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Samstag, 20. November 2010

MOTD#23: Fernando Llorente

Mit Fernando Llorente habe ich drei Dinge gemeinsam: Wir sind beide am 26. Tag des Monats geboren (er im Februar, ich im April), wir beide lieben Fußball und wir beide haben viele Haare. Irgendwie ist es diese Mähne, die am Spielfeld immer wieder (neben seiner Spielkunst, selbstverständlich) ins Auge fällt. Zumindest in die meine. Und wenn man dann näher heranzoomt … aber dazu später. Sonst lenke mich zu sehr ab und das war’s dann. 

Momentan will ihn so ziemlich jeder haben. Es heißt, dass Athletic Bilbao ihn für satte 63 Millionen Euro gehen lassen würde. Die Entscheidungsträger bei Athletic wissen eben, was sie an Fernando Llorente haben. Der Baske ist zu einer Stammgröße im Club aufgewachsen und es ist nur verständlich, dass Athletic ihn halten will. Aber wenn jemand einmal auffällt … wir wissen, wie es dann läuft. Irgendwann landet jeder bei Real Madrid, Chelsea oder (Gott bewahre!) Manchester United.(Pssst! Fernando! Liverpool ist schöner und außerdem spielt Nani bei Manchester. Du möchtest doch nicht neben so einem Clown auflaufen, oder? Maah …)
Aber noch ist er bei Athletic Bilbao und macht dort eine (buchstäblich) gute Figur. Dazu muss ich natürlich erwähnen, dass Fernando Llorente die magische Nummer 9 trägt (Nr. 19 in der Nationalmannschaft), die auf mich wie das Licht auf die Motte wirkt. *g* 

Jetzt aber … was wissen wir den über Señor Llorente? 

Seit seiner Teilnahme an der FIFA U-20-Weltmeisterschaft Niederlande 2005, bei der Fernando zu den besten Akteuren seiner Mannschaft zählte, zeigte die Leistungskurve des hoch gewachsenen (1,93 Meter) Mittelstürmers ständig nach oben. Und das nicht nur aufgrund seiner idealen physischen Voraussetzungen, die ihm besonders bei Zweikämpfen in der Luft zugutekommen, sondern auch dank seines variablen Spiels in Höhe des gegnerischen Strafraums, insbesondere auch dann, wenn er sich mit dem Rücken zum Tor befindet. Hinzu kommen seine gute Balltechnik und seine Torgefährlichkeit bei Fernschüssen.

Llorente, der bei Athletic Bilbao sämtliche Jugend- und Juniorenmannschaften durchlief, gehörte zu jenen Spielern, die am meisten unter der Krise litten, mit der sich der baskische Klub in den vergangenen Jahren konfrontiert sah. Der ausbleibende Erfolg führte zu Spannungen, die häufig der noch blutjunge Stürmer auszubaden hatte. Während Llorente alles daran setzte, in einer Top-Liga wie der Primera División Fuß zu fassen, musste er sich die Pfiffe der enttäuschten Fans des Traditionsvereins anhören. Doch der Torjäger steckte nicht auf und ging sogar gestärkt aus dieser schlechten Erfahrung hervor. Sie löste bei ihm eine Art Initialzündung aus und ließ ihn zum gestandenen Profi reifen.


Sein Debüt in der spanischen Nationalmannschaft feierte Llorente am 14. November 2008 in einem Freundschaftsspiel gegen Chile. Vier Monate später erzielte er gegen England sein erstes Länderspieltor. Dank seines unermüdlichen Einsatzes und Talentes konnte Fernando beim FIFA Konföderationen-Pokal 2009 in Südafrika bereits erstmals internationale Turnier-Luft schnuppern. 

2010 wurde er als Ergänzungsspieler in den spanischen Kader für die WM 2010 berufen und, wie wir alle wissen, ist er mit der Furia Roja Weltmeister geworden.
Außerdem läuft Llorente seit 2005, wie einige seiner Teamkollegen, regelmäßig für die baskische Fußballauswahl auf.

Das wäre Fernando Llorente in Fakten, aber irgendetwas ist da noch, was man erwähnen muss. Ich spreche jetzt als Frau, das möchte ich betonen. Sind euch schon diese blauen Augen aufgefallen? Nein?! Seid ihr blind, oder was??!! Schaut noch einmal hin …

 
Gell? Man, man, man … Ein Spanier mit solch blauen Augen, das ist schon etwas … etwas … hmm … schön ist es. :-9 Zwar keine Sommersprossen, aber zu viel auf einmal könnte ich auch nicht ertragen. Dafür lacht er auch ganz süß. :-9


Fernando Llorente hat alles, was er braucht, um ins amandoloss‘ Hall Of Fame aufgenommen zu werden: Sportler, Spanier (OK., OK.: Baske, aber es ist fast das Gleiche), trägt el numero 9, ist befreundet mit Xabi Alonso und hat die blauesten Augen, die ich je gesehen habe. Das ist doch mehr als genug, oder? Por supuesto.
 
Zum Schluss schaut Euch noch dieses Video an. Es ist ein wenig brutal, aber ihr müsst ja nicht bis zum Ende schauen, nur bis 39. Sekunde. Das ist sowieso der beste Teil, in dem man sich Herrn Llorente näher (und in Slow Motion, falls gewünscht *g*) anschauen kann. Aber aufpassen! In der 28. Sekunde schaut Fer direkt in die Kamera und … ufff … es ist echt ein Grund, um buchstäblich Blau zu machen! *zwinker*



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