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Samstag, 30. Oktober 2010

"Once"


Irland ist so etwas wie das Musterland der EU. Einst war die grüne Insel das Armenhaus der damals noch viel kleineren europäischen Gemeinschaft. Dann aber folgte Mitte der Neunziger der Aufschwung, der das Land an die Spitze des Pro-Kopf-Einkommens in Europa katapultierte. Nur in Luxemburg verdienen die Menschen durchschnittlich mehr. Das Filmland Irland allerdings hatte bislang wenig Anteil an diesem Aufschwung, außer Jim Sheridans Mein linker Fuß / My Left Foot (1989) und Alan Parkers The Commitments (1991) schaffte kaum ein Film von der Insel den Sprung auf den Kontinent oder gar über den Atlantik. Mit einem kleinen Film, dessen Herstellung die geradezu lächerlich geringe Summe von 180.000 Dollar kostete, kann sich dies nun schlagartig ändern, denn Once das Zeug dazu, nicht nur in seiner Heimat, sondern auch im Ausland das Publikum zu begeistern. Auf dem Festival von Sundance vor einem Jahr schaffte es John Carney bereits, mit seinem Film das Publikum zu begeistern – und prompt errang er den Publikumspreis des wohl wichtigsten Festivals für Independents. Und möglicherweise ist dies der zweite Teil eines irischen Märchens, welches dem ökonomischen Aufschwung den Aufstieg des irischen Films folgen lässt.

Die Geschichte, die der John Carney in seinem Film erzählt, ist denkbar einfach und sie könnte sich überall auf der Welt auf genau die gleiche Weise abspielen – es ist die alte Geschichte "boy meets girl". Und konsquenterweise haben die beiden Menschen, die hier zusammentreffen, keinen Namen, sie sind Mr. und Mrs. Nobody: Ein Straßenmusiker (Glen Hansard; der Abspann führt ihn lediglich als "guy" ) singt sich in der Fußgängerzone die Seele aus dem Leib, die meisten Passanten gehen achtlos an ihm vorbei. Doch der Musiker singt unermüdlich weiter gegen die ignorante Masse an. Später am Abend gesellt sich eine junge Frau dazu, eine junge Emigrantin aus Tschechien (Markéta Irglová), die wie er auf der Straße ihr Geld verdient, indem sie Blumen verkauft. Sie versteht die Songs des Musikers auf Anhieb, kann nachempfinden, welche Emotionen und Erlebnisse – die Trennung von seiner Freundin – ihn dazu veranlasst haben. Und sie findet sich selbst darin wieder. Am nächsten Tag begegnen sie sich wieder, und der Musiker erfährt, dass auch sie ein Instrument spielt. Doch ein Klavier, das kann sie sich nicht leisten. Gemeinsam suchen die beiden ein Musikgeschäft aus, wo sich die junge Frau ans Piano setzt und loslegt – ihr Partner ist verblüfft ob ihres gewaltigen Talents. Es ist der Beginn einer kurzen, aber sehr intensiven Liebesgeschichte, in der der Musik eine zentrale Rolle zufällt – sie ist das Band, das die beiden Liebenden zusammenführt…
 
Es ist schon merkwürdig und erfreulich, welche verschlungenen Wege ans Licht Filme ab und an nehmen können. Regisseur John Carney kennt die Musikbranche und seinen Hauptdarsteller Glen Hansard aufs Genaueste, schließlich spielten die beiden lange Jahre zusammen in der Band "The Frames". Als Carney über lange Zeit seine Idee zu einem zeitgemäßen Musical entwickelte, dachte er ursprünglich nicht im Traum daran, seinen Bandkollegen für die Hauptrollen in Betracht zu ziehen, stattdessen sollte Cilian Murphy den Musiker spielen. Hansard kam ursprünglich der Part zu, die Songs zu dem Film zu komponieren, bis John Carney schlagartig klar wurde, dass sein Bandkollege geradezu prädestiniert für die Hauptrolle war. Und es spielte dabei fast keine Rolle, dass Hansard bereits über schauspielerische Erfahrung verfügte, er hatte bei Alan Parkers Film The Commitments mitgewirkt. Ein Glücksfall für die Produktion – ebenso wie die Entdeckung der blutjungen Markéta Irglová, die bereits vor Hansard als weibliche Hauptrolle feststand.

Das Musical, das keines ist, vollbringt das Kunststück, die Songs wie selbstverständlich in den Handlungsablauf einzupassen, so dass hier nichts zu spüren ist vom Nummernrevue-Charakter herkömmlicher Musicals. Und zugleich präsentiert
Once keine abgehobene Kunstwelt, sondern widmet sich den Drop-outs, den Verlierern des irischen Wirtschaftswunders, so dass dieser Film Kunst und Realität auf beeindruckende und gänzlich unprätentiöse Weise miteinander verknüpft. Der große Pluspunkt dieses Films ist gerade seine vermeintlich kleine Form, die der Geschichte Flügel verleiht und aus ihr etwas ganz besonderes macht. Ehrlich gesagt merkt man es den beiden Hauptdarstellern Glen Hansard und Markéta Irglová schon in manchen Momenten an, dass sie über wenig (wie im Falle des Sängers) oder gar keine schauspielerische Erfahrung verfügen. Wirklich (selbst-)sicher, befreit, souverän wirken sie nur, wenn sie das machen, was auch das Leben der beiden Figuren im Film beherrscht – Musik. 

Doch genau das wirkt keineswegs peinlich, sondern entspricht genau dem, was die Geschichte erzählt. Wahres Leben und Geschichte, Inszenierung und Wirklichkeit, sie alle durchmischen sich, gehen fließend ineinander über und ergeben eine Unmittelbarkeit, wie man sie nur selten im Kino antrifft. Dieses Gefühl der Nähe wird durch die kongeniale Kameraarbeit bestens unterstützt, die häufig etwas wackelnd und mit unverkennbarem Video-Look beinahe dokumentarisch die beiden durch die Geschichte begleitet und den Eindruck verstärkt, es handele sich bei Once nicht um eine erfundene, sondern um eine gefundene Geschichte, um eine Story, die zufällig aus einer Reportage über Straßenmusiker und das Straßenleben entstanden wäre. Der Film findet übrigens auch in der Realität seine Fortsetzung, denn Glen Hansard spielte sein Solo-Album "The Swell Season" mit Markéta Irglová ein – die Musik verbindet eben nicht nur die beiden Charaktere in diesem wundervollen Musikfilm, sondern auch die Menschen dahinter. Und genau das ist in jeder Sekunde, in jeder Einstellung und jeder einzelnen Note deutlich zu spüren. Grandios!
(Joachim Kurz)
 
 
 

El Diego wird 50!

Der Mann, der mich zum Fußball gebracht hatte wird heute 50! Feliz Cumpleanos, Diego Maradona!! Wenn es sich um El Diego handelt muss man eine Menge Ausrufezeichen benutzen, das ist selbstverständlich. Eres es mejor para siempre! Pero tu sabes ... :-9

Genie, Wahnsinn und mucho Stolz in Person: Diego Maradona.

Ich habe schon während der WM 2010 viel über El Diego geschrieben. Mal schauen, was andere über ihn sagen, besonders heute. 

Der Stern schreibt:

Die große Geburtstagsparty muss ohne ihren Protagonisten auskommen. Wenn sich am Samstag tausende Italiener in Neapel auf der Piazza del Plebiscito versammeln, um ihrem Idol zu huldigen, wird Diego Maradona rund zwölf Flugstunden entfernt in Argentinien im engsten Familienkreis feiern. Seinen 50. Ehrentag will sich der ehemalige Weltklassespieler nicht von der italienischen Steuerbehörde vermiesen lassen. Rund 37 Millionen Euro fordert der Fiskus in Maradonas einstiger Wahlheimat angeblich noch von ihm aus der Zeit, als er virtuos die Fäden im Mittelfeld des SSC Neapel zog und den Klub 1987 und 1990 jeweils zum Meistertitel führte. Die schönsten Dribblings und Tore von damals werden zur Feier des Tages noch einmal über eine riesige Leinwand flimmern.

Eine Stufe abwärts vom Heldensockel

Seine Landsleute haben dagegen kein rauschendes Fest für Maradona geplant. Zwar sind die Heldentaten, die "El Diez" im Trikot der Albiceleste bei vier Weltmeisterschaften zwischen 1982 und 1994 vollbracht hat, nach wie vor nicht vergessen. Noch immer ziert Maradonas Konterfei zahlreiche Häuserwände in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires und keine Unterhaltung über Fußball, in der die Gesprächspartner nicht von dessen Jahrhunderttor gegen England bei der WM 1986 in Mexiko und dem anschließenden Titelgewinn schwärmen. Doch sein erfolgloses Intermezzo als Nationaltrainer hat die Liebe der Argentinier zu ihrem einstigen Helden abkühlen lassen. Statt den zweifachen Weltmeister zu neuem Glanz zu führen, bleiben aus Maradonas nur knapp zweijährigen Amtszeit in erster Linie dessen verbale Entgleisungen gegenüber Journalisten inklusive wochenlanger Sperre durch die Fifa sowie das Bild des wild fuchtelnden Einpeitschers im feinen Zwirn an der Außenlinie in Südafrika in Erinnerung.
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Begonnen hat Maradonas kometenhafter Aufstieg an einem regnerischen Sommertag vor fast genau vierzig Jahren. Und das eher durch Zufall. Goyo Carrizo, damals ein hochtalentierter Mittelstürmer, hatte soeben ein Probetraining unter Argentiniens mittlerweile verstorbene Trainerlegende Francis Cornejo erfolgreich absolviert, als er beim Abschied beiläufig sagte: "Danke, aber dort in Fiorito gibt es einen, der ist wirklich gut." Warum er nicht mitgekommen sei, wollte Talentspäher Cornejo wissen. Kein Geld für den Bus, erwiderte der Junge. Name? "Keine Ahnung. Wir nennen ihn Pelusa." Der Fussel. Cornejo griff in seine Hosentasche und fischte zehn Pesos hinaus. Am nächsten Tag tauchte Diego Maradona auf.

"Er dachte, ich sei ein Zwerg"

Der Himmel über der Millionen-Metropole Buenos Aires war an jenem Dezembermorgen wolkenverhangen. Es regnete in Strömen. An der Seite von Cornejo stand dessen Freund Rodolfo Fernandez. Er erinnert sich: "Nach wenigen Minuten raunte Francis: Siehst Du das." Es war keine Frage, sondern eine Feststellung. Die beiden Männer konnten nicht glauben, was der zehnjährige Junge aus "Villa Fiorito", einem Elendsviertel am Rande der argentinischen Hauptstadt, vor ihren Augen mit dem Ball veranstaltete. Sie zweifelten an ihrem Verstand. In seiner Biografie "Ich bin Diego" offenbart Maradona: "Francis glaubte mir nicht. Er dachte, ich sei ein Zwerg." Heute steht Augenzeuge Fernandez (72) in seinem kleinen Sportartikelladen, ein Steinwurf entfernt vom Stadion der Argentinos Juniors. Jenem Verein, in dem Argentiniens Fußball-Idol als Knirps seine Weltkarriere startete. An der Wand hängt ein Foto, signiert von Maradona: "Mit Zuneigung für Fernandez." Der Stuhl vor dem Verkaufstisch ist seit gut zwei Jahren verwaist. Bis zu seinem Tod nahm dort Francis Cornejo Platz. "Er kam jeden Tag für einen kleinen Plausch vorbei", sagt Fernandez.

“I know I’m not one to change the world but I’m not going to let anybody into my world to tell me what to do…Nobody will ever make me believe that my mistakes with drugs or in business have changed my feelings. Nothing. I am the same as always. I’m me, Maradona. I am El Diego.”

 Amen. 

Freitag, 29. Oktober 2010

Lewis Hamilton's special lift with Niki Luda



"Hallo, ich bin das Taxi" sagt er: Der "Mister Rotes Kapperl" Niki Lauda. Wird man da nicht blass vor Neid? Aber hallo!! Grün wird man so gar! Lewis, der Glückspilz. Mit so einem Niki-Taxi würde ich auch gerne mitfahren. Als Souvenir würde ich um das Kapperl bitten. :-9 Oder zumindest würde ich mich darauf unterschreiben wollen. Das wäre auch noch etwas! :-9

Wenn Niki Lauda  vor einem die Kappe zieht füllt man sich als etwas Besonderes. Mit dem Werther's-Originals-Effekt überhaupt nicht zu Vergleichen. Phi!


Donnerstag, 28. Oktober 2010

La magia de Xabi Alonso

Über Xabi Alonso habe ich bereits geschrieben. Heute gibt es ein Video. Schaut Euch das mal an. Ah Xabi, Du Witzbold, du ... :-9 Turbolässig finde ich es. Aber was findet Fernando Alonso davon ...? *g* Ja, da muss der Xabi auch grinsen ...



Ich will den Hauptpreis!!!*


Was denkt m(M)an(n) bei der Betrachtung dieses Bildes? Nun, ich weiß nicht, was ein Mann dabei denkt ... oder doch, ich weiß es: der Mann guckt auf das Auto im Hintergrund, übersieht alles andere und denkt, dass es schon ein Ding wäre, so ein Ferrari zu besitzen. Vielleicht wird er es auch laut sagen. Oder gar seufzen (der mehr empfindliche Typ). Nun ja, die meisten Männer mögen den Alonso nicht soooo ... aber sie wissen es auch nicht besser.  *g* 

Und eine Frau? Was denkt sich eine Frau? Na, das ist einfach. Eine Frau (ich spreche hier jetzt nur für mich, aber ich bin da kein Einzelfall, das weiß ich *g*) denkt im ersten Moment nichts. Null. Nada. Sie sieht nur die grüne Augen und deren Besitzer. Und sie seufzt. Mehrmalz und laut. Ja. Und dann, nach paar Sekunden beginnt sie langsam zu denken (aber seufzt weiterhin, auch wenn nur innerlich), was für ein toller Mann der Fernando Alonso* doch ist. Oh ja, das ist er. *seufz* Nach so ca. 1,5 Minuten bemerkt die Frau das Auto im Hintergrund. Und die Schrift "Gewinnspiel". Nun, was kann man hier jetzt eigentlich gewinnen? Also bitte! Eine Flasche Parfüm oder Gesichtswasser oder sonst so ein Kram? Phi!! Da lohnt sich nicht mal der Weg zur Post. Ich möchte den Hauptpreis gewinnen!! Ja, genau, den Grünäugigen da. Aber wie stellt man denn so etwas an? Das ist die Frage! "To be, or not to be?" Ah, hören Sie doch auf!


Montag, 25. Oktober 2010

GP Korea: „Avanti, Fer! Avanti!“

Fernando Alonso gewann das erste Formel-1-Rennen in Südkorea und übernahm die WM-Führung, oder in anderen Worten: Der Spanier ist jetzt genau dort, wo er hingehört – an der Spitze. Doppelausfall bei Red Bull. Viel Wasser, Schrott und Durcheinander. 


Wenn jemand ein Drehbuch für das Rennen in Korea schreiben würde, es könnte es sich nicht besser ausdenken: es war spannend, es war überraschend, es war nervenaufreibend, es war ein wenig langweilig (so die ersten 18 Runden, als die Autos hinter dem Safety Car hinterherdackeln mussten), es war unterhaltsam und es war enttäuschend (je nachdem, wer man ist, in welchem Auto man sitzt und wen man anfeuert, aber am Ende gewann der Richtige (aus meiner Sicht): Fernando Alonso. Entschuldigung, was? Ich habe Sie jetzt nicht richtig verstanden? Ah, so ist das. Ich bin nicht objektiv? Na und? Ist mir doch egal, wie Sie es sehen. Wenn Heiko Wasser es auf Sendung sein darf (und ihm hören viel, viel mehr Leute zu), warum darf ich es denn nicht? Der arme Heiko hätte fast das Mikro verschluckt als Sebastian Vettels Motor Puuuuuffffffffffff!!! machte. Nun, halt Pech. Könnte jedem passieren. Diesmal war es Sebastian. Was soll der der arme Mark Webber sagen, der in der 19. Runde (die erste Runde nach dem Restart) gegen die Wand prallte? Als WM-Leader? Na? Ah, auf einmal sind Sie ruhig … ?


Nun, das Rennen war ohne Zweifel ein der Besten in diesem Jahr. Lage sah es nicht danach aus, unsere Geduld wurde auf die Probe gestellt und erst nach ca. 1,5 Stunden ging es los, aber wir wurden belohnt. Und wie!! Hinterher sagten viele, dass die Koreaner zu Unrecht kritisiert worden sind, weil das Rennen doch ein Sukzess gewesen ist, die Koreaner haben einen tollen Job gemacht und bla, bla, bla. Wie schnell sich die Meinungen doch ändern können!! Noch 2 Stunden vor dem Rennen sah das ganz dort nicht so schön aus. Hmm… Und übrigens, dass das Rennen so toll geworden ist, und so spannend etc., haben wir nicht den Organisatoren zu verdanken, sondern dem Wetter. Hätte es nicht geregnet, hätte es selbstverständlich anders ausgesehen. Wie? Das werden wir nie erfahren. Aber lass uns bitte fair blieben: Die Organisatoren sorgten auch für ein Chaos der anderen Art, nur leider scheinen es alle in Sekundenschnelle vergessen zu haben.

Die Qualifikation
Fernando Alonso hatte die Pole-Position fast schon in den Händen, aber Sebastian Vettel hat es ihm wieder in der letzten Sekunde weggeschnappt. Mark Webber war Zweiter, mit nur 0.074 Sekunden Rückstand. Und da war nur ein Zehntel zwischen dem Australier und dem Asturier. 


Die Ergebnisse: 

1.    Sebastian Vettel                                1:35.585192
2.    Mark Webber                                    1:35.659213
3.    Fernando Alonso                               1:35.766234
4.    Lewis Hamilton                                  1:36.062205
5.    Nico Rosberg                                    1:36.535186
6.    Felipe Massa                                     1:36.571187
7.    Jenson Button                                     1:36.731218
8.    Robert Kubica                                     1:36.824219
9.    Michael Schumacher                         1:36.9502210
10.  Rubens Barrichello                            1:36.9982511
11.  Nico Hülkenberg                                1:37.6201812
12.  Kamui Kobayashi                              1:37.6431513
13.  Nick Heidfeld                                     1:37.7151614
14.  Adrian Sutil                                        1:37.7831815
15.  Jaime Alguersuari                             1:37.8531816
16.  Sebastien Buemi                               1:38.5941617
17.  Tonio Liuzzi                                        1:38.9551018
18.  Jarno Trulli                                          1:40.5211019
19.  Timo Glock                                         1:40.748820
20.  Vitaly Petrov *                                    1:37.7991821
21.  Heikki Kovalainen                              1:41.768922
22.  Lucas di Grassi                                  1:42.3251023
23.  Sakon Yamamoto                              1:42.4441024
24.  Bruno Senna                                       1:43.28

*Vitaly Petrov startete als 20, weil er fünf Plätze nach hinten versetzt wurde, als Strafe für den Unfall in Japan. 

Das Rennen
Nach einer dreistündigen Regenschlacht gewann Fernando Alonso bereits bei Einbruch der Dunkelheit um exakt 17:58 Uhr Ortszeit den ersten Grand Prix von Südkorea in Yeongam und sicherte sich damit auch die Führung in der Weltmeisterschaft. Doch es gab auch einen großen Verlierer: Red Bull. Mark Webber schmiss seinen RB6 an zweiter Stelle liegend weg, Sebastian Vettel schied in Führung liegend mit einem Motorschaden aus. Damit ist im Kampf um die Formel-1-Krone wieder alles offen, denn nicht nur Alonso nutzte mit seinem Sieg die Gunst der Stunde, sondern auch Lewis Hamilton (McLaren) sammelte 18 wertvolle Zähler für die Titelentscheidung, die sich zwei Rennen vor Schluss wohl auf einen Vierkampf reduziert hat.


Das Drama um Vettel (*gähn*) deutete sich bereits in der 45. Runde an, als er über den Boxenfunk wegen der einbrechenden Dunkelheit einen Rennabbruch zur Diskussion stellte: "Ich kann den Bremspunkt in der ersten Kurve nicht mehr sehen, in anderen Kurven auch nicht mehr!" Doch der zu jenem Zeitpunkt an dritter Stelle liegende Hamilton relativierte: "Das Licht ist okay." Möglich, dass Vettel den sich anbahnenden Ausfall bereits erahnte.

Denn wenige Augenblicke später wurde er plötzlich langsam, sein Renault-V8-Motor spuckte Rauch und Feuer - Ausfall, 25 Punkte weg. "Natürlich ist man enttäuscht, aber man sieht's mir auch an: Allzu tragisch ist es nicht", gab sich Vettel gelassen. "Natürlich ist es gravierend für die Meisterschaftssituation, aber es ist noch nicht vorbei und ich kann mir heute nichts vorwerfen. Kopf hoch! Wir haben noch zwei Rennen, um die 25 Punkte aufzuholen." Nun, sein Gesichtsausdruck sagte mir etwas ganz, ganz anderes. 

Dabei hatte der dramatische Nachmittag nur gemächlich begonnen - und wegen Regens mit zehn Minuten Verspätung. Felipe Massa (Ferrari), Timo Glock (Virgin) und Bruno Senna (HRT) waren schon auf dem Weg in die Startaufstellung von der Strecke abgekommen, sodass FIA-Rennleiter Charlie Whiting den Start verschob. Losgefahren wurde dann zunächst hinter dem Safety-Car - und auch das erstmal nur für drei Runden. Dann wurde das Rennen unterbrochen und es wurde gewartet. 


Erst eine Stunde und fünf Minuten nach der eigentlich vorgesehenen Startzeit um 15:00 Uhr ging es weiter, erneut hinter dem Safety-Car. Bereits in der neunten Runde forderte Hamilton als Erster die Freigabe des Rennens, erst in der 18. drückte Rennleiter Whiting dann tatsächlich auf den grünen Knopf. Der Start verlief bis auf kleinere Ausritte im Hinterfeld diszipliniert, Vettel verteidigte seine Pole-Position vor Webber und Alonso souverän. 

Vettel setzte sich gleich in der ersten Runde um fast drei Sekunden von Webber ab - und dann der erste Schock im Rennen: Webber kam auf einen Randstein, rutschte fast wie in Zeitlupe in eine Mauer. Sein Auto überstand diesen Zwischenfall noch, stand verkehrt zur Fahrbahn und rollte weiter, aber dann kam es zum Riesenknall mit Rosberg, der dem Red Bull nicht mehr ausweichen konnte, was für beide das Ende des Arbeitstages bedeutete.

"Eindeutig mein Fehler", sagte Webber. "Ich kam am Ausgang von Kurve zwölf auf den Curb und rutschte dann wie in Zeitlupe runter. Mein Fehler, nicht mein Tag. Und ich habe auch noch Nico mitgenommen."
 
Wegen der Aufräumarbeiten wurde das Safety-Car ein drittes Mal auf die Strecke geschickt. Nach dem Restart war Button, der zuvor einen Platz gegen Schumacher verloren hatte, der erste WM-Anwärter, der auf Intermediates wechselte - in Runde 28 und offensichtlich zu früh, denn erstens kam er hinter mehreren langsamen Autos auf die Strecke und zweitens schlitterte er auf den Intermediates von einem Zwischenfall in den nächsten.

"Es war ein katastrophaler Tag. Ich hatte einfach nicht den Speed, mit beiden Reifentypen nicht - zu wenig Grip", seufzt der Titelverteidiger, der nun 42 Punkte Rückstand auf den neuen WM-Leader Alonso hat und sich wohl damit anfreunden muss, die Startnummer eins nach Abu Dhabi abzugeben. Das weiß der McLaren-Pilot auch selbst: "Rechnerisch habe ich noch eine Chance, aber praktisch ist es unmöglich. Ein schrecklicher Tag für mich."


In Runde 31 dann die nächste Schlüsselszene: Wegen einer Kollision zwischen Timo Glock (Virgin) und Sébastien Buemi (Toro Rosso), die zu 100 Prozent auf die Kappe des Schweizers ging, kam es zu einer weiteren Safety-Car-Phase. Vettel und Alonso blieben noch eine Runde draußen, Hamilton und die weiteren Verfolger kamen jedoch geschlossen an die Box - und weil Ferraris Crew rechts vorne zu lange benötigte, tauschten Alonso und Hamilton dabei die Plätze.
Schon beim Restart stellte Alonso aber die alte Reihenfolge wieder her, weil Hamilton in der ersten Kurve den Bremspunkt verpasste. Während es im Mittel- und Hinterfeld zu teilweise sehenswerten Positionskämpfen und unzähligen Drehern kam, verlief der Grand Prix auf der 5,621 Kilometer langen Strecke an der Spitze verhältnismäßig unspektakulär. Allerdings bauten die Intermediates bei manchen langsam ab.

Am stärksten war davon Hamilton betroffen, der nach dem Red-Bull-Drama binnen weniger Runden 13 Sekunden auf Sieger Alonso verlor und den zweiten Platz ohne Risiko ins Ziel rettete. Hinter Massa, der eher unbemerkt eine gute Leistung ablieferte und Dritter wurde, fuhr Schumacher als Vierter über die Ziellinie. 


Im Finish wurde es dann noch einmal interessant, als das Williams-Duo Barrichello/Hülkenberg mit abbauenden Reifen die sicher scheinenden Plätze fünf und sechs wegschmiss, wofür sich Kubica und Vitantonio Liuzzi (Force India) herzlich bedankten. Barrichello kam als Siebter ins Ziel, Hülkenberg wurde nach einem zusätzlichen Boxenstopp und einem Last-Minute-Überholmanöver gegen Jaime Alguersuari (Toro Rosso) immerhin noch Zehnter.

Das Sauber-Team nahm mit den Positionen acht (Kamui Kobayashi) und neun (Nick Heidfeld) weitere wichtige Punkte mit, die andere liegen ließen: Sutils ehm … (ich weiß nicht, wie ich seine Leistungen nennen soll) Fahrt endete mit der Kollision mit Kobayashi, Vitaly Petrov schmetterte seinen Renault in der letzten Kurve in die Boxenmauer und Sensationsmann Glock lag phasenweise an elfter Stelle, bis er von Buemi abgeschossen wurde. Insgesamt sahen nur 15 Autos die Zielflagge.

Aus der deutschen Sicht: viel Pech. Vettel ließ unverschuldet Punkte liegen, Nico Rosberg konnte aufs Podium fahren, aber leider hatte Mark Webber andere Pläne. Und Sutil ... ja, wie soll ich das nennen, was er da veranstaltete? Es war wieder wie in den guten alten Zeiten: Wenn es kracht, dann ist Adrian Sutil sicherlich dabei. Ach, wie habe ich es vermisst. Adrian scheint wieder gesund zu sein. Dies machte dieses Rennen - aus meiner Sicht - perfekter als perfekt! Fernandooooooooo! Oh ja, es war herrlich.

Der Sieger
Der Meister hat es wieder getan. Er lauerte, lauerte und lauerte. Wartete auf die Gelegenheit, er war da, um die Punkte zu nehmen, die Red Bull liegen ließ. Christian Horner (Red Bull Teamchef) sagte, dass Alonso von ihnen beschenkt worden ist. Klar, Chris, so kann man es auch sehen. Klar, bestreitet auch keiner. Aber, man muss eben da sein, wenn jemand ein Fehler macht, um davon profitieren zu können. Fernando Alonso war da und da kann ihm niemand etwas vorwerfen, auch nicht Mr. Horner, der by the way ein sehr schlechter Verlierer ist (das zeigte er nicht nur am vergangenen Sonntag).


Alonso hörte sich diesen Quatsch natürlich nicht und freute sich wie ein kleines Kind:  
"Ich freue mich riesig. Das war eines der besten Rennen des Jahres für uns. Wir waren das ganze Wochenende konkurrenzfähig und wussten schon gestern, dass die Rennpace da sein würde. Uns war klar, dass wir ins Ziel kommen müssen - und das ist mein erster Sieg bei einem Regenrennen! Umso größer ist die Freude."
Seine Worte wurden nur zu gut durch dieses Bild unterstrichen …


Fernando sieht wirklich glücklich aus, so wie er da nicht aufhören kann zu grinsen. Es ist die gegönnt, Fer! Nur mach’s noch mal zweimal und dann können wir (du und ich *g*) so richtig feiern. :-)

In der Fahrer-WM führt nach 17 von 19 Rennen Alonso mit 231 Punkten vor Webber (220), Hamilton (210), Vettel (206) und Button (189). Massa ist Sechster (143) gefolgt von Robert Kubica (124) und Nico Rosberg (122). Die Top-Ten komplettieren Michael Schumacher (66) und Rubens Barrichello (47 Punkte).

Trösten kann sich Red Bull (426 Punkte) mit der Führung in der Konstrukteurswertung, doch McLaren (399) holte heute 18, Ferrari (374) sogar 40 Zähler auf - die Team-WM-Entscheidung, die theoretisch schon in Yeongam hätte fallen können, ist somit vertagt. Daher dürfen sich die Formel-1-Fans auf einen weiterhin spannenden WM-Kampf freuen. 

Nächste Station ist am 7. November der Grand Prix von Brasilien in São Paulo. Leider wird es das schon vorletzte Rennen sein … 



Fernando Alonso team radio after win in South Korea 24/10/2010



Or listen to it either here or here.

The best celebration ever!!! :-) Vamos Fer!!!

Sonntag, 24. Oktober 2010

Photo of the day 24/10/10


Der Meister schaut auf sein Werkzeug. :-) 
En Español: El maestro esta mirando a su utilaje.
Adelante, Fer!! Adelante!! 


Samstag, 23. Oktober 2010

World's Funniest Football Goal Celebration



In this video above, the Icelandic club Stjarnan wins in extra time off a penalty kick from Halldor Orri Bjornsson, giving the team reason to unleash a performance that involves Halldor fishing for his human fish teammate Johann Laxdal ("lax" means salmon in Icelandic). Once "caught," the players lift up Laxdal for a fake picture and thus complete a perfectly executed and delightfully intricate goal celebration that probably took more than a little preparation.
Perfectly brilliant!!

Photo of the day 23/10/10



Absolutely nothing to add.

Freitag, 22. Oktober 2010

Pre-Südkorea


Nach den Rennen in China und Japan bleibt die Formel 1 in Asien, aber über das bevorstehende Rennen in Südkorea könnten wir nicht weniger wissen. Das Korean National Circuit ist ein völliges Neuland, buchstäblich. Es ist noch nicht mal ganz fertig! Es ist schon eine Weile her, wo wir nicht wussten, was wir von einer Rennstrecke erwarten sollen nur das diesmal ist es noch extremer. Was soll man von einer Rennstrecke denken, wo 1 Tag und paar Stunden vor dem Rennen nur der Asphalt liegt? Nicht mal alle Tribunen sind fertig. Die Journalisten beschweren sich über mangelnde (noch harmlos gesagt) Organisation, Unterkunftsmöglichkeiten und Telekommunikation. Und das ist nur das, worüber man lesen kann, dass sie sich beschweren. Ich will mir gar nicht vorstellen, was da sonst noch los ist. Da fragt man sich: Brauchen wir das überhaupt? Man konnte doch schön in Japan bleiben und dort zweimal fahren. Oder nicht? War wohl zu einfach, diese Lösung. 


Das Einzige, was tatsächlich fertig ist, ist das Logo. WOW!! Wie haben die das den geschafft?? Und das schon im August???? Noch einmal: WOW! 

Aber gut, während ich diese Worte hier niederschreibe, wurde die erste und zweite Trainingssession schon abgespult und alle Fahrer leben noch. Es ist nichts passiert, aber es waren sehr spannende zwei Trainingsläufe. Man konnte sehen, dass der Asphalt sehr rutschig und holprig ist und eine richtige kritische Stelle gibt es auch. Die haben alle nicht nur am Auto aber auch am Po zu spüren bekommen (nicht war, Nico R.?). Das Qualifying wird spannend und ich weiß nicht wie ihr, aber ich kann es nicht mehr erwarten, vor allem, dass ich es schön im Bett schauen werde. Im Gegensatz zu den Koreanern habe ich ALLES für dieses Rennwochenende geplant und vorbereitet.

 Die Zuschauen haben kaum Platz zum Sitzen, so voll ist es.

Jedoch, bis es wirklich ernst wird, in Südkorea schauen wir noch mal auf die vergangenen zwei Wochen in der Formel 1. Was war los? Wer hat was angestellt und gesagt und getan? Und wer nicht? Hier die wichtigsten Nachrichten und Links: 

-       Zur Erinnerung: Das letzte Rennen in Japan hat Sebastian Vettel gewonnen. In der Post-PK meinte ein Journalist zu ihm, dass Seb jetzt mal endlich wieder lachen kann und sein grimmiger Gesichtsausdruck im Koffer liegen lassen kann. Die Antwort darauf war: „Ich war doch noch nie grimmig oder schlecht gelaunt auf dem Podium, oder? War ich das?“ Ist gut Sebastian, und Fernando Alonso ist eigentlich mein Bruder! Apropos, Fernando war Dritter. Leider konnte ich nicht hören, was er in der PK zu sagen hatte, weil unser geliebte RTL die PK abgeschnitten hat. Danke RTL. Keep up the good work! &/())=?)356$§$%§$%$&/(/()()=(=?)=0ß9ß´ß?)=()//”!”§$%&/(

-       Jenson Button hat im Titelkampf schon aufgegeben und tippt auf Vettel. Nicht so schnell Jens, nicht so schnell. Und womit hat Dich Sebastian eigentlich bestochen, damit Du das sagst? 


-       Als der Regen von Suzuka am vergangenen Samstag zur Absage des Qualifikationstrainings beim Großen Preis von Japan führte, waren die Veranstalter gezwungen, das Qualifying für den Sonntagvormittag anzusetzen, wenige Stunden vor dem Start des Rennens. Was in Japan notgedrungen funktionierte, könnte unter Umständen bald Schule machen - wenn auch in etwas anderer Form.

-       Während man sich in Südkorea abmüht, um den Rennplatz pünktlich bis zum ersten Auftritt der Formel 1 in wenigen Tagen zumindest einigermaßen fertigzustellen, wird Silverstone die großen Umbauarbeiten im Hinblick auf 2011 rechtzeitig abschließen können. Streckenchef Richard Phillips stellt Fans und Fahrern in Aussicht, dass die neue Boxenanlage bald rennbereit sein wird.

-       Der Grand Prix von Korea 2010 wird das 300. Formel-1-Rennen für Mercedes seit 1954. Glückwunsch! Bin gespannt, wie die Torte aussehen wird und ob sie mit Hermes Paketversand ankommt.

-       Karun Chandhok meint Südkorea ist Red-Bull-Terain. Ach was!  

-       In Südafrika könnte nächstes Jahr auch eine Rennstrecke entstehen. Oh man, wer braucht denn das? Es gibt so viele Rennstrecken, die man sehr gut nutzen könnte und die Tradition haben. Warum die Umwelt beschmutzen, unnötig Geld ausgeben und ans Ende der Welt reisen? Südkorea hat Bernie wohl nichts geleert.

-       Vitaly Petrov bleibt in der Formel1 für zwei weitere Jahre. Allerdings ist der Name der Teams noch nicht bekannt.

-       Flavio Briatore will 2013 auch zurück. Hmmm … Dieser Sport braucht solche Persönlichkeiten, aber ob es gut für Flav ist, wider zurückzukommen?

-       Nico Hülkenberg könnte sein Renncockpit bei Williams trotz zuletzt starker Leistungen verlieren - des Geldes wegen. Das wäre sehr, sehr schade.

-       Die Raddefekte bei Renault und McLaren wurden geklärt. Es wurde nachgebessert. Na hoffentlich.

-       Vodafone bleibt McLaren-Hauptsponsor.  

-       Jaime Alguersuari ist nach dem Japan GP nach Barcelona geflogen, wo die Liebste auf ihn wartete. Die ersten Tage mussten hart sein … und auf dem Weg nach Korea sah er nicht so glücklich aus. 

 Na, was haben wir denn da?! SOMMERSPROSSENALARM! :-)

-       Heikki Kovalainen hatte Geburtstag! Hmmm .. hier einer Torte, da ein Burger … Eine Formel-1-Diät? :-)

-       Währenddessen war Nico Rosberg am Strand. Und ihr nennt es Arbeit??!!

-       Paul di Resta ist ein heißer Kandidat auf ein Cocpit bei Force India. Zurzeit fährt er noch in der DTM, wo er ein Titel-Favorit ist. In der Formel 1 könnte er es schaffen. Ich mag Paul. Ein sehr netter, junger Mann.

-       Wenn ich schon Force India erwähne: diesmal keine Drohungen aus dem Hause Sutil. Hat Adrian es endlich verstanden? Liest er meine Sachen? Mir wird schwindlig!

-       Und zum Abschluss ein schönes Gespräch mit den fünf WM-Kandidaten.  


So. Das war das Wichtigste aus den zwei Wochen. Es war nicht so viel los, alles stand unter der Frage: Werden wir in Korea fahren oder nicht? Nun, das hat sich mittlerweile geklärt.
Ich habe immer noch ein schlechtes Gefühl (besser ein schlechtes Gefühl als ein schlechter Atem. Nur so am Rande …) über diese ganze Sache da, aber ich hoffe, dass nur bei einem schlechten Gefühl bleibt.

Das Rennen in Südkorea am Sonntag den 24. Oktober um 8:00 Uhr auf RTL.