergehen lassen. Siebenhundertsechsundfünfzig. Un-fass-bar. Aber war.
Raúl erzielte 44 Tore in 102 Spielen für die spanische Nationalmannschaft sowie 68 Tore in 132 Spielen für Real Madrid und in drei Spielen für Schalke 04 in der Champions League (Stand: 20. Oktober 2010). Somit ist er der beste Torschütze in der Geschichte des 1955 als Europapokal der Landesmeister eingeführten Wettbewerbs. Mit seinem Treffer am 28. September 2005 gegen Olympiakos Piräus schaffte er es als erster Spieler, die 50-Tore-Marke in der Champions League zu durchbrechen. Er überholte damit die Real-Legende Alfredo Di Stéfano und führt derzeit die ewige Torschützenliste der Champions League an. Er ist mit 228 Ligatoren in 550 Spielen (Stand: 4. Juli 2010) der drittbeste Torschütze der Primera División und der beste Torschütze in der Geschichte von Real Madrid. Am 15. Februar 2009 überholte er mit einem Doppelpack beim 4:0-Auswärtssieg gegen Gijon Alfredo di Stèfano, welcher bis zu vorher genannten Tag 307 Tore in offiziellen Bewerbsspielen hatte.
Am 21. April 2007 absolvierte Raúl beim Liga-Heimspiel gegen den FC Valencia sein 600. Pflichtspiel für die „Königlichen“. Überdies absolvierte er am 11. Januar 2009 gegen RCD Mallorca sein 500. Ligaspiel (allesamt für Real Madrid) und schoss dabei das Tor zum 0:2 (Endstand 0:3). Er ist weltweit der 18. Spieler, dem bei drei verschiedenen Weltmeisterschafts-Endrunden jeweils mindestens ein Treffer gelang. Er ist außerdem Rekordtorschütze und nach Andoni Zubizarreta der nach Einsätzen erfolgreichste Spieler der spanischen Nationalmannschaft.
Präsentation auf Schalke: Manchmal hat sogar ein Teppich mehr Glück im Leben.
Uff! So viele Spiele, Tore, Rekorde und nur ein Mann. Ich wiederhole: Unfassbar, aber war. Ein toller Mann, Sportler, Mensch und Vorbild. Oh ja … ich kenne da einen, der bei Real Madrid seine Nummer 7 übernahm und …
Ein Mann und ein Clown.
Nun ja, fußballerisch kann man die beiden eigentlich nicht vergleichen, weil es zwei total unterschiedliche Spieler sind, aber menschlich könnte sich C.R. eine Scheibe abschneiden. Aber das wird er nicht tun, weil … eh, das ist wieder eine ganz andere Geschichte. Ich widme mich ....
;-)
Eingestellt von
Amanda Musch (aka amandoloss)
um
Dienstag, Dezember 21, 2010
0
Kommentare
Links zu diesem Post
| Reaktionen: |
Samstag, 18. Dezember 2010
Photo of the day - Stevie in training
It's obviously a delight to see Stevie training again. And now take a closer look at his face ...
Photo: liverpoolfc.tv
Eingestellt von
Amanda Musch (aka amandoloss)
um
Samstag, Dezember 18, 2010
0
Kommentare
Links zu diesem Post
| Reaktionen: |
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Liverpool nil, Utrecht nil
Despite it being a nothing game we can’t be happy about the 0:0 draw against Utrecht last night. It was utterly boring. I don’t know how I managed not falling asleep.
We started well, though. However after about 10 minutes one could literally see how the air is escaping, If you know what I mean. What followed were frustrating and utterly dull 80 minutes.
The audience didn’t get to see what Liverpool is about. Even though we played for nothing a bit of action wouldn’t be that bad. One humble goal … because we had some opportunities. It wouldn’t hurt.
My MOTM? Leon de Kogel. Because none of our players took my breath away with his performance.
However … bring on Fulham!
Eingestellt von
Amanda Musch (aka amandoloss)
um
Donnerstag, Dezember 16, 2010
0
Kommentare
Links zu diesem Post
| Reaktionen: |
Dienstag, 14. Dezember 2010
Diego Forlan wins the Golden Ball 2010
Diego Forlan has been named Best Player at the 2010 FIFA World Cup. The Uruguay striker topped the prestigious poll of accredited media representatives ahead of the Netherlands’ Wesley Sneijder and Spain hitman David Villa.
Forlan was tremendous throughout, shooting audaciously but doing it with accuracy and doing it with success on occasion, including the best technical goal of the World Cup in the 3rd place game. We all agree that carried his team almost by his own hand errr ... legs throughout the World Cup. And we also all do agree that no other player of the tournament deserved winning The Golden Ball more the Diego Forlan. FELICIDADED!! CONGRATULATIONS!!!
See the full list on winners in here.
Eingestellt von
Amanda Musch (aka amandoloss)
um
Dienstag, Dezember 14, 2010
0
Kommentare
Links zu diesem Post
| Reaktionen: |
Sonntag, 12. Dezember 2010
"A major blow"
We had 17 goal attempts, Newcastle had 6. We had 6 shots on target, Newcastle had 3. And it was enough to score three goals and defeat us (it has to be said) unexpectedly. After Dirk Kuyt's equalizer the most of the fans thought there's only one team going to win the match. We looked like we were capable of scoring at any point, but we didn't. Newcastle made use of their chances, we stopped pressing, lost our concentration and there you have it, the result says it the best: Newcastle 3, Liverpool 1.
"It's a major setback," said Hodgson. "A major blow."
I couldn't say it better. Once again we gave away a win and points. We could have ended up sixth ... we could, we should but we didn't.
Eingestellt von
Amanda Musch (aka amandoloss)
um
Sonntag, Dezember 12, 2010
1 Kommentare
Links zu diesem Post
| Reaktionen: |
Freitag, 10. Dezember 2010
MOTD#25: Rafael Nadal
Was soll ich über Rafael Nadal noch sagen, was noch nicht gesagt worden ist? Was soll man zur „herausragend“, „genial“, „brillant“, „nicht von dieser Welt“ hinzugefügt werden? Was auch immer man noch sagt … es wird dem Spanier nicht gerecht. Vielleicht können die Schweizer Rafaels Besonderheit ein wenig besser auf den Punkt bringen: „Mega hipper supergeil“. Auch nicht? Es drückt doch noch nicht ganz alles aus. Die passende Bezeichnung zu finden ist für mich ebenso schwer, wie für Rafas Gegner ihn zu besiegen. Dann stelle ich nur die Fakten vor. Sieht selbst und urteilt selbst. Das, was Nadal erreicht hat, spricht für sich und für ihn.
Rafael (* 3. Juni 1986 in Manacor, Mallorca) war vom 18. August 2008 bis zum 6. Juli 2009 die Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste. Nach dem Gewinn der French Open 2010 übernahm er am 7. Juni 2010 wieder die Spitzenposition im ATP-Ranking.
Er gewann in seiner bisherigen Karriere neun Grand-Slam-Titel, fünfmal bei den French Open, zweimal in Wimbledon und jeweils einmal bei den Australian Open und den US Open. Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking gewann Nadal zudem die Einzelkonkurrenz.
Der besonders als Sandplatzspezialist bekannte Spieler hält den Rekord der längsten Siegesserie auf Sand: Zwischen April 2005 und Mai 2007 gewann er 81 Spiele in Folge, bevor er im Endspiel des Hamburger Masters-Turniers gegen Roger Federer verlor.
Nadals bevorzugter Untergrund ist der Sandplatz, ein Belag, auf dem er schwer zu schlagen ist. Oft wird er deshalb als Sandkönig bezeichnet. Seine Spielweise ist durch ein kraftvolles und aggressives Grundlinientennis geprägt. Vor- und Rückhandschläge werden mit, für Spanier und Südamerikaner charakteristischem, starkem Topspin gespielt. Dies erreicht er unter anderem durch seinen extremen Vorhandgriff Westerngriff und hohe Beschleunigung des Schlägerkopfes. Seine beidhändige Rückhand gilt als eine der Härtesten im Profitennis.Nadals Spielhand ist die Linke, obwohl er Rechtshänder ist. Verantwortlich hierfür ist sein Trainer und Onkel Toni Nadal, der die Ansicht vertrat, Rafael Nadals beidhändige Rückhand würde von einem starken rechten Arm profitieren. Bemerkenswert ist auch die außergewöhnliche Athletik des Mallorquiners und hier im Besonderen seine enorme Schnelligkeit und Beweglichkeit, die es ihm oft ermöglicht, auch schwierige Bälle auf der Rückhandseite zu umlaufen und stattdessen seinen stärkeren Vorhandschlag einzusetzen. Nadal gilt als nervenstark und besitzt ein außergewöhnlich ausgeprägtes Antizipationsvermögen. Aufgrund dieser Fähigkeiten werden die Gegner des Spaniers zu sehr aktivem und risikoreichem Spiel gezwungen.
Beim Aufschlagsspiel setzt Nadal im Unterschied zu vielen seiner Konkurrenten nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf eine geschickte Platzierung der Bälle. Nadal verfolgt hierbei die Strategie, möglichst extreme Winkel zu spielen und so seine Gegner unter Druck zu setzen. Oft wurde Nadal in der Vergangenheit für sein Verhalten beim Aufschlag kritisiert, vor dem er eine ritualisierte Bewegungsfolge ausführt, die eine relativ lange Zeit in Anspruch nimmt. Dies führt bei manchen Gegnern zur Verärgerung, da diese sich in ihrem Spielrhythmus gestört fühlen.
Tennis ist sein Leben, seine Leidenschaft, sein zu Hause und das, was er am besten kann. Und was er wie kein anderer auf diesem Planeten kann. Ich höre schon die Roger Federer Fans … schhhhhhhh! Nur mit der Ruhe. Lasst es euch endlich mal sagen: Roger ist ein brillanter Tennisspieler, aber der Rafael … der Rafael ist … ja der ist einfach so genial in dem was er mit dem Tennisschläger tut und macht, dass einem vor Begeisterung die Worte fehlen. Und da macht es aus.
Rafael Nadal ist einfach toll. Super. Brillant. Genial … sieht ihr, ich wiederhole mich schon wieder und … ich könnte ewig so weiter machen. Viva Rafaaaa!
Eingestellt von
Amanda Musch (aka amandoloss)
um
Freitag, Dezember 10, 2010
0
Kommentare
Links zu diesem Post
| Reaktionen: |
Donnerstag, 9. Dezember 2010
"Nowhere Boy"
„Nowhere Boy" ist ein Biopic über John Lennon – doch wer nun erwartet, die wilde Anfangszeit der Beatles in Hamburg, den Höhepunkt der Beatlemania oder die Bebilderung von Lennons Leben als Solokünstler an der Seite von Yoko Ono zu sehen, liegt falsch. Aber diese Geschichte ist bekannt, berühmt und berüchtigt, also was sollte man noch dazufilmen? Eben. Und wer diese Geschichte nicht kennt ... es gubt genüg Bücher und Dokus darüber. Also nervt nicht mit dem Gemecker.
Die Regisseurin Sam Taylor-Wood konzentriert sich in ihrem Debütfilm vollständig auf die Jugendzeit John Lennons, seine musikalischen Anfänge und sein Aufwachsen im Einflussbereich zweier konträrer Mutterfiguren.
Liverpool in den 50er Jahren: Nach dem plötzlichen Tod des geliebten Onkels lebt der 15-jährige John Lennon (Aaron Johnson) allein bei seiner strengen Tante Mimi (Kristin Scott Thomas). In dieser Situation der Trauer begegnet er nach zehn Jahren seiner leiblichen Mutter Julia (Anne-Marie Duff) und erfährt, dass diese gar nicht weit entfernt lebt. Nun steht der Junge auf einmal zwischen der fröhlichen, aber unzuverlässigen Julia und ihrer zurückhaltenden älteren Schwester. Jugendlicher Leichtsinn, die schwierige Familienkonstellation und die aufkommende Liebe zur Musik dominieren Johns Alltag. Die musikbegeisterte Julia führt ihren Sohn in die aufregende Welt des Rock'n'Roll ein und bringt ihm das Banjospielen bei. Lange Zeit hält der Teenager sich mit der Frage zurück, warum seine Mutter ihn als Fünfjährigen einfach zurückließ und sich zehn Jahre nicht mehr bei ihm meldete – doch dann fordert er von Julia eine Erklärung...
Liverpool in den 50er Jahren: Nach dem plötzlichen Tod des geliebten Onkels lebt der 15-jährige John Lennon (Aaron Johnson) allein bei seiner strengen Tante Mimi (Kristin Scott Thomas). In dieser Situation der Trauer begegnet er nach zehn Jahren seiner leiblichen Mutter Julia (Anne-Marie Duff) und erfährt, dass diese gar nicht weit entfernt lebt. Nun steht der Junge auf einmal zwischen der fröhlichen, aber unzuverlässigen Julia und ihrer zurückhaltenden älteren Schwester. Jugendlicher Leichtsinn, die schwierige Familienkonstellation und die aufkommende Liebe zur Musik dominieren Johns Alltag. Die musikbegeisterte Julia führt ihren Sohn in die aufregende Welt des Rock'n'Roll ein und bringt ihm das Banjospielen bei. Lange Zeit hält der Teenager sich mit der Frage zurück, warum seine Mutter ihn als Fünfjährigen einfach zurückließ und sich zehn Jahre nicht mehr bei ihm meldete – doch dann fordert er von Julia eine Erklärung...
Das Drehbuch zu „Nowhere Boy" stammt von Matt Greenhalgh, der bereits das Skript für „Control" (das Biopic über Joy-Division-Sänger Ian Curtis) ablieferte, und basiert auf dem Roman „Imagine This: Growing Up With My Brother John Lennon", in dem Lennons Halbschwester Julia Baird über die konfliktbehafteten Familienverhältnisse im Hause Lennon und Johns beginnende Faszination für den Rock'n'Roll berichtet. Regisseurin Sam Taylor-Wood, die vorher als Fotografin von sich Reden machte, ergründet den Ursprung des musikalischen Talents des Sängers und stellt den Teenager John Lennon als Spielball zweier Schwestern dar, die sich beide als dessen Mutter fühlen, aber mit ihrer langjährigen Rivalität das Gemüt des sich selbstsicher gebenden Jungen belasten. Während der Filmbeginn noch etwas farblos gerät, gelingt es der Regisseurin mit zunehmender Laufzeit, das Flair der 50er Jahre sowie die Lebendigkeit und Umtriebigkeit der Teenagerzeit heraufzubeschwören und etwas mehr Witz und Drive in die - auf ein großes Finale zulaufende - Story zu bringen. Die geradlinig-klassische Inszenierung bedient sich gängiger Konventionen des Coming-of-Age-Dramas und lässt bei Zeiten das Gefühl aufkommen, eine Fernsehproduktion vor sich zu haben. Doch die schauspielerischen Leistungen heben das Niveau und rechtfertigen auf jeden Fall eine Kinoauswertung. Aaron Johnson, der insbesondere durch die Rolle des „Kick-Ass" im gleichnamigen Superheldenfilm Bekanntheit erlangte, stellt hier seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis und verkörpert John Lennon als energiegeladenen, nie um einen Spruch verlegenen Teenager, der seinen Frust über die schwierigen Familienverhältnisse und den Tod seines geliebten Onkels in sich hineinfrisst. Johnson vermag es, dem jungen Lennon die besondere Aura und Großspurigkeit des späteren Beatles-Mitglieds zu verleihen sowie die Manierismen und Eigenheiten des Sängers in ihren Anfängen in seine Darstellung einfließen zu lassen.
Anne-Marie Duff ("Ein russischer Sommer") und Kristin Scott Thomas („So viele Jahre liebe ich dich") erweisen sich ebenfalls als hervorragende Wahl für die so gegensätzlichen Schwestern. Während Duff die Fröhlichkeit und gleichzeitige Unstetigkeit der überforderten leiblichen Mutter ausspielt, vermag es Scott Thomas immer wieder, in kurzen Augenblicken die Liebe der strengen und wenig gefühlsbetonten Mimi für ihren Neffen aufleuchten zu lassen und dabei trotzdem die unterkühlte Art der spießbürgerlich-pedantischen Tante beizubehalten. Alle drei Hauptdarsteller streichen insbesondere im dramatischen Finale des Films, in dem die familiären Streitigkeiten und Schwierigkeiten offengelegt und Johns fragmentarische Kindheitserinnerungen zusammengesetzt werden, ihr Können heraus.
Fazit: Nach einem etwas beliebigen Anfang findet „Nowhere Boy" seine Spur und fährt auf ein tragisches Finale der familiären Offenbarungen zu, in dem die drei Hauptdarsteller ihre Fähigkeiten voll ausspielen. Sam Taylor-Woods Debütfilm ist eine nette, akkurat dargebotene Musikerbiographie über die Teenagertage und künstlerischen Anfänge John Lennons.
Von Ulf Lepelmeier und amandoloss
Eingestellt von
Amanda Musch (aka amandoloss)
um
Donnerstag, Dezember 09, 2010
0
Kommentare
Links zu diesem Post
| Reaktionen: |
Mittwoch, 8. Dezember 2010
30 years before ... Ta, Johnny la!
Today we remember the 30th anniversary of th etragic death of John Lennon. On 8th December 1980 the former Beatle has been shot dead by an unknown gunman who opened fire outside the musician's New York apartment.
Three days before he was gunned down, John Lennon complained about his critics — saying they were just interested in "dead heroes" — and talked optimistically about his family and future, musing that he had "plenty of time" to accomplish some of his life goals.
Yoko Ono, Lennon's wife, released a statement Tuesday night in tribute to Lennon.
"On this tragic anniversary please join me in remembering John with deep love and respect," Ono said. "In his short lived life of 40 years, he has given so much to the world. The world was lucky to have known him. We still learn so much from him today. John, I love you!"
So we all do!!
Let's demonstrate our respect with a few moments of silence .... Ta, Johnny la!! For everything.
Thanks to you I have found a goul "in my life."
Eingestellt von
Amanda Musch (aka amandoloss)
um
Mittwoch, Dezember 08, 2010
0
Kommentare
Links zu diesem Post
| Reaktionen: |
Samstag, 4. Dezember 2010
My Beloved Liverpool - Winter Edition
Eingestellt von
Amanda Musch (aka amandoloss)
um
Samstag, Dezember 04, 2010
0
Kommentare
Links zu diesem Post
| Reaktionen: |
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Ronny Tour on tour
Wenn man nach ihm sucht, findet man kaum etwas: ein Foto auf der Myspace-Seite und zwei Lieder. Mehr nicht. Ich selber würde Ronny Tour bis heute auch nicht kennen, hätte mich sein Freund und auch Musiker, Dean McShane, via twitter nicht auf ihn aufmerksam gemacht. „Hör dir den Mal an, eine grandiose Stimme!“, twitterte der Leadsänger einer ebenfalls Liverpooler Band „The Boohoos“ mir eines Abends. Das tat ich und … Ich war „In Love“ mit der „rauchigen“, ein wenig heiseren Stimme.
Was weiß man denn nun aber über Ronny Tour? Nun, er kommt aus dem Nichts. Ein ehemaliger School of Arts Student aus der Beatles-Stadt, Liverpool, der musikalisch noch nie in Erscheinung getreten ist, bis er Anfang 2010 zwei Songs in einem benachbarten Studio aufnahm und sie via Myspace veröffentlichte. Dann schickte er eine sehr knappe E-Mail an den Berliner Label Haute Areal: „please listen to my demos.........myspace.com/ronnytour.........i'll send you copies on CD if you so require............ thanks mate ronny“ und … es funktionierte. Es war überzeugend genug, um ihn nach Berlin einzuladen und sich einen Eindruck von seinen Livequalitäten zu verschaffen - und auch auf der Bühne bezauberte er mit seiner charismatischen Stimme und seinem Gitarrenspiel, das auf eine schnoddrige Art virtuos ist. Ronny ist ein Folksänger der zeitloses Songwriting mit der Essenz von Hip-Hop vereint.
„Die Zusammenarbeit mit ihm ist sehr angenehm, weil er ein offener und freundlicher Mensch ist“, sagt der Pressesprecher des Labels, Fred Fröse. „Mir gefällt, dass er sich mehr für die Musik als fürs Business interessiert. Das ist leider bei vielen Künstlern umgekehrt.“
Das spiegelt sich auch in seinen Liedern, die sehr kurz und einfach aber gleichzeitig voller Charisma sind, genau so wie Ronny. In den Zeiten, wo das Entertainment und die Verpackung mehr zählen, als die Musik selber, ist Ronnys Arbeit eine willkommene Veränderung und Erfrischung. Kein Theater und kein Geschnörkel, nur Musik pur.
Hier geht es nicht um Refrains oder C-Parts, hier regieren Inhalt und Flow, Ausdruck und Reduktion. Die Stücke können Geschichten erzählen, die den Hörer im Inneren erschüttern und dabei nicht viel länger sind als eine Minute („Molly“), ohne dass auch nur ein Refrain auftaucht, der das traurige Fazit versöhnlich färben könnte („Home From Home“) oder mit einem viereinhalbminütigen Schafspelz einen klaustrophobisch, surreal einsamen Wolf verkleiden, bei dem jeder Refrain ein weiterer Nagel im Sarg der Zuversicht ist („Knockin On Wood“). Bei all der Verzweiflung darf man aber nicht vergessen, dass ungefähr die Hälfte der Stücke Liebeslieder sind, die wie bei der ersten Singleauskopplung „In Love“ sehr deutlich eine Absage an die Vernunft und ein Denkmal für die Liebe sind.
Ronny Tour ist ein Mod, auch wenn er es vielleicht nicht gern hört und er eigentlich nie einen Parka trägt. Ein Scouser mit einem accent exceedingly rare, ein Fan des FC Everton, was sich auch immer wieder subtil in seinen Texten erkennen lässt, die teilweise Versatzstücke aus Fußball Shanties aufgreifen oder sogar ausdrücklich die Stadiongesänge erwähnen („...gwladys street was singing...“ – „In Love“). Ein moderner Mod, der, wenn nicht mehr, dann doch zumindest blankere Adidas besitzt als Run DMC.
Weniger ist mehr? Absolutely.
Das erste Ronny Tour Album ist endlich via amazon, iTunes, musicload oder Haute Areal Shop erhältlich.
Johannes Stankowski, eine Hälfte des leider aufgelösten Duos „Werle & Stankowski“, hat Ronny Tour’s Album im Kölner Club King Georg aufgenommen, der neben einem geschmackvollen Booking auch schöne Gästezimmer mit dreieckigen Spiegeln zu bieten hat. Die Verwendung von hochwertigem, rein analogem Aufnahmeequipment und Effekten und die sehr sparsamen Arrangements geben den Stücken den nötigen Raum, um in ihrer gesamten Tiefe zu erstrahlen.
Am 26.11 November tourt Ronny durch Deutschland. Am 3.12 spielt er im Kölner Club King George. Die Tickets sind an der Abendkasse erhältlich und kosten 6 Euro.
Eingestellt von
Amanda Musch (aka amandoloss)
um
Donnerstag, Dezember 02, 2010
2
Kommentare
Links zu diesem Post
| Reaktionen: |
Abonnieren
Posts (Atom)































