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Sonntag, 17. Oktober 2010

MOTD#21: Xabi Alonso




Der heutige MOTD ist wieder ein Sportler. Ein Fußballer. Ein Spanier (hihi). Ihr könnt ihn auf dem Video oben sehen. Nein. Es ist nicht derjenige, der ausrutscht und sagt: “Uh, gut, dass es nicht im Fernsehen kommt“. Nun, Stevie (so heißt der tollpatschige junge Mann), es WAR LIVE zu sehen. :-9 War doch aber nicht so schlimm. Es war lustig. *g* 

Aber zurück zum Thema. Der heutige MOTD ist der, der neben Stevie steht. Ah, wie schüchtern es damals war. Ah, wie jung! Süß. *g* Da muss ich schmunzeln. Der junge Mann heißt Xabi Alonso (Real Madrid und Spanien). Er hat mal für uns gespielt. Fünf schöne Jahre gehörte er uns, bis Real „Der Geier“ Madrid kam und sich ihn holte. Jetzt ist er ein Galactico, wie die Spieler dieses Vereins genannt werden. Mah. Es tat weh. Tut es immer noch. Aber süß ist er immer noch. Reifer, männlicher.


Nicht mehr so ein Bubi, wie hier …


… sondern ein … ein Hombre. *g* Ein Mann. Ein stolzer Spanier. Oder sollte ich lieber sagen: ein Baske. Mir wurde gesagt, dass ich es lieber nicht verwechseln sollte. Nun gut, tue ich nicht. So. Xabi Alonso kommt aus Tolosa, einer Stadt in der baskischen Provinz Gipuzkoa in Nordspanien. Er stammt aus einer Fußballerfamilie. Sein Vater Periko Alonso spielte beim FC Barcelona und gewann mit Real Sociedad zwei spanische Meistertitel. Sein älterer Bruder Mikel Alonso spielt im Mittelfeld von CD Teneriffa, und sein jüngerer Bruder Jon ist Schiedsrichter.


Rafa Benitez holte den Mittelfeldspieler 2004 aus Real Sociedad zu uns nach Liverpool und machte ihn zum Weltklassefußballer. Seine letzte Saison bei Liverpool war die beste seines Lebens und das hat Real Madrid natürlich gesehen. Schade nur, dass Xabi zurück nach Spanien gehen wollte und es dann auch wirklich getan hat, als sich die Gelegenheit dazu angeboten hat. Und der Rest … ja, der Rest ist eine bittere Geschichte. Nicht für Xabi, nein. Ihm geht es in Madrid sehr gut. Uns geht es schlecht, seid er weg ist. Irgendwie wollte es nicht mehr funktionieren ohne Xabi im Mittelfeld, es war falsch, es lief nicht. Seid er weg ist, ging es mit uns bergab. Es soll nicht heißen, dass NUR seinetwegen bei uns nichts mehr läuft, aber er war einer der größeren Faktoren. Seine Abwesenheit haben wir echt zu spüren bekommen. Und sie tut bis heute weh. Oh ja. Wir vermissen unsere Nummer 14 immer noch. Wir wollen ihn zurück. Immer noch. Es gibt kein Spiel und keine Spielanalyse, wo sein Name nicht fällt. Immer noch. Als ob er noch immer da wäre. 

Mit uns feierte er gleich im ersten Jahr den größten Erfolg seiner Vereinskarriere, den Gewinn der UEFA-Champions League 2005. Beim Finalsieg gegen den AC Mailand erzielte er den Ausgleichstreffer zum 3:3 und somit zur Verlängerung. Ein Jahr später gewann er ebenfalls mit uns den FA Cup. Außerdem schoss er für uns sein bisher wohl außergewöhnlichstes Tor der Karriere: Gegen Newcastle United traf er aus ca. 55 Metern Entfernung. Das ist seine Spezialität. *seufz*

Mit The Special One in Madrid. Mah ...

Im Herzen ist er immer noch ein Red. Seine tweets auf twitter beweisen das. Und hey, einmal ein Red, immer ein Red. Das ist einfach so, wie man in der Schweiz sagt.
Es tut weh, ihn bei Real Madrid spielen zu sehen. Jedes Mal muss ich darüber nachdenken, wie schön es doch wäre, wenn er wieder zu uns an den Mersey zurückkäme. Jemand hat mal gesagt, dass man nur fest an etwas glauben sollte, und dann kommt es auch in Erfüllung. Ich glaube daran, dass Du, Xabi, irgendwann wieder zu uns kommst. Und Du weißt, dass wir Dich mit offenen Armen und Herzen empfangen werden. Stevie würde sich auch freuen … 


Bis es aber soweit ist, schaue ich mir paar Fotos an und versinke in den Erinnerungen als Xabi Alonso noch eine rote Nummer 14 von der Merseyside war. *seufz* 


Na? Süß, gell? Claro! *g* Noch mehr? Bitte schön! Nichts zu danken! *g* 


Mit den Kollegen aus der Nationalmannschaft: Cesc Febregas (links) und David Villa (rechst)
 *seufz*
 Y.N.W.A.

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