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Freitag, 10. Dezember 2010

MOTD#25: Rafael Nadal

Was soll ich über Rafael Nadal noch sagen, was noch nicht gesagt worden ist? Was soll man zur „herausragend“, „genial“, „brillant“, „nicht von dieser Welt“ hinzugefügt werden? Was auch immer man noch sagt … es wird dem Spanier nicht gerecht. Vielleicht können die Schweizer Rafaels Besonderheit ein wenig besser auf den Punkt bringen: „Mega hipper supergeil“. Auch nicht? Es drückt doch noch nicht ganz alles aus. Die passende Bezeichnung zu finden ist für mich ebenso schwer, wie für Rafas Gegner ihn zu besiegen. 

Dann stelle ich nur die Fakten vor. Sieht selbst und urteilt selbst. Das, was Nadal erreicht hat, spricht für sich und für ihn. 

Rafael (* 3. Juni 1986 in Manacor, Mallorca) war vom 18. August 2008 bis zum 6. Juli 2009 die Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste. Nach dem Gewinn der French Open 2010 übernahm er am 7. Juni 2010 wieder die Spitzenposition im ATP-Ranking.

Er gewann in seiner bisherigen Karriere neun Grand-Slam-Titel, fünfmal bei den French Open, zweimal in Wimbledon und jeweils einmal bei den Australian Open und den US Open. Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking gewann Nadal zudem die Einzelkonkurrenz.
Der besonders als Sandplatzspezialist bekannte Spieler hält den Rekord der längsten Siegesserie auf Sand: Zwischen April 2005 und Mai 2007 gewann er 81 Spiele in Folge, bevor er im Endspiel des Hamburger Masters-Turniers gegen Roger Federer verlor.

Nadals bevorzugter Untergrund ist der Sandplatz, ein Belag, auf dem er schwer zu schlagen ist. Oft wird er deshalb als Sandkönig bezeichnet. Seine Spielweise ist durch ein kraftvolles und aggressives Grundlinientennis geprägt. Vor- und Rückhandschläge werden mit, für Spanier und Südamerikaner charakteristischem, starkem Topspin gespielt. Dies erreicht er unter anderem durch seinen extremen Vorhandgriff Westerngriff und hohe Beschleunigung des Schlägerkopfes. Seine beidhändige Rückhand gilt als eine der Härtesten im Profitennis.

Nadals Spielhand ist die Linke, obwohl er Rechtshänder ist. Verantwortlich hierfür ist sein Trainer und Onkel Toni Nadal, der die Ansicht vertrat, Rafael Nadals beidhändige Rückhand würde von einem starken rechten Arm profitieren. Bemerkenswert ist auch die außergewöhnliche Athletik des Mallorquiners und hier im Besonderen seine enorme Schnelligkeit und Beweglichkeit, die es ihm oft ermöglicht, auch schwierige Bälle auf der Rückhandseite zu umlaufen und stattdessen seinen stärkeren Vorhandschlag einzusetzen. Nadal gilt als nervenstark und besitzt ein außergewöhnlich ausgeprägtes Antizipationsvermögen. Aufgrund dieser Fähigkeiten werden die Gegner des Spaniers zu sehr aktivem und risikoreichem Spiel gezwungen.


Beim Aufschlagsspiel setzt Nadal im Unterschied zu vielen seiner Konkurrenten nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf eine geschickte Platzierung der Bälle. Nadal verfolgt hierbei die Strategie, möglichst extreme Winkel zu spielen und so seine Gegner unter Druck zu setzen. Oft wurde Nadal in der Vergangenheit für sein Verhalten beim Aufschlag kritisiert, vor dem er eine ritualisierte Bewegungsfolge ausführt, die eine relativ lange Zeit in Anspruch nimmt. Dies führt bei manchen Gegnern zur Verärgerung, da diese sich in ihrem Spielrhythmus gestört fühlen.


Tennis ist sein Leben, seine Leidenschaft, sein zu Hause und das, was er am besten kann. Und was er wie kein anderer auf diesem Planeten kann. Ich höre schon die Roger Federer Fans … schhhhhhhh! Nur mit der Ruhe. Lasst es euch endlich mal sagen: Roger ist ein brillanter Tennisspieler, aber der Rafael … der Rafael ist … ja der ist einfach so genial in dem was er mit dem Tennisschläger tut und macht, dass einem vor Begeisterung die Worte fehlen. Und da macht es aus. 

Rafael Nadal ist einfach toll. Super. Brillant. Genial … sieht ihr, ich wiederhole mich schon wieder und … ich könnte ewig so weiter machen. Viva Rafaaaa! 


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