Read all about it!!

Loading...

Dieses Blog durchsuchen

Wird geladen...

Sonntag, 28. November 2010

Nadal vs Federer ... ? Zum fünften Mal Federer

Roger Federer hat zum fünften Mal die Weltmeisterschaft der Tennis-Profis gewonnen. Der Schweizer setzte sich am Sonntagabend in einem hochklassigen Finale gegen den Weltranglistenersten Rafael Nadal mit 6:3, 3:6 und 6:1 durch und zog mit Pete Sampras und Ivan Lendl gleich. Nadal dagegen muss auf diesen Titel weiter warten.

Roger Federer hat mit dem Triumph im Traum-Finale gegen Rafael Nadal zum fünften Mal die Weltmeisterschaft der Tennis-Profis gewonnen. Der Schweizer setzte sich am Sonntagabend in einem hochklassigen Endspiel gegen den Weltranglisten-Ersten mit 6:3, 3:6, 6:1 durch und schloss das Jahr mit einem eindrucksvollen Erfolg ab. Zudem zog Federer mit Pete Sampras und Ivan Lendl gleich, die das Saisonabschluss-Turnier ebenfalls jeweils fünfmal für sich entscheiden konnten.

Für Federer war es nach dem Sieg bei den Australian Open zu Beginn des Jahres der zweite große Erfolg in 2010. Danach hatte Nadal die Führungsrolle im Welt-Tennis übernommen und nacheinander die French Open, Wimbledon und die US Open gewonnen. "Glückwunsch an Rafa für sein tolles Jahr. Ich hoffe, ich habe ihm nicht die Ferien verdorben", sagte Federer, der den Erfolg über seinen größten Rivalen sichtlich genoss.

Im 22. Vergleich der beiden Ausnahmespieler war es für denWeltranglisten-Zweiten der achte Triumph. Federer siegte damit auch im dritten WM-Duell mit Nadal, nachdem er bereits die Partien 2006 und 2007 gewonnen hatte. Der 16-malige Grand-Slam-Turnier-Gewinner kassierte für seinen WM-Sieg, bei dem er ungeschlagen blieb, 1,63 Millionen US-Dollar.

Quelle. kicker.de

Sie springen wieder!!

Seit Freitag ist es endlich soweit und das Warten auf die Skisprung-Saison 2010/2011 hat ein Ende. Der Weltcup begann am 27. November 2010 in Kuusamo (FIN) und endet am 20. März 2011 traditionell mit dem Skifliegen in Planica (SLO). Geplant sind insgesamt 26 Einzel- und 5 Teamwettbewerbe an 16 verschiedenen Orten in Europa und Asien. Das Highlight schlechthin sind sicher die Nordischen Skiweltmeisterschaften in der norwegischen Hauptstadt Oslo im Februar nächsten Jahres.


Wieder Ammann gegen Schlierenzauer?
Mit einem Duell Schlierenzauer gegen Ammann kann man in dieser Saison nicht mit Garantie hoffen. Diese Tatsache hat selbst der Schweizer eingeräumt. Er möchte sich nach Rückenproblemen in der Vorbereitung in diesem Winter auf die Vierschanzentournee und die Weltmeisterschaften in Oslo konzentrieren. Für diese hat sich Ammann ein hohes Ziel gesetzt. In der Hauptstadt Norwegens möchte er nämlich am liebsten die Teammedaille für sein Heimatland, die Schweiz, gewinnen. Eine Mammutaufgabe für die Eidgenossen um ihren Olympiasieger Ammann.

Werden die Österreicher ihre Vormachtstellung halten?
Ins schwitzten geraden könnten in dieser Saison die Österreicher. Sie müssen nach den starken Auftritt der Polen im Sommer um ihre Vormachtstellung im Skisprung-Zirkus bangen. Allen voran waren es Adam Malysz, Dawid Kubacki und Kamil Stoch die die Fans mit ihren Sprüngen begeisterten. Überhaupt hat kein anderes Team in der Breite so zugelegt wie das aus Polen. Auch Norwegen und Finnland wollen die Österreicher nicht weiter auf der Erfolgswelle surfen sehen und haben im Sommer mit neuen Trainingsmethoden versucht ihre Sprünge zu verbessern und technisch aufzurüsten.

Übrigens, die Besucher von Skispringen-news.de sehen weiterhin die Österreicher als die Mannschaft, die in der kommenden Saison am meisten Siege holen wird. Dahinter reihen sich Norwegen, Finnland und Polen ein. 


Wer hält seine Sommerform?
Immer wieder gibt es Athleten die im Sommer mit tollen Leistungen überraschen, es jedoch nicht schaffen diese in den  Winter zu bringen. So gilt Daiki Ito aus Japan nach einem fulminanten Sommer als Hoffnungsträger seiner Mannschaft. Nach großen Problemen in den vergangenen Jahren, könnte der Japaner nun endlich wieder seine Potenzial bestätigen und über einen längeren Zeitraum hinweg konstante Leistungen zeigen.

Gespannt sein kann man auch auf den Bulgaren Vladimir Zografski. Er konnte im Sommer beim Sommer Grand Prix in Hinterzarten seine ersten Punkte auf Weltcup-Ebene sammeln. In Courchevel lief es dann sogar noch besser für ihn und er lieferte einen hervorragenden fünften Platz ab. Auch im Continentalcup feierte er weiterhin gute Ergebnisse und wurde so unter anderem zwei Mal Zweiter bei der COC-Premiere in Almaty. Auf weitere Punkte im Winter kann er also durchaus hoffen.

 
Und was machen die Deutschen?
Große Fragen ranken sich auch um das deutsche Skisprungteam. Nach seinen Topleistungen im Sommer, hofft man in der kommenden Winter-Saison vor allem auf Severin Freund. Neben ihm hofft Maximilian Mechler, der im Sommer ebenfalls gute Sprünge zeigen konnte, darauf im Winter endlich wieder Fuß im Weltcup zu fassen. Mechlers erfolgreichste Saison ist lange her (2003/04) und es wird endlich Zeit wieder auf der Schanze zu glänzen. Verdient hat der Mann vom WSV Isny es auf jeden Fall.

Was sind die Highlights der Saison?
Das größte Highlight der Saison ist selbstverständlich die Nordische Skiweltmeisterschaft in Oslo 2011. Auf den beiden neuen Anlagen auf dem Hausberg Oslos, dem Holmenkollen (nachdem auch die Großschanze benannt ist), will man ein Event der Superlative bieten. Bereits jetzt ist ein Großteil der Karten ausverkauft. Auftrumpfen wollen hier vor allem die Norweger. Bjoern Einar Romoeren betonte gar, dass ihm die Weltmeisterschaft in Oslo sogar wichtiger sei als die Olympischen Spiele im vergangenen Jahr.

Ein weiteres Highlight ist die Probe-WM im nur wenig Kilometer von Oslo entfernten Vikersund, wo 2012 die Skiflug-WM stattfinden wird. Hier arbeitet man seit dem Frühjahr akribisch daran die größte Skiflugschanze der Welt zu besitzen und damit Planica als Traditionsstätte des Skifliegens abzulösen. In Vikersund sollen Flüge bis zu 250 Meter möglich sein.

Traditionell steht neben den beiden Highlights auch noch die Vierschanzentournee an. Als Favoriten auf den Sieg werden bereits jetzt Simon Ammann und Gregor Schlierenzauer genannt. Aber auch Rekordsieger Janne Ahonen sollte man bei diesem Event der Sonderklasse bereits jetzt auf dem Schirm haben.


 

Traumfinale in London: Nadal vs Federer

Rafael Nadal hat erstmals das Finale der Tennis-WM erreicht. Der Weltranglistenerste gewann am Samstag in London sein Halbfinale gegen den Schotten Andy Murray mit 7:6 (7:5), 3:6, 7:6 (8:6) und trifft im Endspiel am Sonntag auf den Roger Federer. Der Schweizer fegte (1:6; 4:6)Novak Djokovic vom Platz.

Der Spanier, der zuletzt mit den French Open, Wimbledon und den US Open drei Grand-Slam-Turniere in Serie gewonnen hatte, setzte sich in einem hart umkämpften Halbfinale nach 3:11 Stunden 7:6 (7:5), 3:6, 7:6 (8:6) gegen Andy Murray (Großbritannien/Nr. 5) durch. Der Schweizer Federer (Nr. 2) bezwang US-Open-Finalist Novak Djokovic (Serbien/Nr. 3) 6:1, 6:4. Das Endspiel des mit 2,6 Mill. Euro dotierten Saisonfinals der acht besten Spieler findet am Sonntag statt.


"Das war ein unglaubliches Match. Auch wenn ich verloren hätte, wäre ich nach meiner guten Leistung zufrieden nach Hause gefahren. Ich weiß nicht, wie ich mich am Finaltag fühlen werde, aber im Moment bin ich richtig fertig", sagte Nadal nach dem Kraftakt. Gegen Federer weist der Spanier eine Bilanz von 14:7-Siegen auf.

Nadal hatte gegen Murray große Mühe. Den ersten Durchgang gewann der Spanier knapp im Tiebreak. Nach verlorenem zweiten Satz drehte der Spanier zwar auf, doch beim Stand von 5:3 und Aufschlag Murray vergab Nadal seinen ersten Matchball. Danach gab er seinen Aufschlag ab und es ging erneut in den Tiebreak. Hier lag Nadal bereits mit 1:4 zurück, ehe er seinen dritten Matchball mit einer krachenden Vorhand zum 9. Sieg im 13. Duell mit Murray verwandelte.

Federer präsentierte sich im zweiten Halbfinale in starker Form und ließ sich nach dem deutlich gewonnenen ersten Satz auch von einem 0:3-Rückstand in Durchgang zwei nicht aus der Ruhe bringen. Es war der 13. Sieg des Schweizers im 19. Match gegen Djokovic.

Jetzt stehen die beiden Tennis-Magier schon wieder in einer Finale gegenüber, zum 22. Mal um genau zu sein. Es ist die größte Rivalätät in der Sportgeschichte und wir können und sicher sein, dass wir ein hartes, faires und spannendes Match serviert bekommen. Die beiden haben uns noch nie enttäuscht und ... die Spannung jetzt schon unerträglich. 

Mehr zum Thema auf ATPWorldTour.com


Samstag, 27. November 2010

MOTD#24: Rupert Grint


Die meisten von Euch kennen ihn als Ron Weasley, Harry Potters treuen Freund. Viele von Euch kenne ihn weder unter den einen, noch den anderen Namen, weil viele Interessieren sich für Harry Potter nicht und wenn sie mal zufällig irgendetwas darüber gehört haben, dann ist eben nur Harrys Visage in der Erinnerung hängen geblieben. Wenn überhaupt. Was für eine Schande … dabei ist Rupert Grint viel cooler als Harry .. errr … Daniel Radcliffe. Mensch, ist das verwirrend …

Die „Harrypotterlogen“ kennen Ron/Rupert, und obwohl Harry der Star ist, hat Ron nicht minder Fans. Oder besser gesagt: Es werden immer mehr. Warum? Nun … zum einen hängt es damit zusammen, dass er ungemein gut zur Rolle passt. Was mich betrifft, war Ron schon beim Lesen des Buches mein Lieblingscharakter und (ohne Scheiß) ich habe ihn mir genauso vorgestellt, wie ihn Rupert Grint verkörpert. 

Zum Zweiten: Rupert/Ron wird erwachsen und die Zuschauer dementsprechend auch und … lange Rede, kurzer Sinn: Rupert/Ron hat sich gemacht.
  
Eine Freundin von mir, Laura, hat es sehr treffend in die Worte gefasst. Nach dem neulichen Kinobesuch sagte sie, dass Ron/Rupert “den Körper eines Mannes und das Gesicht eines Jungen“ hat. Amen. Besser kann man es nicht sagen, oder? Ich stimme zu. Aber es ist noch nicht alles. Natürlich ist da noch mehr. Viel mehr! 

Was mir am Ron/Rupert am meisten gefällt ist seine Art. Er ist ein humorvoller, lustiger und lässiger Typ. Lustig auf eine lässige Weise. Ich weiß nicht, wie ich es besser beschreiben soll … er ist einfach immer er selbst. Also ich habe das Gefühl, dass auch wenn er vor der Kamera steht, spielt er nichts vor, sondern ist einfach … Rupert. 

Vielleicht weil Ron und Rupert tatsächlich viel gemeinsam haben? Rupert sagte einst selbst, dass er und seine Filmfigur Ron Weasley sich in vielen Punkten ähneln – als Beispiele führt er die roten Haare, die Spinnenangst und seine große Familie an (Grint hat vier jüngere Geschwister, einen Bruder namens James und drei Schwestern namens Georgina, Samantha und Charlotte). Da haben wir es also. Das merkt man, das kommt gut rüber und das mag man/ich. Sehr.


Zum Dritten: Er hat rote Haare. Ich mag rote Haare. Natürlich stehen sie nicht jedem, aber zu Ron/Rupert passen sie. Es ist so britisch. Und das mag ich auch. Ich habe eine Schwäche für alles, was britisch ist und deswegen mag ich Ron/Rupert noch mehr. ;-9 Ich bin da nicht die Einzige und ekhm … leider schon zu alt. 

Aber was soll‘s … für die Bücher und die Filme ist man nie zu alt. Für ein wenig Verrücktheit auch nicht: Die rotten Haare stehen mir gar nicht so übel … *zwinker* *grins* 




Freitag, 26. November 2010

Érase una vez ... el numero 14 de Liverpool


Xabi Alonso when he signed for FC Liverpool in 2004. So young! So cute. *g* And below ...

 
 ... Xabi Alonso at Real Madrid in 2010. How grown-up!! A real Spanish hombre. Still cute, ay. :-)

Montag, 22. November 2010

"I am Zlatan"

Zlatan Ibrahimović ist ein arroganter Sack. Das weiß jedes Kind. Zumindest spätestens seit sich das Kind dieses von Zlatans "Auftritten" inspiriertes  Video angeschaut hat. Ich finde es genial!

Berühmt wurde seine Aussage: Was der mit dem Ball kann, kann ich mit der Orange.“ 
Ähnliches ist nach einem Spiel gegen den FC Liverpool vorgekommen, dessen Verteidiger Stéphane Henchoz er mit einem spektakulären Dribbling austrickste. Zlatan verspottete Henchoz anschließend öffentlich: „Erst ging ich nach links, das machte er auch. Dann ging ich nach rechts, das machte er auch. Dann ging ich wieder nach links, und er ging und kaufte sich eine Wurst.“ 

Er gilt des Weiteren allgemein als polarisierend und provozierend gegenüber Medien, Fans und Gegenspielern. Als er einmal von einem schwedischen Reporter gefragt wurde, woher er die Kratzer in seinem Gesicht habe, antwortete er: „Fragen Sie doch mal Ihre Frau!

In Interviews spricht er von sich oftmals in der dritten Person.

Nach seinem Weggang beim FC Barcelona äußerte sich Ibrahimović negativ über seinen Trainer Guardiola, indem er sagte:Ich weiß nicht, worin das Problem bestand. Wenn ich einen Raum betrat, in dem Guardiola war, verließ er das Zimmer. Vielleicht hatte er Angst vor mir.

Im September 2010 machte Arrigo Sacchi nach einem Champions-League Spiel des AC Mailand, in dem Ibrahimovic beide Tore zum 2:0 Endstand geschossen hatte, einen Scherz über dessen Schuhgröße, der Spieler sorgte anschließend für einen TV-Eklat, indem er sagte: Sacchi muss lernen, den Mund zu halten. Er scheint neidisch auf mich zu sein, sonst würde er nicht so viel reden“. 

Natürlich gab es noch mehr davon und es wird auch immer wieder neue "Zlatan-Schlagzeilen" geben. Auf Zlatan ist Verlass. Schließlich ist er der Zlatan. :-) 

Sonntag, 21. November 2010

West Ham got hammered


Or ever better said: humiliated. Once again after a poor match the Reds seemed exchanged as they produced some quality football and won 3:0 over West Ham United on Saturday evening at Anfield. 

Steven Gerrard’s injury furrowed our brows but luckily the worries were for no reason.  And the  Captain, who was watching the match from the stands, was really enjoying himself. 
As we all did, didn’t we? Finally we got to see some good football and a good, deserved victory. Furthermore, the whole team performed very well. There wasn’t really any player who didn’t play well. N’Gog, Meireles, Kuyt, Torres, Maxi, Konchesky, Carragher, Skrtel ... they all produced a decent performance. 

Even Christian Poulsen looked good! Or at least better than recently. Which is good, I feel glad for him and maybe this means he’ll start deliver eventually. 

Furthermore, it has to be said, we finally played like a team, which was a pleasure to watch, and the reason why it worked out. While Johnson opened the scoring for Liverpool with an awe-and-some goal, it was fellow full-back Paul Konchesky who supplied the assist for Maxi's header which effectively sealed victory for the home side. So glad for Glen who really needed the goal to stop the critics, and after that he looked much more assured than usual. Dirk? Great job as well, working hard as usual and with his assists we should have scored more. 


West Ham was really, really poor. Their supporters start to leaving the stadium even before the second half began! The team didn't have many ideas but we looked pretty balanced for once, which was down to Meireles in the middle. It was Meireles's best performance for us because he was played in his right position in the middle from where he practically bossed the game. As I mentioned it few times before, he is getting better and better with every match and making himself irrecoverable. Thankful we’ve got him! 

Prior to this encounter Carragher said the lads have to show what they are made of, now when Steven Gerrard is injured. Did the lads show that? Definitely. 

I do not want t spoil the party but did we look that good, because West Ham was that poor?  I hope not. I hope it was a sign of a real progress.

My MOTM? Maxi or Raul … hard to choose, but I’ll go for Raul Meireles once again. Very, very, VERY good work by the Portuguese. 



Samstag, 20. November 2010

MOTD#23: Fernando Llorente

Mit Fernando Llorente habe ich drei Dinge gemeinsam: Wir sind beide am 26. Tag des Monats geboren (er im Februar, ich im April), wir beide lieben Fußball und wir beide haben viele Haare. Irgendwie ist es diese Mähne, die am Spielfeld immer wieder (neben seiner Spielkunst, selbstverständlich) ins Auge fällt. Zumindest in die meine. Und wenn man dann näher heranzoomt … aber dazu später. Sonst lenke mich zu sehr ab und das war’s dann. 

Momentan will ihn so ziemlich jeder haben. Es heißt, dass Athletic Bilbao ihn für satte 63 Millionen Euro gehen lassen würde. Die Entscheidungsträger bei Athletic wissen eben, was sie an Fernando Llorente haben. Der Baske ist zu einer Stammgröße im Club aufgewachsen und es ist nur verständlich, dass Athletic ihn halten will. Aber wenn jemand einmal auffällt … wir wissen, wie es dann läuft. Irgendwann landet jeder bei Real Madrid, Chelsea oder (Gott bewahre!) Manchester United.(Pssst! Fernando! Liverpool ist schöner und außerdem spielt Nani bei Manchester. Du möchtest doch nicht neben so einem Clown auflaufen, oder? Maah …)
Aber noch ist er bei Athletic Bilbao und macht dort eine (buchstäblich) gute Figur. Dazu muss ich natürlich erwähnen, dass Fernando Llorente die magische Nummer 9 trägt (Nr. 19 in der Nationalmannschaft), die auf mich wie das Licht auf die Motte wirkt. *g* 

Jetzt aber … was wissen wir den über Señor Llorente? 

Seit seiner Teilnahme an der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Niederlande 2005, bei der Fernando zu den besten Akteuren seiner Mannschaft zählte, zeigte die Leistungskurve des hoch gewachsenen (1,93 Meter) Mittelstürmers ständig nach oben. Und das nicht nur aufgrund seiner idealen physischen Voraussetzungen, die ihm besonders bei Zweikämpfen in der Luft zugutekommen, sondern auch dank seines variablen Spiels in Höhe des gegnerischen Strafraums, insbesondere auch dann, wenn er sich mit dem Rücken zum Tor befindet. Hinzu kommen seine gute Balltechnik und seine Torgefährlichkeit bei Fernschüssen.

Llorente, der bei Athletic Bilbao sämtliche Jugend- und Juniorenmannschaften durchlief, gehörte zu jenen Spielern, die am meisten unter der Krise litten, mit der sich der baskische Klub in den vergangenen Jahren konfrontiert sah. Der ausbleibende Erfolg führte zu Spannungen, die häufig der noch blutjunge Stürmer auszubaden hatte. Während Llorente alles daran setzte, in einer Top-Liga wie der Primera División Fuß zu fassen, musste er sich die Pfiffe der enttäuschten Fans des Traditionsvereins anhören. Doch der Torjäger steckte nicht auf und ging sogar gestärkt aus dieser schlechten Erfahrung hervor. Sie löste bei ihm eine Art Initialzündung aus und ließ ihn zum gestandenen Profi reifen.


Sein Debüt in der spanischen Nationalmannschaft feierte Llorente am 14. November 2008 in einem Freundschaftsspiel gegen Chile. Vier Monate später erzielte er gegen England sein erstes Länderspieltor. Dank seines unermüdlichen Einsatzes und Talentes konnte Fernando beim FIFA Konföderationen-Pokal 2009 in Südafrika bereits erstmals internationale Turnier-Luft schnuppern. 

2010 wurde er als Ergänzungsspieler in den spanischen Kader für die WM 2010 berufen und, wie wir alle wissen, ist er mit der Furia Roja Weltmeister geworden.
Außerdem läuft Llorente seit 2005, wie einige seiner Teamkollegen, regelmäßig für die baskische Fußballauswahl auf.

Das wäre Fernando Llorente in Fakten, aber irgendetwas ist da noch, was man erwähnen muss. Ich spreche jetzt als Frau, das möchte ich betonen. Sind euch schon diese blauen Augen aufgefallen? Nein?! Seid ihr blind, oder was??!! Schaut noch einmal hin …

 
Gell? Man, man, man … Ein Spanier mit solch blauen Augen, das ist schon etwas … etwas … hmm … schön ist es. :-9 Zwar keine Sommersprossen, aber zu viel auf einmal könnte ich auch nicht ertragen. Dafür lacht er auch ganz süß. :-9


Fernando Llorente hat alles, was er braucht, um ins amandoloss‘ Hall Of Fame aufgenommen zu werden: Sportler, Spanier (OK., OK.: Baske, aber es ist fast das Gleiche), trägt el numero 9, ist befreundet mit Xabi Alonso und hat die blauesten Augen, die ich je gesehen habe. Das ist doch mehr als genug, oder? Por supuesto.
 
Zum Schluss schaut Euch noch dieses Video an. Es ist ein wenig brutal, aber ihr müsst ja nicht bis zum Ende schauen, nur bis 39. Sekunde. Das ist sowieso der beste Teil, in dem man sich Herrn Llorente näher (und in Slow Motion, falls gewünscht *g*) anschauen kann. Aber aufpassen! In der 28. Sekunde schaut Fer direkt in die Kamera und … ufff … es ist echt ein Grund, um buchstäblich Blau zu machen! *zwinker*



Freitag, 19. November 2010

F1 season 2009/10 in one post

Die Formel 1 Saison ist schon seit einer Woche zu Ende. Der neue Weltmeister wurde gefunden und gefeiert (in Heppenheim dauert es selbstverständlich noch eine Weile). 
Ich habe mal alle Rennen in einem Post (mit Links zu den Entsrechenden Seiten, weil sonst wäre es ja irre laaaaaaaaaaaaaaaang, gell?) zusammengefasst, um eine ganze Saison schön übersichtlich vor den Augen zu haben, ohne lange suchen zu müssen. 

Formel 1 Saison 2009/10:  (Strecke/Sieger/Team)

- Bahrain - Fernando Alonso (Ferrari)  


- Australien - Jenson Button (McLaren)


- Malaysia - Sebastian Vettel (Red Bull)


- China - Jenson Button

- Spanien (Barcelona) - Mark Webber (Red Bull)


- Monaco - Mark Webber


- Türkei - Lewis Hamilton (McLaren)


- Canada - Lewis Hamilton


- Valencia - Sebastian Vettel 


- Silverstone (UK) - Mark Webber


- Hockenheim (GER) - Fernando Alonso 


- Ungarn - Mark Webber 


- SPA (Belgien) - Lewis Hamilton 


- Monza (ITA) - Fernando Alonso 


- Singapur - Fernando Alonso 


- Japan - Sebastian Vettel 


- Korea - Fernando Alonso 


- Brasilien - Sebastian Vettel 


- Abu Dhabi - Sebastian Vettel 


So. Das war die Saison 2009/2010. War nicht die beste überhaupt, aber auch nicht die schlechteste. Zum Schluß noch ein Video und  hasta el próximo año !





Donnerstag, 18. November 2010

Mein Held!

Mascha kenne ich aus dem Radio Erft, wo wir gemeinsam Praktikum gemacht haben. Mittlerweile arbeitet Sie für die Regionalredaktion des Kölner Stadt-Anzeiger, also seit mal demnächst ein wenig aufmerksamer, wenn Ihr die Zeitung liest. :-9 Mascha wird nebenbei auch für den Rubber Soul, über Themen, die über den Sport hinaus gehen, schreiben.  Eine tolle Bereicherung! Hier ihr erster Beitrag.

Was mal gesagt werden muss

Wer sich momentan wundert, dass er seine Facebook-Freunde nicht mehr voneinander unterscheiden kann, dem mag die neueste Alle-machen-mit-Aktion aus dem social network entgangen sein (immerhin keine Handtaschen-Position oder BH-Farbe): Tausche für eine Woche dein Profilbild gegen das Bild eines Helden deiner Kindheit.
Ich gestehe: Auch ich habe mich in die Reihe der Blinky Bills, Benjamin Blümchens und Pumuckels eingereiht. Denn ich musste keine Sekunde darüber nachdenken, wem dieser Titel gebührt. Ganz klar, der Held MEINER Kindheit ist Tarzan von TKKG. Alias Tim alias Peter Karsten. Der Kerl hat nicht nur viele Namen, er hat auch mindestens so viele Judotricks drauf. Dabei ist er erst 14 und das sogar immer, auch nach 171 Folgen. In meinen Augen sind diese Hörspiele ganz ausgezeichnet geeignet, Kindern die richtigen Werte zu vermitteln. Weg mit trainierten Taschenmonstern und Typen, die in einer Ananas wohnen.
Auf diesen Kassetten habe ich gerlernt, wofür es sich im Leben zu kämpfen lohnt. Mutig zieht die TKKG-Bande gegen Tierquälerei, Drogensucht, Verbrecher (auch die ganz schlimmen: etwa die, die ihre vornehmlich weiblichen Opfer die ganze Nacht an einen Baum binden!), Punker, Penner zu Felde - und was sich sonst noch für zwielichtige Gestalten in der "Millionenstadt" tummeln, die nie eine genauere Bezeichnung erfährt. Dabei legen Tarzan und seine unbrauchbaren Gangmitglieder Pfote aka Gaby Glockner, Karl Vierstein aka Klugscheißer und Klößchen aka Willi Sauerlich eine beispiellose Durchsetzungsfähigkeit an den Tag. Gezielter Schlag in die Magengrube, Roundhousekick, Boxkampf. Egal, was Tarzans Gegner sich einfallen lassen. Maschinengewehr, Kampfsportweltmeister, tödlicher Virus - nichts kann ihn aufhalten. Tarzan haut sie alle um, die Tierquäler, die Junkies, die Fensterbohrer, die Punker, die Penner, die Scheichs... was eben so die erklärten Feindbilder der Menschheit sind.

Wer mit diesen Helden aufgewachsen ist, der wird wissen, was ich meine.

Mittwoch, 17. November 2010

¡Nace de dentro!



"Esta camiseta...es historia. Todo por lo que sufrimos, por lo que luchamos, por lo que sentimos y por lo que vivimos. Todo lo que nos une, solo puede salir de dentro. La nueva camiseta oficial de la selección española ¡Nace de dentro!"

Montag, 15. November 2010

An absolute awesome "incident"

Über diesen tweet von Nico Rosberg musste ich hölisch lachen. Köstlich ist es, einfach nur köstlich! Es hat mich auch an Gerhard Bergers Streiche gegen Ayrton Senna:

"Best known is probably an incident in which Berger replaced Senna's passport photo with what Ron Dennis described as "an equivalent-sized piece of male genitalia". Senna's fame meant he rarely had his passport checked, but on a later trip to Argentina Berger's prank resulted in officials holding the Brazilian for 24 hours. As a response to this gag, Senna superglued all of Berger's credit cards together."

Herrlich, gell? :-9 

Tweet provided by sidepodcast.com

Sonntag, 14. November 2010

GP Abu Dhabi: Also doch Sebastian Vettel

Sebastian Vettel löst Lewis Hamilton als den jüngsten Formel 1 Weltmeister aller Zeiten ab. Ferrari vergeigt die Strategie, die beiden McLarens zeigen sich noch das letzte Mal stark und Mark Webber geht die Luft aus. 

Irgendwann musste es ja passieren. Irgendwann hätte die Stunde, in der Sebastian Vettel Weltmeister wird, sowieso geschlagen. Leider (Sorry, aber wenn Heiko Wasser super-subjektiv sein kann, darf ich es erst recht. Mir schauen/hören keine Millionen von Menschen zu. Wem es nicht gefällt … die Tür ist weit offen.) ist es bereits heute passiert. Und leider hat Ferrari ihm den Titel, man kann es ja offen sagen, geschenkt. Schon gestern in der Qualifikation, wenn man darüber nachdenkt. Und die heutige misslungene Rennstrategie war nur die Krönung. Fernando Alonso endete nur als Siebter und leider hat es nicht gereicht, um das dritte Mal Weltmeister zu werden. Mark Webber hat es scheinbar schon vor dem Rennen aufgegeben, denn er hat sich im Rennen überhaupt nicht aggressiv oder angriffslustig gezeigt. Und das Schlimmste was, ja das Allerschlimmste war, dass Adrian Sutil, wenn man darauf hofft, keinen Mist gebaut hatte. Man kann sich aber auf nicht und niemanden mehr verlassen. 

Die Qualifikation
Eigentlich ist hier schon 90% der Mission „Titel holen“ schief gelaufen. Für Ferrari und Alonso. Die Startposition numero tre war eigentlich keine schlechte Ausgangslage, aber auch keine sehr gute. Nicht vor diesem Rennen, wo es um so viel ging: um die ganze Metzgerei und nicht nur um die Wurst. 


Die Ergebnisse: 

1.    Sebastian Vettel                    1:39.39417
2.    Lewis Hamilton                      1:39.42519
3.    Fernando Alonso                   1:39.79221
4.    Jenson Button                         1:39.82323
5.    Mark Webber                         1:39.92520
6.    Felipe Massa                         1:40.20219
7.    Rubens Barrichello                1:40.20326
8.    Michael Schumacher             1:40.51620
9.    Nico Rosberg                         1:40.58925
10.  Vitaly Petrov                          1:40.90121
11.  Robert Kubica                        1:40.78013
12.  Kamui Kobayashi                  1:40.78314
13.  Adrian Sutil                            1:40.91418
14.  Nick Heidfeld                         1:41.11317
15.  Nico Hulkenberg                    1:41.41818
16.  Tonio Liuzzi                             1:41.64218
17.  Jaime Alguersuari                  1:41.73818
18.  Sebastien Buemi                   1:41.82411
19.  Jarno Trulli                              1:43.51611
20.  Heikki Kovalainen                  1:43.71211
21.  Timo Glock                             1:44.09510
22.  Lucas di Grassi                      1:44.5109
23.  Bruno Senna                           1:45.08510
  1. Christian Klien                            1:45.29610
Das Rennen
In einem wenig actionreichen, aber dafür strategisch umso interessanteren Grand Prix von Abu Dhabi sicherte sich Sebastian Vettel heute nicht nur den Sieg, sondern auch den ersten deutschen Fahrer-WM-Titel seit Michael Schumacher im Jahr 2004.

"Danke, Jungs - das ist unglaublich! Ich liebe euch", schluchzte Vettel unter Tränen, als er nach genau 1:39:36.837 Stunden und 55 Runden die Ziellinie auf dem Yas-Marina-Circuit überquerte und sich damit seinen großen Lebenstraum erfüllte.

Ferrari half mit einer taktischen Fehlentscheidung zwar nach, aber Vettel lieferte seinen Part absolut makellos ab, dominierte Qualifying und Rennen von der ersten bis zur letzten Runde. Der nunmehr jüngste Formel-1-Weltmeister aller Zeiten machte vom Start weg alles richtig: Als die Lichter der Ampel ausgingen, kam zwar Lewis Hamilton (McLaren) marginal besser von der Linie weg, aber Vettel zog von außen entschlossen in die erste Kurve hinein und verteidigte seine Pole-Position letztendlich doch souverän. Dahinter blieb zunächst alles ruhig, aber Fernando Alonso (Ferrari) büßte eine Position gegen Jenson Button (McLaren) ein.

Vettel und Hamilton setzten sich von Anfang an leicht von den Verfolgern ab, aber die WM-Entscheidung passierte dahinter. Denn Mark Webber (Red Bull) kam an fünfter Stelle liegend nicht einmal annähernd an Alonso vorbei und musste etwas ausprobieren, um seine Titelchancen zu wahren. Also holte ihn das Team schon in der elften Runde an die Box - was im Nachhinein betrachtet eine Kettenreaktion zu Vettels Gunsten auslöste.

Denn aus Angst, dass Webber mit frischen Bridgestone-Mediums die entscheidenden Sekunden gutmachen könnte, um an Alonso vorbeizukommen, reagierte Ferrari und stoppte in der 13. (Felipe Massa) beziehungsweise 15. Runde (Alonso) ebenfalls. 

"Es war kein einfaches Rennen für uns, schon am Start habe ich eine Position gegen Button verloren", seufzte Alonso nach dem Rennen. Das Problem sah so aus: Alonso kam nach seinem (zu frühen) Boxenstopp hinter Nico Rosberg (Mercedes) und vor allem Vitaly Petrov (Renault) wieder auf die Strecke, die ihren Reifenwechsel schon während der Safety-Car-Phase zu Beginn absolviert hatten und damit echte Positionsgegner waren. Fakt ist: Ferrari hat es meisterlich vergeigt. Sogar die kleineren Teams wunderten sich, warum Alonso so früh in die Box kam. Alle dachten, er hätte Probleme mit dem Auto! Das sagt doch alles, oder?

"Ich kam nicht an Petrov vorbei, weil ich nicht genug Topspeed hatte", sagte der Spanier. Alonso lag boxenstoppbereinigt an sechster Stelle im Rennen, später sogar nur noch an siebter, weil Robert Kubica (Renault) durch einen extrem langen ersten Stint Positionen gewann. Um Weltmeister zu werden, wäre aber Platz vier erforderlich gewesen! "Ich weiß, du gibst dein Bestes, aber es ist entscheidend, dass du überholst", funkte Alonso-Renningenieur Andrea Stella. Pffffuuuu!! Meine Herren! Als ob er das nicht selber wüsste! 

 
"So ist der Sport. Ich gratuliere Sebastian zum WM-Titel", zeigte sich der Ferrari-Pilot aber als fairer Verlierer.

Fünf Fahrer führten lagen in der Fahrer-WM 2010 in Führung, nur Vettel nicht - aber ausgerechnet beim Saisonfinale drehte er den Spieß um. Vettel kam in Runde 24, einen Umlauf nach Verfolger Hamilton, an die Box - und hatte Riesenglück, dass er nicht nur vor dem Briten, sondern auch vor Kamui Kobayashi (Sauber) und Kubica auf die Strecke zurückkam. Der Red-Bull-Pilot vergrößerte seinen Vorsprung trotz Problemen mit dem Boxenfunk auf über zehn Sekunden und fuhr den Sieg anschließend sicher ins Ziel. Damit war sein Teil der Mission einmal erledigt.

Hinter Vettel kamen die beiden McLaren-Piloten auf den Plätzen zwei und drei ins Ziel, wobei Button einen langen ersten Stint fuhr und damit am Ende auf frischen Reifen glänzen konnte. Rosberg wurde dank des cleveren Boxenstopps während der Safety-Car-Phase Vierter, Kubica Fünfter, Petrov Sechster, Alonso Siebter und Webber Achter. Der Australier war im heutigen Saisonfinale von allen vier WM-Kandidaten am unauffälligsten.

Bereits in der achten Runde streifte Webber beim Yas-Hotel die Leitplanken, anschließend hatte er einfach nicht den Speed, um Alonso zu attackieren. Sein früher Boxenstopp hätte theoretisch aufgehen können, wurde aber ausgerechnet von Jaime Alguersuari im Toro Rosso zunichtegemacht, der ihn drei Runden lang aufhielt. Der junge Spanier profitierte davon freilich selbst und sammelte als Neunter zwei WM-Punkte. Massa wurde Zehnter.


Alles, was dahinter passierte, ging im taktisch spannenden WM-Kampf völlig unter. Die Zielflagge sahen 21 von 24 gestarteten Autos; Timo Glock (Virgin) rollte in der 44. Runde mit einem technischen Defekt aus, Schumacher und Vitantonio Liuzzi kollidierten in der ersten Runde: Schumacher drehte sich in Kurve sechs, als Rosberg gerade innen an ihm vorbeiziehen wollte, und anschließend konnte der völlig unschuldige Liuzzi nicht mehr ausweichen.

In der bereits in São Paulo entschiedenen Konstrukteurs-WM gab es heute keine Verschiebungen mehr. Bei den Fahrern setzte sich Vettel mit 256 Punkten vor Alonso (252) und Webber (242) durch. 

Der Sieger


Na gut, Sebastian Vettel hat es sich verdient. Er hat es fair (da ist ja immer so ne ziemlich relative Sache aber gut) gewonnen. Keiner hat daran geglaubt, als der Heppenheimer im Laufe der Saison immer öfter vom Pech geplagt wurde und immer mehr Fehler machte. Er schien immer an den Titel zu glauben, was aber klar ist, weil wen einer an sich selber nicht mehr glaubt, hat man schon so gut wie verloren. Nach dem der erste Ärger und Frust be mir ein klein wenig verflogen ist gönne ich es dem Sebastian. Klar, habe ich eine andere Wahl? Jeder ist besser als Michael Schumacher, von daher … Ich kann mir nur ein sehr, sehr, sehr klein wenig vorstellen, wie er sich jetzt fühlen muss. 

Glückwunsch Sebastian, Du hast es dir (anscheinend) verdient. Lass es krachen und genieße es, solange du noch kannst, den im nächsten Jahr schlägt der Asturier aus Oviedo zurück. Stärker denn je. Oh, ja. Du wirst Augen machen. Alle werden Augen machen! Man soll ja niemals aufgeben, gell? Eben. 


Aus deutscher Sicht war es ein perfektes Rennen mit dem perfektesten Ausgang, den man sich ausmallen konnte. Und aus meiner Sicht: Wann ist das nächste Rennen? Ein kleiner Lichtblick für mich: Jaime Alguersuari endete als Neunter. Zumindest etwas.

In Zahlen sieht das Saisonende 2010 so aus: 

1.    S. Vettel                       256 Punkte
2.    F. Alonso                     252
3.    M. Webber                  242
4.    L. Hamilton                  240
5.    J. Button                      214
6.    F. Massa                     144
7.    N. Rosberg                 142
8.    R. Kubica                    136
9.    M. Schumacher            72
10.  R. Barrichello               47

So, das war dann die Saison 2010/11. Es war spannend als wir erwartet hätten und leider, leider zu schnell vorbei. Doch die Zeit vergeht schnell und schon bald sehen wir die Jungs wieder: am 11. März in Bahrain. 

Ah und noch etwas: Tschüß Heiko Wasser! Es war nicht schön mit Dir und ich freue mich auf die Monate ohne Dich!