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Sonntag, 13. Juni 2010

MOTD #2: Steven Gerrard

So. Es ist wieder Zeit für ein paar Minuten Subjektivität und Oberflächlichkeit. Ich habe mich schon den ganzen Tag darauf gefreut und will nicht mehr länger warten, also ... ab die Post!

Gestern war ein herrlicher Sportsamstag und ich genoss jede Sekunde davon (auch wenn die Griechen so elendig spielten). Drei Spiele, über 270 Spielminuten und 66 Männer. Was will man als Frau mehr? Nur noch ein Bier dazu und die Welt wird fast zum Paradies. *grins*

Es war nicht einfach nur einen MOTD auszuwählen, bzw. es war schwer sich für einen der beiden Finalisten zu entscheiden. Der Erste … eine Wucht und der Zweite … ist halt unser Stevie. Und genau der hat gewonnen. Unser Captain Fantastic Steven Gerrard. Der erste Liverpool FC-Spieler überhaupt, der Englands Kapitän wurde und die Herzen der LFC-Fans mit purem Stolz füllte. Mine included!
Es ist nicht übertrieben zu sagen: Stevie IST Liverpool, denn er spielt für den Verein seit seinem neunten Lebensjahr und verkörpert ihn als kein anderer eben auch deshalb, weil er ein gebürtiger Liverpooler (ein Scouse also) ist. Eine Ikone, bereits jetzt eine Legende und ein Vorbild, Englands Kulturgut. It has to be Stevie G. Ja, das hat so gar die Queen verstanden, als sie dem 30-Jährigen 2007 zum Ritter schlug und ihm zum Member of the Britisch Empire (MBE) auszeichnete. 

“Steve Gerrard Gerrard,

He'll pass the ball 40 yards

He's big and he's F**kin hard

Steve Gerrard Gerrard.”

Dieses Lied ertönte gestern nicht nur in Liverpool. Viele Fan-Kehlen weltweit sangen, was das Zeug hielt und das Herz samt Zunge hergaben (me included!) als deren Captain das erste und einzige Tor gegen die USA schoss. Nach nur vier Minuten!
Ich kann gar nicht beschreiben, wie stolz ich war, als er die englische Nationalmannschaft aufs Spielfeld führte. Man kann es nicht beschreiben. Es ist purer Stolz der das Herz, die Seele und den ganzen Körper mit so einem … inneren Druck erfüllt, dass sie zu platzen drohen. (Diejenigen, die Fußball nicht mögen, werden die Augen verdrehen und mit dem Finger an die Stirn klopfen: I’m not bloody botherd!) Ich war stolz zu sehen, wie er das Team dirigierte, mit welcher Ruhe und Konzentration er das tat. Ich war stolz zu sehen, welche tolle Leistung er da ablieferte.
Leider endete das Spiel mit 1:1 (kein Kommentar …), aber Stevie 1:0 kann ihm und uns keiner mehr wegnehmen. Das kommt noch mehr, ich bin mir sicher! In Stevie we trust! Aber hallo!
Und außerdem … sieht euch Mal dieses Lächeln an?  Süüüüüüüüß! *grins*
Stevie ist einfach ein boy next door. Ein Bruder-Typ. So einen Bruder zu haben … Das wäre ein Paradies. 
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Photos: lfc.tv

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