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Mittwoch, 30. Dezember 2009

Jenson Button wird zum Sir Button



Wie Weltmeister Jenson Button scheint auch Ross Brawn auf der traditionellen Ehrungsliste der Queen zum neuen Jahr auf. Button wird von der Queen zum MBE (Member of the British Empire) ernannt werden, laut Daily Telegraph steht Brawn eine ähnliche Ehrung bevor. Ob der Teamchef ebenfalls in der untersten Ehrungsklasse einsteigen wird oder gleich zum Officer of the Order of the British Empire ernannt oder zum Ritter geschlagen wird, ist allerdings nicht bekannt. Im Normalfall dürfte er aber ebenfalls MBE werden.

Quelle: formel1.de

Villa has been beaten as El Nino hits 50



Showing the cold-eyed instincts of a world-class goalscorer, Fernando Torres secured a dramatic 0:1 victory that gave Liverpool hope last night in their bid for a place in the Champions League next season.

In the third minute of stoppage time, El Nino notched his 50th Premier League goal for Liverpool with a composure entirely unrelated to the haphazard build-up.

His strike on a freezing night was born of chaos that included a slip by the Villa defender Richard Dunne and a pass by Yossi Benayoun that deflected off Gabriel Agbonlahor, but Torres lives in his own micro-climate of calm. The outcome was faintly unjust since Villa had been resilient while also posing a danger to Liverpool, but it is no accident when someone of the Spaniard’s abilities transforms a game.

Much will be made of the historic context of Torres’s 50th league goal for his team— a milestone he has reached in just 72 appearances, quicker than any player in the club’s illustrious history — but his progress towards that mark had become painful and anguished in recent weeks.

A groin injury, an ankle injury, a malaise hanging over his team — these are the factors that have clouded his and Liverpool’s season — but, as he wheeled away to celebrate with his team-mates in front of the visiting supporters in the Doug Ellis Stand, it seemed that the first pale, green shoots of recovery might be evident.
It is conceivable, too, that this goal may alter Liverpool’s campaign. The side now has consecutive League wins for the first time since September. Conversely, Villa have endured a second consecutive loss, following the 3-0 defeat at Arsenal. The table has not been transformed into a thrilling document, but Liverpool stand seventh, with both Villa and Manchester City a paltry two points ahead of them, although the latter have a game in hand.

Rafael Benítez’s complete faith that the club will qualify for the Champions League may be even more widely shared by Liverpool fans and the fear of such a recovery will seep into the minds of clubs who hope to usurp the Anfield side. This was a win, after all, that could so easily have eluded Liverpool on an occasion when achievement was hard to come by.

God, forget the Queen and please save Fernando Torres!

Here a list of Liverpool players and the number of appearances they had to make to score 50 goals:

80 Sam Raybould
80 Albert Stubbins
81 Roger Hunt
82 Jack Parkinson
83 John Aldridge
84 Ian Rush
88 Robbie Fowler
90 Gordon Hodgson
98 Harry Chambers
98 Kenny Dalglish
98 Michael Owen
104 Joe Hewitt
105 Ian St John
111 John Barnes
114 Robert Robinson
116 John Toshack
121 David Johnson
125 Dick Forshaw
125 Tom Miller
129 Jimmy Melia
139 Jack Balmer
160 Berry Niewenhuys
162 Alf Hanson
167 Billy Liddell
175 Kevin Keegan
208 Jack Cox
221 Terry McDermott
269 Ray Kennedy
271 Arthur Goddard
280 Alan A’Court
281 Steven Gerrard

Sources: timesonline.co.uk, theguardian.co.uk, vi.nl, elmundo.es

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Montag, 28. Dezember 2009

A phrase About Liverpool FC

An excerpt about the Liverpool fans from "Torres. El Nino: My story"

"A phrase from Johan Cruyff that takes up much of the wall in the press room, where we also meet for videos and tactical talks:

"There's not one club with an anthem like "You'll Never Walk Alone". There's not one club in the world so united with the fans. I sat there watching the Liverpool fans and they sent shivers down my spine. A mass of 40,000 people became one force behind their team. That's something not many teams have. For that I admire Liverpool more than anything." "

We are special!

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Sonntag, 27. Dezember 2009

"Away we go"


Burt Farlander (John Krasinski) und Verona De Tessant (Maya Rudolph), beide Anfang Dreißig, sind – auch wenn sie ihn partout nicht heiraten will - ein glückliches Paar, das sich auf sein erstes Kind freut. Noch rund drei Monate sind es bis zur Geburt, da verkünden Burts Eltern Gloria (Catherine O'Hara) und Jerry (Jeff Daniels) überraschend, in einigen Wochen nach Belgien auswandern zu wollen. Burt und Verona, die ihr eigenes Leben nicht immer ganz auf die Reihe bekommen, hatten sich eigentlich auf die Unterstützung der exzentrischen Farlanders verlassen. Doch was nun? Die beiden beschließen, ihr heruntergekommenes Heim im verschneiten Colorado hinter sich zu lassen und auf einer Reise alte Freunde und Bekannte abzuklappern, um einen neuen Ort zum Leben zu finden. So landen sie in Phoenix, wo Veronas einstige Chefin Lily (Allison Janney) mit Ehemann Lowell (Jim Gaffigan) lebt, in Tuscon bei Veronas Schwester Grace (Carmen Ejogo), im verrückten Heim von Burts „Cousine“, der „Love Nurse“ Ellen (Maggie Gyllenhaal), und ihres Lebensgefährten Roderick (Josh Hamilton) in Madison, im kanadischen Montreal bei Veronas einstigen Studienfreunden Tom (Chris Messina) und Munch (Melanie Lynskey) sowie ganz außerplanmäßig bei Burts Bruder Courtney (Paul Schneider) in Miami. Doch fast alle Begegnungen fallen völlig anders aus als erwartet und der Platz zum Leben ist gar nicht so leicht zu finden…

„Auf nach Irgendwo“ ist der deutsche Untertitel von „Away We Go“ und so überflüssig und schlecht diese deutschen Zusatztitel sonst meist sind, hier passt er ausnahmsweise mal. Denn gemeinsam mit dem Originaltitel offenbart er das eigentliche Motiv des ganzen Trips. Burt und Verona wollen nur weg von ihrem jetzigen Heim ohne Heizung und mit dem Dach aus Pappe, in dem sie wie Versager leben. Wo sie landen, ist ihnen egal, nur irgendwo bei Freunden sollte es schon sein. Doch die Entscheidung fällt alles andere als leicht. Denn jeder, auf den sie treffen, hat sich verändert, manche sehr zum Schlechten. Die Begegnungen mit alten Bekannten, mit Freunden und Familienangehörigen erweisen sich als Kette immer skurrilerer Aufeinandertreffen.

In „Away We Go“ finden sich zwar klare, nicht immer sehr beruhigende Aussagen zum Thema „Kinder-Großziehen im Amerika der heutigen Zeit“, der Film ist aber in erster Linie eine leicht-beschwingte Komödie. Mit leichter Hand schüttelt Sam Mendes hier mal eben eine kleine Genre-Perle aus dem Ärmel, die frei ist von der Schwere der Ambitionen, die seine sonstigen Werke umgibt, bei denen er immer mit einem Auge auf mögliche Auszeichnungen zu schielen scheint. „Away We Go“ kommt unprätentiös daher, das Publikum soll sich an guter Unterhaltung erfreuen und den Kinosaal hinterher optimistisch gestimmt verlassen. Mendes setzt dazu gleichermaßen auf krachenden Humor und auf leise Töne. Da beschimpft Burt seine Freundin immer wieder auf das Übelste, weil er glaubt, so die zu niedrige Frequenz des Herzschlags des Babys erhöhen zu können und Maggie Gyllenhaal gibt die völlig abgedrehteste New-Age-Tante, die darüber referiert, warum Kinderwagen schädlich sind. Der Film wird auch gleich in diesem Stil eröffnet, von einer Sexszene, in der sich Burt über die vaginale Geschmacksveränderung seiner Freundin beschwert. Neben solchen gröberen Elementen findet sich aber immer wieder auch sehr subtiler Humor. Vor allem der großartige Stand-Up-Comedian Jim Gaffigan zeigt mal wieder, dass er sowohl laute als auch leise Komik beherrscht. So wird in „Away We Go“ durchgängig ein hohes Spaßlevel gehalten. Die wahre Kunst von Mendes als Regisseur zeigt sich aber darin, dass kurze tragische Einschübe keineswegs Fremdkörper sind und die Stimmungswechsel nicht verstörend wirken. Besonders eine Szene in einem Tanzkaraokeclub in Montreal ist dafür ein hervorragendes Beispiel.
Mit der Besetzung des hierzulande eher unbekannten Hauptdarstellerduos ist der Casting-Abteilung ein Glücksgriff gelungen. Die unverbrauchten Gesichter bestechen durch die glaubwürdige Darstellung des jungen Paares auf Sinn- und Platzsuche. Sie sorgen zudem für die Bodenhaftung angesichts der chaotischen Reiseeindrücke und halten den Film als Identifikationsfiguren zusammen, sie geben „Away We Go“ bei aller Leichtigkeit eine Seele.

Quelle: filmstarts.de

"Liebe braucht keine ferien"


Zwei Frauen, ein Schicksal: Herzschmerz. Iris (Kate Winslet) muss einen Albtraum miterleben. Die Londoner Journalistin ist unsterblich in ihren Kollegen Jasper (Rufus Sewell) verliebt, doch auf der Firmenfeier gibt dieser seine bevorstehende Heirat bekannt... aber nicht mit Iris, für die eine Welt zusammenbricht. Frustriert zieht sie sich in ihr kleines Cottage auf dem englischen Land zurück. In Los Angeles hat Amanda (Cameron Diaz), die Eigentümerin einer boomenden Werbeagentur, die Nase voll von ihrem untreuen Mann Ethan (Edward Burns), den sie an die Luft setzt und aus der Luxusvilla schmeißt. Und das alles kurz vor Weihnachten. Um der puren Tristesse zu entkommen, stöbert Amanda im Internet nach einer Ferienmöglichkeit. Dabei stößt sie auf eine Anzeige von Iris, die ihr gemütliches Cottage zum Tausch für zwei Wochen anbietet. Keine 24 Stunden später haben die enttäuschten Frauen ihre Häuser getauscht und befinden sich offiziell in den Ferien. Obwohl beide von Männern nichts wissen wollen, kommt es natürlich anders. Iris’ Bruder Graham (Jude Law) taucht unangemeldet und angetrunken bei Amanda auf, von deren Existenz er nichts ahnt. Sie landen schon in der ersten Nacht im Bett, doch danach wird es kompliziert. Iris nimmt in L.A. gleich Kontakt zu zwei Männern auf: dem greisen, kauzigen Drehbuchautoren Arthur Abbot (Eli Wallach) und dem Hollywood-Komponisten Miles (Jack Black), der von seiner Freundin Maggie (Shannyn Sossamon) hintergangen wird...

„Liebe braucht keine Ferien“ ist ein Werk, wie es für die Traumfabrik typischer nicht sein könnte - inszeniert wie eine Oscarverleihung. Meyers feiert Hollywood in exakt dieser Weise, wie sich die Branche Jahr für Jahr bei den Academy Awards selbst zelebriert - von der witzigen Einbindung des Trailersprechers, der Amandas Leben kommentiert, über die komplette Figur Eli Wallachs, die die Golden Era lobpreist bis zum Filmkomponisten Jack Black, der auf die Historie der guten, alten Zeit Bezug nimmt. Wenn nur alles so inspiriert wäre, wie der Cameoauftritt von Dustin Hoffman, der in einer Videothek plötzlich zum Thema Die Reifeprüfung auftaucht oder die fiktiven Trailer zu einem Film mit Lindsay Lohan und James Franco. Die kritiklose Selbstbeweihräucherung fällt milde aus, ein bisschen mehr Biss hätte gut getan. Das gilt für den gesamten Film. Das ist alles bestenfalls sehr hübsch und nett anzusehen, der leichte Witz und die überwiegend guten Darsteller sorgen dafür, dass das Interesse nicht abhanden kommt, schließlich weiß Nancy Meyers, wie man Träume inszeniert. Aber das Ansinnen, den großen Weihnachtsfilm zu präsentieren, ist misslungen. Auch wenn der Film an sich gar nicht so schlecht ist. Was mir am meisten gefallen hat: Der englische Sinn für Humor und Jude Law als Daddy. Sollte er öfter mal spielen.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Messi World Player of the year 2009

John Terry is in the news again today - for all the right reasons this time - after he and Steven Gerrard were named in FIFA/FIFPro's world XI at the world player of the year awards.

No surprise that Lionel Messi, who’s won just about everything apart from the Grand National in the last year, was named FIFA world player of the year.

The Premier League was well represented though as Terry and Gerrard were joined in the world team of the year by Fernando Torres, Patrice Evra and Nemanja Vidic.

Terry said: "There is no higher accolade than to be voted for by your fellow professionals so we are all very proud."


Messi named FIFA's world player of the year
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Messi was rewarded for a stunning year in which he helped Barcelona to an unprecedented six trophies by being named FIFA's world player of the year. He also played a major part in Argentina scraping through to the World Cup finals.

Messi said: "I'm extremely happy. We've just ended a historic year, a perfect year in which we've won every competition we've played in. It's amazing."

Meanwhile, Terry turned his attention to next year’s World Cup finals in South Africa and he reckons that as many as ‘seven or eight’ teams are in with a chance of success.

Terry said: "I'm not going to stand here and say, 'we are going to win the World Cup'. We're not going carried away. We have a chance, as long as we keep people fit and strong, and we go out there with the right mentality.

"Everyone can see the potential that we have, but it's the same with Portugal and other teams; Brazil, Argentina and Spain are very strong. It's going to be interesting. One of seven or eight teams can go on and win it.

"Everyone's getting carried away saying it's an easy group but the USA is a very tough game and we have to be on our toes."

Ronaldo won the FIFA Puskas award for the best goal of the 2008/09 season - his long-range thunderbolt for Manchester United against Porto in the Champions League in April.


The XI, voted for by members of the international professional footballers' union FIFPro, were:

Iker Casillas (Real Madrid), John Terry (Chelsea), Nemanja Vidic (Man Utd), Patrice Evra (Man Utd), Daniel Alves (Barcelona), Xavi (Barcelona), Andres Iniesta (Barcelona), Steven Gerrard (Liverpool), Lionel Messi (Barcelona), Cristiano Ronaldo (Real Madrid), Fernando Torres (Liverpool)


Source: givemefootball.com

Amandoloss' Jahr 2009

Schon wieder war es an der Zeit sich zu verabschieden, meine letzte Praktikum-Station in diesem Jahr ist gestern zu Ende gegangen. Die zwei Monate sind schneller um, als ich gedacht hätte. Zumindest kommen mir die zwei Monate kürzer als die letzte Woche, die mir schier endlos vorkam … vielleicht, weil ich Köln so vermisst habe. Und mein soziales Umfeld. Davon war hier keine Spur. Das „drückt“ auf die Dauer. Es drückt die Seele. Aber nun ist es vorbei und ich darf nach Hause.

Das Jahr neigt zu Ende, in paar Tagen sind wieder Weihnachten, vielleicht ist es an der Zeit, um eine kleine Zusammenfassung zu machen. Ich fange mit den letzten zwei Monaten an. Darüber habe ich eigentlich noch nicht so viel geschrieben. Es lag vielleicht daran, dass ich so viel für die Zeitung zu schreiben und zu tun hatte. Ja, ich habe viel geschrieben, viel Tolles erlebt, wie z. B. die German Masters in Stuttgart, die Tanz WM, Tischtennis- und Basketballturniere. Und all die anderen kleinen Aufträge, die mir sehr viel Freude vorbereitet haben und mich sehr erfüllt haben. Das Vertrauen, das mir die Redakteure schenkten, haben mir sehr dabei geholfen, das Beste aus der Gelegenheit zu machen und mich zu entfalten. Mein Selbstbewusstsein hat zugenommen auch als Sportjournalistin fühle ich mich bestätigt, ich weiß jetzt ganz sicher, dass ich es kann. Ich meine, ich wusste, dass ich es schon vorher, aber so habe ich es mir selbst bewiesen. Und den anderen auch. Die große Lehre, die ich aus der Zeit mitnehme: SORGFÄLLTIG ARBEITEN! Aber das wusste ich schon vorher. Dass ich oft, wegen Zerstreutheit, dumme Fehler mache. Oft muss ich mich selbst deswegen rügen und sehr darauf achten. Aber oft habe ich so viel auf den Kopf, dass ich mich nicht so sehr auf einer Sache konzentrieren kann. Ich weiß, dass dies keine Ausrede ist … erwähne es aber trotzdem. Ob ich traurig bin, dass die Zeit bei der LKZ vorbei ist? Jein. So richtig habe ich hier nicht gepasst. In der Stadt und in der Redaktion habe ich mich sehr oft fremd gefüllt. Deshalb bin ich eigentlich froh, dass ich wieder nach Köln darf. Es war eine schöne Zeit und ich bereue nicht, diese Erfahrung gemacht zu haben, aber das war’s auch. Vielleicht werden wir – ich und die LKZ – und in der Zukunft wieder über den Weg laufen, würde nichts dagegen haben. Ich würde mich freuen.
Jetzt muss ich wieder nach vorne schauen und mich auf das neue Jahr konzentrieren. Denn dort wartet schon ein große Herausforderung auf mich (dazu folgt in der kommenden Zeit mehr), auf die ich mich RICHTIG konzentrieren muss, weil die sehr wichtig für mich persönlich ist. Die Tatsache, dass ich somit in Köln bleiben kann, macht es noch wichtiger für mich.

Aber wie war das Jahr 2009 denn so? Sehr turbulent, dass auf jeden Fall. Was habe ich denn nicht erlebt! Meine Reisekoffer waren noch nie so oft unterwegs. Ich denke, dass ich unterm Strich, mehr Zeit unterwegs als zu Hause gewesen bin.

Das neue Jahr habe ich in Polen gefeiert, wo ich bis März mein Praktikum absolviert habe. Nicht mal ein Monat war ich in Köln zurück, da ging es wieder nach Belfast – das erste Mal in Irland und das erste Mal geflogen. Tolle zwei Wochen gehabt (mit viel Stress und Problemen daheim, aber habe es gemeistert), tolle Menschen kennengelernt und Tolles erlebt. Eine von meinen lieblings zwei Wochen bisher, gleich nach der Fußball EM.

Dann war ich in April kurz in Köln und schon wieder ging es nach Stuttgart weiter. Eine Woche lang habe ich das Schwabenländle angeschaut. Und danach war ich für länger in Köln, aber diese Zeit zeigt noch heute ihre Spuren. Doppelschichten, Uni, BA-Arbeit … Kaum geschlafen, nur noch gearbeitet, 20 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Ich kann es immer noch nicht nachvollziehen, wie ich es geschafft habe … Noch in dieser Hitze, die fast einen Monat lang herrschte. Es war schon hart, ja.

Und dann kamen die verschiedenen Praktika: Radio Erft im September, Ksta im Oktober und LKZ bis Weihnachten. Radio Erft war definitiv mein Favorit, vor allem, was die Menschen dort angeht. Leider war ich dort nur drei Wochen lang und der Abschied ist mir schwergefallen. Bei Stadt Anzeiger war es auch schön und sicherlich zu kurz. Erst nach drei Wochen habe ich mich dort eingelebt und zu Hause gefüllt. Und die tollen Sachen, die ich dort gemacht habe … Ach, unvergesslich das Gespräch mit Sami Hyppiä. Würde dort gerne länger bleiben, wer weiß, vielleicht ergibt sich noch etwas in der Zukunft. Ich werde es versuchen.

Dazwischen waren da noch die tollen Konzerte von Razorlight, drei waren es gewesen und dabei war auch das geile Street Gig in Wuppertal was schlicht einzigartig war. Wo war ich noch? James Morrison, Martin&James, Milow, The Kilians ... alle habe ich live im Jahr 2009 gesehen. Es war toll. Und da waren noch die Fußballspiele live im Stadion und im Irischen Pub in Belfast ... Ja, es war schön.

Und dann kam die LKZ. Zwischendurch noch der Abschluss an der MHMK.
Wie man sehen kann, es war ein erlebnisreiches Jahr, mit Arbeit überfüllt, ohne pause, geschweige denn Urlaub. Dementsprechend bin ich jetzt RICHTIG müde und freue mich schon auf die Festtage und die Ruhe. Die paar Tage freihabe ich mir mehr als verdient. Heute muss ich nur noch die Reise mit dem Koffer hinter mich bringen und dann will ich die Koffer für längere Zeit nicht mehr sehen …

Freitag, 18. Dezember 2009

Ganz kurz mit Fatih Akin

Habe deie Tage ein Interview mit Fatih Akin gelesen. Er erzählte über seinen nuene Film und nicht nur. Obwohl ich Moritz Bleibtreu nicht ausstehen kann, werde ich mir "Soul Kitchen" anschauen, weil ich Fatih Akin als Reggiseur zu sehr schätze und mag.

Ich werde hier paar Aussagen aus seinem Interview abtippen.

" Du (Fatih Akin) benutzt im Film gern Klischeefiguren, so wie z.B. die Karrierefrau und den geldgeilen Makler. Wie ist Deine Einstellung zum überbordenden Individualismus und Egoismus in der Gesellschaft und inwiefern wolltest Du das im Film ausdrücken?

Wenn wir mal'n Standard erreicht haben, warum konzentrieren wir uns dann nicht mal darauf, diesen zu halten? Wachstum geht immer nur auf Kosten der anderen. Es gibt aber gute Leute, die versuchen dagegen zu arbeiten. Für unsere Produktionsfirma ist es auch schwer. Wir haben von den Majors massig Angebote. Die haben Vorteile, aber auch ganz viele Nachteile. So kannst Du bei den Independents mitgestalten und Du kannst sagen: "Kann das Plakat nicht' aussehen wie Blaxploitation-Sachen aus den 70ern?" Mal was abseits von diesen Beziehungskomödienplakaten mit einem Haufen Stars auf weißem Hintergurnd. Vielleicht ist das eine erfolgreicher, aber das andere ist schöner. Dann kommt die Aussage: "Das verkauft sich nicht, sieht scheiße aus und die gucken doch böse". Und dann musst Du sagen: "Die gucken nicht böse, die gucken cool!"

(...) Und das Mit dem Egoismus ist antürlich ien spannendes Thema. Früher gab's Großfamilien. Mit mutter, Oma, Tante, Onkel. Heute is' jeder für sich. Da wird nicht mehr für ein halbes Dutzend Leute eingekauft, da geh ich doch im die Ecke zum McDonald's. Is' doch günstoger und schneller, das is' es doch immer: Zeit, Zeit, Zeit. Und ich glaub' tief in unserem herzen und auch hier oben (tippt auf die Stirn) wissen wir, dass das falsch ist. Das Wertesystem ist komplett verschoben. Was immer mehr verloren geht bei unserem Humanismus, das is' Mitgefühl. Und ich kann doch jetzt nichts sagen, Mitgefühl ist nicht hip, Mitgefühl ist nicht cool oder so was. Der Mensch braucht Mitgefühl so essentiell wie Essen und wie sex. Wenn daas aber verloren geht, wenn Mitgefühl drauf geht auf Kosten von Konsum, dann läuft was schief.

Du hast auch das eine oder andere Benefiz-Projekt angestoßen ...

(...) Ich engagiere mich, um die Welt zu evrbessern. Das is' ein bisschen sow ie bei dem "The The" Song: " If you can't change the world, change your world". Ich steh jetzt nicht ganz so sehr auf diesen Charity-Effekt - ich möchte Filme machen und das ganz diskret. Aber ich weiß, dass wenn ich's laut machen, dass ich mehr erreiche.

Der Film trifft die Aussage, dass es viel mehr Schicksal als Zufall gibt. Bist Du auch eher Schicksalsmensch?

Ich glaub' an so gewissen Sachen. Is' aber spirituelles Zeug, ne? (grinst). (...) Und im Film hat man's natürlich in der Hand. Das beste Beispiel is' Tarantino und der sagt: " Mich interessiert's nicht, was in der Realität passiert ist und wie Hitler gestorben ist - ich knall' ihm ab, bei mir knallen sie ihn ab." Er ist der Boss in seiner Welt. Das is' Anarchie, das find' ich gut, das is' richtig. Film darf das.

Gibt es jemand, mit dem du gern mal drehen würdest? Was sind die nächsten Projekte?

(Ulrich) Tukur. Den find ich geil. Christoph Waltz hat mich sehr in "Inglorious Basterds" begeistert. Ich arbeite außerdem an dem Drehbuch zum letzten Teil der "Liebe, tod und Teufel"-Trilogie. Ansonsten müssen wir jetzt für "Soul Kitschen" Promotion machen in Australien, Japan, Brasilien - auf der ganzen Welt. Adam (Bosdoukus) is' ja auch mein bester Freund und wir haben als Kinder immer gesagt: wenn wir mal groß sind, drehen wir 'n Film und zeigen den in der ganzen Welt. Manchmal werden Träume wahr. Das kriegen wir nie wieder so hin. Alles andere wäre sonst 'ne Ohrfeige für die Kinder, die wir damals
waren.


Quelle: re.flect

About a blogger

Habe gestern interessante Kolumne über Blogging und Blogger gelesen. Kessel.tv im re.flect Magazin. In der Kolumne wurde allgemein das Bloggen kommentiert. Ich fand die Meinungen sehr treffen und auch lustig. Wir es mir jemand übel nehmen, wenn ich paar Zeilen aus der Kolumne hier einfach abtippe? Ich denke nicht. Die, die nicht aus Stuttgart sind, wissen gar nicht, dass es so ein Maagzin gibt, denn es ist ein Magazin für die Region Stuttgart. Bis vor kurzem kannte ich es auch nicht.

Ein Auszug:

"In der letzten Ausgabe hat Mia auf Ihrer Überding-Seite in diesem Magazin über "das Leben eine Bloggerin" berichtet. Der Beitrag war freilich nett geschrieben, bloß inhaltlich entspricht er nicht ganz dem, was ich unter "bloggen " verstehe.

Zum Beispiel schreibt Mia: "Pass auf, was du tippst, denn jedes Wort wird gegen dich verwendet." Auch wenn das wahrscheinlich von Mias Seite etwas scharf und übertrieben formuliert wurde, ist für mich "bloggen" genau das Gegenteil. Ich bin froh, dass ich gerade auf kessel.tv nicht auf jedes Wort achten muss. Das muss ich nämlich schon beim meinen "Schreib-Jobs", welche Gas, Wasser, Scheiße bezahlen.
Für uns ist das ein Ausgleich. Viele andere Blogger bloggen nur, drücken sich in dieser Form vor einer mehr oder weniger vorhandenen Öffentlichkeit aus. So entsteht ein grundlegendes Problem von manchen Blog, also wenn man von Problemen sprechen kann, und das ist wirklich überhaupt nicht böse oder wertende gemeint: Sie versuchen zu cool zu sein. Sie haben Angst vor Fehlern. Ich meine keine Rechtschreibefehler, sondern die inhaltliche Fehler. Angst vor falschen Schritten, die den Blogger ins falsche Bild rücken könnten.
Ich habe mir von Beginn an gesagt, sobald mir solche oder ähnliche Gedanken kommen, höre ich auf. Du musst das Zeug nicht ungefiltert heraus donnern. Das muss straight from the Bauch kommen. Gar nicht darüber nachdenken, einfach in den Editor reinhacken.
Es kann sein, dass du das, was du gestern geschrieben hast, am nächsten Tag schon wieder dämlich findest. Aber für diesen Moment war es perfekt.
Das Gute an einem Blog ist ja, dass er letztendlich ein kritikfreies Medium ist. Du kannst schreiben, was du willst, entweder es gefällt jemanden oder nicht. Natürlich gibt es Grenzfälle, natürlich kann man auch schreiben, XY ist ein Arschloch, aber dann muss man mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. In den normalen Fällen braucht man keine Wächter.
Es gibt circa 6 Milliarden Blogs, also so viele wie Erdenbürger. 3 Milliarden Blogs frönen der Musik und 2,9 Milliarden andere Blogs sind von kleinen Mädchen, die sich vor ihrem Kinderzimmerspiegel in H&M-Klamotten fotografieren, weil das mal irgendeine angefangen hat. 0,1 Milliarden machen irgendwas mit Politik, Kunst, Autos, Sport, Film, Teekannen, Gießkannen, Gartenmöbel oder Krankenhaus-Essen.
Banalitäten also. Für die braucht man sicherlich kein "dickes, warmes Fell, am besten vom Schaf", wie Mia schreibt. Wem die Einträge nicht gefallen, der kann einen eigenen Blog machen. das ist dank der ganzen technisch kinderleichten Pillepalle-Eingabesysteme wie "Wordpress" oder "Blogspot" so schwierig wie Duplo und ein höchst demokratisches System. In diesem bauen die einen ein eher schöneres Duplo-Haus, die anderen eben nicht so.

Es herrscht also keine Kritik, sondern nur ein Indikator: Entweder du hast Leser oder du hast keine. Viele Blogs, die meisten, haben keine Leser, wie die vielen der H&M-Mädchen-Blogs. Manche haben ein paar.
Eines Tages wird es wahrscheinlich keine Blogs mehr geben. Blogger zu sein ist sowieso schon längst ein Schimpfwort. Klingt eigentlich traurig oder? Nö, bis zum Untergang werden wir zumindest noch mässig Spaß haben!"

Ich stimme der Aussage zu. Entweder einem gefällt das, worüber der eine schreibt, oder nicht. es gibt tausende Blogs und man kann sich etwas anderes suchen, was einem mehr gefällt. Ich hatte auch schon mal einen Leser, der ein Problem mit meiner Sichtweise hatte und nicht verstehen konnte. Der wollte mich schlicht moralisieren und hat mir hier irgendwelche historische Links geschickt und Zeug. Also wirklich ... es gibt Leute ... Wenn er immer noch liest und jetzt auch mitliest: EGAL! Wenn mir eine Sendung im TV nicht gefällt, schalte ich um. Sollten also die, denen ein Blog nicht gefällt, auch um klicken.

Was die Themen der Blogs betrifft stimme ich auch zu. Über Musik und Mode zu bloggen gilt ja als besonders cool ... Tsja, das denken nur die, die darüber schreiben. Wie langweilig!! deshalb bin ich froh, dass ich zu den 0,1 Milliarden Bloggern gehöre, die nicht über Musik und Kleidungindustrie schreiben. Dann blogge ich schon lieber über Krankenhaus-Essen, ist zumindest etwas anderes und irgendwie ganz abgefahren! Über jeden Scheiß kann man schreiben, man muss es nur schön verpacken können.

"Julie & Julia"


Frankreich 1948: Die amerikanische Diplomatengattin Julia Child (Meryl Streep) sucht nach einer Beschäftigung während der Arbeitszeit ihres Mannes Paul (Stanley Tucci). Also besucht sie einen Kochkurs an einer renommierten Pariser Schule. Mit Begeisterung lernt die hochaufgeschossene Frau das Handwerk und seine Tricks. Nur leider gibt es kein passendes Kochbuch in englischer Sprache. Als Julia die beiden einheimischen Köchinnen Simone (Linda Edmond, Trade) und Louisette (Helen Carey, Little Children) kennenlernt, tun sich die drei zusammen, um amerikanischen Hausfrauen die Kunst der französischen Küche nahezubringen. „Mastering the Art of French Cooking" ist 2002 längst ein Klassiker der kulinarischen Literatur. Für die verhinderte New Yorker Autorin Julie Powell (Amy Adams) in der Lebenskrise wird das Buch zum Rettungsanker: Julie nimmt sich vor, innerhalb eines Jahres alle 524 Rezepte von Childs Küchen-Bibel zuzubereiten und darüber einen Blog zu führen. Ehemann Eric (Chris Messina, Vicky Cristina Barcelona, Away We Go) ist erster Esser und Kritiker...
Am Anfang eine überraschende Einblendung: Nach zwei wahren Geschichten. Augenzwinkernd und mit Bedacht weist Nora Ephron auf die nicht alltägliche Struktur ihrer Erzählung hin. Mit leichter Hand springt sie zwischen Europa und Amerika, von den Fünfzigern ins neue Jahrtausend, von Julia zu Julie und zurück. Die beiden Geschichten könnten auch einzeln erzählt werden, aber durch ihre Kombination ergeben sich reizvolle Dopplungen und Kontraste: Zwei Frauen sind unter ganz unterschiedlichen Umständen auf der Suche nach sich selbst. Beide werden beim Kochen fündig, an ihrer Seite die Ehemänner als Kameraden und gute Esser. Julia Childs Rolle als Mentorin für Julie Powell sorgt für den ausreichenden Zusammenhalt der Ebenen und markiert zugleich das Fabrizierte in diesen „wahren Geschichten". Julies Bild von Julia ist eine Idealvorstellung, die nicht an der Wirklichkeit abgeglichen wird. Auch für Nora Ephron geht es nicht um eine Darreichung von Fakten, sondern um Gefühle und Ideen, die sich sachte zu einer optimistischen Lebenslektion nach Hollywood-Art fügen.

Julia Child ist eine Institution. Ihre historische Bedeutung für Kochen und Essen in Amerika lässt sich daran erahnen, dass ihre Küche im Smithsonian-Museum zu besichtigen ist und dass sie in „Saturday Night Live" von Dan Aykroyd (Blues Brothers, Ghostbusters) parodiert wurde. Childs hochaufgeschossene Erscheinung, die leicht überkandidelte Art und der vermeintlich unnachahmliche Singsang ihrer merkwürdig hohen Stimme werden von Meryl Streep (Mamma Mia!, Glaubensfrage) lustvoll zum Leben erweckt. Nur wer das Vorbild nicht kennt, kann den Verdacht hegen, dass ihre Darstellung die Grenze zur Karikatur überschreitet. Durch ihre kuriosen Eigenarten wird Julia von vornherein als Ausnahmeerscheinung gekennzeichnet, ihre unwiderstehliche Art bezaubert selbst die angeblich so schlecht gelaunten Franzosen. Nur an der Direktorin der Kochschule beißt sie sich die Zähne aus. Die hochnäsige Madame Brassart (Joan Juliet Buck) verkörpert verschiedene zeittypische Vorurteile gegenüber Frauen als Küchenchefinnen und Amerikaner im Allgemeinen, vermittelt wird dies unaufdringlich mit einigen wohlgesetzten Bonmots. Aber Julia ist ehrgeizig und hackt, wenn es sein muss auch wie eine Besessene wahre Zwiebelberge, um mit den männlichen Kollegen mitzuhalten. Dass sie sich von kleinen Pannen nicht unterkriegen lässt, illustriert ein nachinszenierter Ausschnitt aus ihrer TV-Show „The French Chef" aus den Sechzigern, den sich Julie und Eric anschauen: Da passiert ein Malheur und das Essen landet auf dem Boden. Das sei halb so schlimm und werde gleich nochmal versucht. Schließlich sieht es ja keiner...

Die handwerklichen Herausforderungen des Kochens wie das Wenden eines Omelettes, das Stürzen einer Sülze, das Entbeinen einer Ente oder das Töten von Hummern treiben Julie Powell fast zum Wahnsinn. Aber die Dreißigjährige mit den lange begrabenen literarischen Ambitionen findet durch die selbst gestellte Herausforderung des Kochmarathons so etwas wie neue Orientierung und über das regelmäßige Bloggen auch den Weg zurück zum Schreiben. Ihr hektisches Umfeld mit der lauten Wohnung im New Yorker Stadtteil Queens, dem nervenaufreibenden Call-Center-Job im Großraum-Büro und den karrierebesessenen „Freundinnen" wird in kurzen Szenen wirkungsvoll skizziert. Amy Adams (Junebug, Sunshine Cleaning) ist als natürliche Sympathieträgerin eine clevere Besetzung für die nicht unproblematische Rolle, denn sie wirkt auch bei den kleinen und größeren Krisen, in Hysterie und Stress immer noch liebenswert. Das Auf und Ab des Ehelebens ist dabei allerdings etwas schematisch eingefangen, vor allem gegen Ende wirkt die „Julie"-Geschichte auch in der Rückkopplung an Julia sehr gewollt und verliert an Charme.


Wahre Charmebolzen sind dagegen Meryl Streep und Stanley Tucci (Terminal, Lucky Number Slevin). Die zwischen Adams und Messina fehlende Chemie ist bei dem Veteranen-Paar, das schon in Der Teufel trägt Prada gemeinsam glänzte, in geradezu magischer Weise zu spüren. Tiefes Verständnis und rührendes Verliebtsein sprechen aus kleinen Gesten und verschwörerischen Blicken. Paul und Julia sind ganz selbstverständlich füreinander da und vor allem haben sie viel Spaß miteinander, fast scheinen sie auf einem eigenen Planeten zu leben. Dieses wie nebenbei erzählte Porträt einer Ehe ist letztlich das Herz dieses Films für romantische Feinschmecker. Bon appétit!


Andreas Staben

Quelle: filmstarts.de

Donnerstag, 17. Dezember 2009

"Illuminati"




Der Vatikan hat ein Problem. Hochexplosive Antimaterie, die in dem Schweizer Partikelbeschleuniger-Laboratorium CERN entwendet wurde, ist irgendwo in dem Kirchenstaat versteckt. Das batteriebetriebe Behältnis, das die Antimaterie davon abhält, in die Luft zu gehen, wird um kurz vor zwölf Uhr Mitternacht seinen Geist aufgeben. Ein legendenumwobenes, lange verschollen geglaubtes Symbol deutet darauf hin, dass die Geheimorganisation der Illuminaten in die Angelegenheit verstrickt ist. Der römische Inspektor Ernesto Olivetti (Pierfrancesco Favino, Nachts im Museum) ruft den renommierten Harvard-Symbolforscher Professor Robert Langdon (Tom Hanks) zur Hilfe. Die Illuminaten drohen jedoch nicht nur damit, den gesamten Vatikan dem Erdboden gleich zu machen, sie haben auch vier Kardinäle entführt und angekündigt, zu jeder vollen Stunden einen von ihnen publikumswirksam öffentlich hinzurichten. Die Orte der Exekutionen liegen entlang eines geheimen Illuminaten-Pfades. Um diesen vorherzusagen, muss Langdon mithilfe der CERN-Wissenschaftlerin Vittoria Vetra (Ayelet Zurer) die Rätsel in einer Schrift des Ur-Illuminaten Galileo Galilei entschlüsseln. Bei dem Versuch, die Kardinäle vor einem grausamen Tod zu bewahren, entbrennt eine waghalsige Schnitzelhatz von einer historischen Sehenswürdigkeit zur nächsten. Dass der vorherige Papst erst vor 14 Tagen gestorben ist und die Kardinäle gerade in der Sixtinischen Kapelle das Konklave abhalten, um ein neues Kirchenoberhaupt zu wählen, macht die Sache nicht unbedingt leichter…
In dem Roman „Illuminati“ gibt es zwar einige Abschnitte, die auch einem Actionfilm gut zu Gesicht stehen würden, in den meisten Passagen rasen aber einfach ein paar Leute durch Rom, die sich Statuen anschauen, um historische Rätsel zu lösen. Um dies für die Leinwand umzusetzen, bedarf es nicht zwingend eines Budgets weit jenseits der 100-Millionen-Dollar-Grenze. Doch Ron Howard (Backdraft, Apollo 13, Kopfgeld, A Beautiful Mind, Frost/Nixon) biegt die Story mit allen Mitteln auf das Niveau eines großen Sommerblockbusters zurecht. Gleich zu Beginn, wenn das Schweizer CERN-Laboratorium samt Partikelbeschleuniger eingeführt wird, hantiert er mit zum Teil vogelwilden Kamerafahrten, um die Brisanz der Forschungen zu unterstreichen. Für jeden, der in seinem Leben auch nur eine Stunde Physikunterricht genossen hat, muten diese übertriebenen Späßchen allerdings eher lächerlich an. Später blendet Howard dann immer wieder Aufnahmen des mit Menschenmassen gefüllten Petersplatzes ein, um so ein künstliches Gefühl von Größe zu schaffen. Leider wirkt sich dieses Imponiergehabe sehr negativ auf die Atmosphäre aus. Ein Gefühl von Enge, weder örtlich noch zeitlich, kommt so nie auf.

Auch dramaturgisch hat Dan Brown die Macher mit seinem Vatikan-Thriller vor Aufgaben gestellt, die diese nicht zu lösen vermocht haben. Als größtes Problem erweist sich dabei der Spannungsbogen des Romans, der fünf Höhepunkte aufweist. Zu jeder vollen Stunde ab 20 Uhr soll einer der Kardinäle ermordet werden und um Mitternacht dann die Antimaterie explodieren. Jeweils ist es an Robert Langdon, im Stile einer Schnitzeljagd die richtigen Orte vor Ablauf des Countdowns ausfindig zu machen. Im Roman liegen zwischen zwei solchen Spannungsspitzen meist weit über 100 Seiten, im Film dagegen zum Teil nur wenige Minuten. Das ist auf Dauer nicht nur redundant, der Zuschauer kommt oft auch gar nicht mehr dazu, emotional voll in das Geschehen einzusteigen. Es ist fast so, als ob sich die viel zu kurzen Spannungskurven irgendwann einfach selbst überholen. Dazu passt dann auch der sakral-hämmernde Score von Hans Zimmer, der dem Zuschauer in jeder Sekunde Spannung suggerieren will, ohne auch nur einmal bedachtere Töne anzuschlagen. Das geht eine gewisse Zeit gut, aber wenn man durchgängig nur mit krachenden Showdown-Klängen beschallt wird, reagiert man auf diese irgendwann einfach gar nicht mehr.

Das allgemeine Gehetze schlägt auch auf die Ausarbeitung der Figuren durch. Der zweifache Oscar-Preisträger Tom Hanks (Forrest Gump, Der Soldat James Ryan, Catch Me If You Can, Der Krieg des Charlie Wilson) zählt ganz sicher nicht ohne Grund zu den besten Schauspielern Hollywoods und trägt die Handlung allein mit seiner schieren Präsenz, aber der Figur Robert Langdon gewinnt er in den gesamten 140 Minuten dennoch keine einzige neue Facette ab. Das gleiche gilt noch viel extremer für Ayelet Zurer (München, 8 Blickwinkel) als Vittoria Vetra. Bis zum Abspann weiß man nicht, warum die Wissenschaftlerin eigentlich ständig mit herumrennt. Im Roman gab es zumindest noch eine Liebesgeschichte zwischen ihr und Langdon, aber auch die ist in der Leinwandversion dem Zeitmangel zum Opfer gefallen.

Wo Paul Bettany in „The Da Vinci Code“ noch eine furchteinflößende Bösewicht-Performance als sich selbst geißelnder Albino-Mönch Silas ablieferte, bleibt der Däne Nikolaj Lie Kaas (Brothers, Adams Äpfel) diesmal durchweg blass. Obwohl er als Profikiller jeden, der sich seiner Mission in den Weg stellt, ohne mit der Wimper zu zucken eiskalt niederstreckt, wirkt er zu keinem Zeitpunkt wirklich beängstigend. Der deutsche Charakterkopf Armin Mueller-Stahl (Buddenbrooks, The International, Tödliche Versprechen) fungiert in seiner Rolle des Kardinals Strauss als Stimme aus dem Konklave. Eine stimmige Linie lässt sich dabei jedoch nicht ausmachen. Die Figur mäandert zwischen Auf-seinen-Vorteil-Lauerer und gutherziger Onkel, ohne dass dieser Schlingerkurs in der Handlung seine Entsprechung finden würde. So gelingt es von den Nebendarstellern allein Ewan McGregor (Trainspotting, Moulin Rouge, Die Insel) als nicht ganz leicht zu durchschauender Kämmerer des verstorbenen Papstes, etwas Profil zu entwickeln.

Fazit: „Illuminati“ ist ein moderner Sommer-Blockbuster mit einem entsprechenden Megabudget – und genau da liegt das Problem: Bei dem Versuch, die Geschichte um eine Schnitzeljagd durch Roms enge Gassen größer zu erzählen, als sie eigentlich ist, bleiben Spannung und Atmosphäre weitgehend auf der Strecke.
Das Einzige, was mir nicht gefallen hat, war Robert Langdons Frisur.

Christoph Petersen

Quelle: filmstarts.de

"Der Solist"



Steve Lopez (Robert Downey Jr., Iron Man, Tropic Thunder), Starkolumnist der LA Times, steuert geradewegs auf eine Midlife-Crisis zu. Seine Kolumne wird umso lieber gelesen, je direkter er mit seinem Jammer kokettiert. Dass seine Ex-Frau Mary (Catherine Keener, Inside Hollywood) seine Vorgesetzte ist, macht es nicht einfacher. Dann trifft Lopez auf Nathaniel Anthony Ayers (Jamie Foxx, Operation: Kingdom, Ray), einen Obdachlosen, der einer zweisaitigen Geige die bezaubernsten Klänge entlockt. Lopez schnuppert eine Story und beginnt, die Lebensgeschichte des wirr plappernden Stadtstreichers zu recherchieren. Die Kolumne über das ehemalige Cello-Wunderkind läuft so gut, dass wenig später ein Buchverlag anklopft. Als dann sogar noch ein Preis für sozial engagierten Journalismus winkt, während Ayers weiterhin ziellos zwischen Musik, Asphalt und Paranoia driftet, muss Lopez entscheiden, ob er seinem neuen Freund beistehen oder ihn weiter als Karrieresprungbrett missbrauchen will...
Der Solist“ basiert auf dem echten Buch des echten Steve Lopez. Dessen als bescheiden und zugewandt geltende Natur wird im Skript von Susannah Grant (Erin Brokovich) allerdings nahezu invertiert. Wozu auch authentisch bleiben, wenn es der selbstgerechten Feelgood-Dramaturgie zuwider läuft? Robert Downey Jr. trägt seinen Teil dazu bei, und so wird der Journalist als Zyniker mit zwiespältigen Beweggründen und damit als Kandidat einer programmatischen Läuterung interpretiert. Ein einziges Mal werden Lopez’ Motive frontal hinterfragt, auf einer Gala von seiner ordentlich angeheiterten Ex-Gattin. Problematisch ist diese Sequenz aber dennoch, weil die Offensive automatisch im Kontext der hinzu gesponnen Beziehungskiste steht und so in ihrer inhaltlich nüchternen Klarheit entkräftet wird.

Mehr aber noch charakterisiert ihr Spott über die Markttauglichkeit der Ayers-Geschichte als unfreiwilliger Paratext gleich den ganzen Film: „It's personal, it's political, it's timely. I can sell the shit out of it.” Gesagt, getan! Ohne jegliche Contenance inszeniert Wright kitschige Penner-Romantik in schwülstigen Symbolbildern. Sobald der zwischenzeitlich in einem Straßentunnel hausierende Ayers wieder ein Cello in den Händen hält, tastet die Kamera vorsichtig über die Saiten, hebt dann ab und begibt sich mit einem Taubenpaar auf in die Freiheit, hoch über das banale Treiben der Stadt. Folglich behagt es Ayers auch gar nicht, von Lopez in eine feste Behausung gedrängt zu werden. Nein, die Straße sei immernoch der sicherste Platz.

Bloß nicht die Wall Street, wo er zuvor sein Nachtlager aufzuschlagen pflegte: „It’s too dirty.“ Wenn das mal keine Gesellschaftskritik der wirklich subtilen Art ist! Ein guter Christ ist Ayers übrigens auch noch. Im Gegensatz zu Downey Jr. holt Jamie Foxx dabei aber trotz überkandidelter Figurenzeichnung verhältnismäßig viel aus seiner Rolle heraus. Spannend sind dabei – viel mehr als sein wild-assoziatives Stammeln und Quengeln - die raren Augenblicke, in denen er blitzschnell zwischen sanften und aggressiv-paranoiden Modi springt. So wird über den kauzigen Beethoven-Fan immerhin noch ein schlüssiges Portrait einer Schizophrenie gezeichnet.

Bedenklich bleibt trotzdem, dass erst musikalisches Genie plus Wahnsinn für ausreichend „I can sell the shit out of it“-Appeal sorgen. Die restlichen rund 90.000 Obdachlosen von Los Angeles werden zwar pflichtbewusst im Abspann erwähnt, ein x-beliebiger Obdachloser wäre aber wohl weder Lopez, noch Hollywood eine Erzählung wert gewesen. So ist es letzten Endes dann nicht weiter von Belang, wie und wann der Journalist beim Schritt über die soziale Kluft hinweg vom Saulus zum Paulus wird. Denn unter der engagierten Oberfläche ist „Der Solist“ ein erschreckend kaltherziger Film: Solltest du weder Fortunas Schützling, noch ein tragisch gescheitertes Wunderkind sein, wird sich auch keine Sau für deine Misere interessieren. Ohne Glamour geht’s eben nicht.

By Jan Hamm
Quelle: filmstarts.de

Dienstag, 15. Dezember 2009

Razorlight - 'Rock and Roll Lies' the film



An intimate portrait of one of music’s most enigmatic and controversial frontmen Johnny Borrell, and his band, Razorlight. 'Rock and Roll Lies' was filmed by award winning filmmaker Charles Henri Belleville over the course of five days during the band's eccentric UK tour this summer; that saw them take in an array of lesser-toured UK towns and venues including Buxton's Opera House and a 1,000 capacity 1930s dance hall in Leamington Spa. Find out more at babelgum.com/razorlight

Montag, 14. Dezember 2009

The Empire of The Kop

Ab heute bin ich ein FC-Liverpool-Schreiber. Habe mich ganz spontan bei den Machern von The Empire of The Kop gemeldet und es hat geklappt. Ein fanstastisches Gefühl. Jetzt fühle ich mich noch mehr mit meinen Jungs verbunden. Fange morgen an zu schreiben. Habe schon ein Link an der linken Seite des Blogs angerichtet also stay tuned. :D

Fernando Torres se mantiene como el más efectivo de los máximos goleadores europeos



Defoe, Villa, Di Natale, Kiessling, Nené… ninguno de los líderes goleadores en las ligas más representativas ha aprovechado tanto sus apariciones como Fernando Torres. Transcurrido el primer tercio de la temporada, sus 10 goles en 10 partidos de Liga lo sitúan como el delantero más rentable de las grandes ligas europeas. A pesar de haberse perdido cinco de los 15 partidos del Liverpool en la Premier, el ‘9’ madrileño se mantiene en la lucha por el ‘pichichi’ británico con el mejor promedio anotador continental.

Y es que Torres acumula una media sensacional de un gol por partido jugado. El ‘pichichi’ inglés Defoe, con 0,92 de promedio (12 en 13 apariciones), es quien más se acerca a la rentabilidad del ‘9’, por delante de Drogba y Rooney que comparten idéntica estadística de 0,78 (11 en 14 encuentros). – Tabla de goleadores en la Premier League -

Fuera de las islas David Villa, máximo goleador de la Primera división española, se aproxima a los registros de Torres, con un promedio de 0,91 (11 goles en 12 partidos). Ibrahimovic firma un 0,83 gracias a sus 10 tantos en 12 choques mientras que Lionel Messi, recientemente galardonado con el ‘Balón de Oro’, acumula un registro sensiblemente inferior con el F.C. Barcelona: 9 goles en 13 partidos.

En el Calcio Di Natale, delantero del Udinese, figura como máximo artillero merced a sus 11 goles en 14 partidos con un promedio de 0,78, seguido por Milito (0,69) y Totti (0,9). En Francia el brasileño del Mónaco Nené abandera el ránking con 10 dianas en 12 partidos (0,83), mientras que Stefan Kiessling es el líder de la Bundesliga tras celebrar 12 tantos en 15 apariciones (0,8).

Source: fernando9torres.com

Los números de la temporada 2009 de Fernando



Resumen del Campeonato:

Grandes Premios: 17

Puntos: 26

Posición en el campeonato: 9º

Promedio de puntos/Carrera: 1.52

Podios: 1 (Singapur, 3º)

Mejor posición en Carrera: 3º (Singapur)

Peor posición en Carrera: 14º (Inglaterra y Abu Dhabi)

Posición que más repitió en carrera: 5º (tres veces)

Promedio posición en carrera: 9º

Llegadas en los puntos: 8

Llegadas fuera de los puntos: 6

Abandonos: 3

Abandonos por accidente: 1 (Brasil)

Abandonos por rotura: 2 (Hungría y Bélgica)

Carreras consecutivas en puntos: 3 (Bahrein, España y Mónaco)

Carreras consecutivas fuera de puntos: 3 (Japón, Brasil y Abu Dhabi)

Carrera en que más posiciones avanzó: Australia (de 10º en parrilla a 5º en carrera) y Alemania (de 12º en parrilla a 7º en carrera)

Promedio de posición en Clasificación: 9.2

Mejor posición en Clasificación: 1º (Hungría)

Peor posición en Clasificación: 16º (Abu Dhabi)

Posición que más repitió en Clasificación: 10º (tres veces)

Source: fernandoalonso.com

Freitag, 11. Dezember 2009

Torres presenta en sociedad sus nuevas botas Nike ‘Total 90 Laser III’




Fernando fue el elegido por la multinacional de material deportivo Nike para presentar el último modelo de la saga 'Total 90'. En una entrevista exclusiva televisada en directo por Internet el ‘9’ analizó sus nuevas 'herramientas' de trabajo y abordó diversos temas, como el sorteo del Mundial, sus sensaciones en Anfield o incluso el paradero de las botas que utilizó para derribar a Alemania en la gran final de la Eurocopa.

Respecto a las nuevas Nike Total 90 Láser III comentó que “siempre es bonito ver un nuevo modelo y cómo mejora en la evolución. Siempre cuesta cambiar de botas, especialmente cuando marcas goles, pero comienzas a entrenar con ellas y a experimentar las mejoras. Puedes ver que son mejores, más confortables y te facilitan el trabajo. Estoy deseando jugar el primer partido con ellas. Ojalá pueda hacerlo el domingo contra el Arsenal. Si estoy al 100 por 100, listo para jugar y el técnico me da su confianza será el momento en que estrene las Total 90 Laser III”.

Preguntado por una valoración del sorteo del Mundial, Torres declaró que “no es un grupo difícil. Debemos pasar a la siguiente ronda porque somos los campeones de Europa. Nunca se sabe, hay que mostrar respeto a los rivales, pero el cruce sí que será muy difícil. Quizá con Portugal, Brasil, Corea o Costa de Marfil… Pero si quieres ganar el Mundial has de superar a cualquier equipo. Debemos estar preparados y luego ya veremos. Es difícil, ya lo vimos en la Copa Confederaciones, cuando nos eliminó Estados Unidos. Si tienes un mal día estás fuera. Tenemos que aprovechar esta oportunidad, tenemos un equipo fantástico, jugadores fantásticos. Sería fantástico regresar con la Copa del Mundo”.

A la hora de señalar a su favorito, el ‘9’ apuntó a la ‘Canariha’: “Brasil es el favorito porque ha ganado más Mundiales que nadie. Además vienen de ganar la Copa Confederaciones, así que quizá ellos son el equipo al que todos quieren batir. España quizá esté entre los favoritos, pero no nos gusta ese papel. Tendremos nuestras oportunidades pero debemos respetar a los demás equipos, tendremos que dar lo mejor de nosotros ya que no ganaremos sólo con el nombre”. También Torres aseguró que le gustaría “jugar contra Inglaterra, porque en esa selección tengo amigos como Gerrard y sería genial jugar contra ellos la final”.

Preguntado por el paradero de las botas que vistió en la gran final de la Eurocopa, con las que batió a Lehman para escribir una página de oro en la historia del fútbol español, Torres aclaró que “tengo esas botas en casa de mis padres, en Madrid. Tienen muchos trofeos y cosas, como las botas. Nos son unas botas cualquiera. Las guardaré y en el futuro quien sabe, quizá vayan a parar a un acto solidario. Con el tiempo serán más importantes”.

Torres también reconoció que jugando en Anfield es donde experimenta las mejores sensaciones: “No siento presión. Me siento feliz jugando en Anfield. Jugar frente a The Kop y marcar goles en ese fondo es la mejor sensación que puedo experimentar, casi como marcar en una final. Ayer, ante la Fiorentina, estábamos eliminados de la Champions League pero el estadio estaba hasta arriba, apoyando al equipo. Es diferente, no existe nada parecido. Estoy encantado de jugar cada dos semanas en Anfield”.

Lea una entrevista de MARCA con Fernando Torres aqui.
Source: fernando9torres.com

Gerrard: “Torres es nuestro hombre clave”



El capitán del Liverpool, Steven Gerrard, celebra el regreso a la acción de Fernando Torres y ve en su recuperación el punto de inflexión para que el Liverpool remonte definitivamente el vuelo: “El regreso de Torres es genial para mí, genial para todos. Él es el jugador clave, nuestro máximo goleador y lo necesitamos de vuelta a tope. Si ocurre así, estoy seguro de que remontaremos en la Premier League para volver a estar entre los cuatro primeros”.

“Sin duda alguna ese tiene que ser el objetivo principal de esta temporada. Es muy importante para el Club y, más aún habiendo jugado la Champions durante tanto tiempo. Estaremos a tope para el partido del Arsenal el próximo domingo. Si conseguimos los tres puntos y sumamos tres más ante el Wigan podemos dar un salto importante”, añadió en declaraciones al sitio web oficial del club.

Consumada la eliminación de la Champions League, Steven Gerrard no tira la toalla europea y fija la Europa League como un objetivo prioritario: “Nos tomaremos muy en serio la Europa League. Necesitamos ganar un título esta temporada y esta competición junto a la F.A. Cup son las mejores opciones para conseguirlo”.

El capitán también tuvo palabras de reconocimiento al trabajo de Alberto Aquilani, que debutó en el once titular ante la Fiorentina y con quien demostró buena sintonía: “Puede marcar el ritmo del partido. Es un jugador inteligente, muy buen pasador. No quiero adelantar acontecimientos, pero es muy parecido a Xabi Alonso”.

......

En ingles lea aqui.

Source: fernando9torres.com, liverpoolfc.tv

Donnerstag, 10. Dezember 2009

1 Million by Paco Rabbane



Nice. Nice. Very nice. Gar mehr, dann very nice. :D Da läuft schon einem das Wasser im Munde zusammen ... Dieser Werbe-Spot von Paco Rabbane ist schon ziemlich alt, aber aus unerklärlichen Gründen habe ich den erst gestern zum primero vez im TV gesehen. Warum auch immer. Aber besser spät, als nie. ich muss schon sagen, ist ziemlich cool. Sehr cool gemacht. Coole musik. Und der Kerl ... Na, ja ... Da muss man nichts mehr hinzufügen. Obercool. :D ich hätte da nur ein winzige Frage: Wo kann man ihm begegnen? :D :D ;D Ich glaube, die Chancen stehen zielmlich schlecht: Eien auf 1 Million? Würde zur Werbebotschaft passen. Tsja ...

"Atonement"



England, 1935: Es ist der heißeste Tag des Jahres. Die langen Schatten des nahenden Zweiten Weltkriegs zeichnen sich bereist bedrohlich gegen die sommerliche Idylle der extravaganten Villa der Familie Tallis ab. Die 13-jährige Briony Tallis (Saoirse Ronan) hat dank ihrer blühenden Phantasie soeben ihr erstes Theaterstück vollendet, als sie von ihrem Fenster aus beobachtet, wie ihre ältere Schwester Cecilia (Keira Knightley) im Unterkleid aus einem Brunnen emporsteigt, während Robbie (James McAvoy) die durchnässte Schönheit mit den Augen auszieht. Für die beiden Schwestern war Robbie, der gebildete Sohn der Haushälterin, in all den Jahren wie ein Bruder. Doch Robbie liebt Cecilia und als die junge snobistische Frau entdeckt, dass sie ebenso fühlt, lässt das Paar seiner Leidenschaft in der Bibliothek freien Lauf. Als Briony, selbst in Robbie verknallt, die Verliebten auf frischer Tat ertappt, führt das zu einem großen Missverständnis: Briony beschuldigt Robbie eines Verbrechens, dass er nie begangen hat, was das Leben aller Beteiligten für immer verändern wird...
In „Abbitte“ vereinigen sich alle Teile filmischer Komposition zu einer Symphonie von Liebesfilm, der so bewegend ist, dass niemand sich ohne Taschentücher ins Kino wagen sollte. Regisseur Joe Wright hat schon bei seinem ersten Film „Stolz und Vorurteil“ bewiesen, dass er großartigen Romanen ein Oscar-reifes filmisches Denkmal setzten kann. Mit „Abbitte“ bestätigt der Londoner diese sehr gute Leistung und eröffnete als bisher jüngster Regisseur (Jahrgang 1972) das diesjährige Filmfest von Venedig. Christopher Hampton hat nicht nur viel Erfahrung im Adaptieren von literarischen Werken und einen Oscar für das Drehbuch zu „Gefährliche Liebschaften“ in der Tasche, sondern auch ein großes Schreibtalent für Theaterstücke vorzuweisen. Mit seinem Gespür für starke Dialoge hat er vieles aus Ian McEwans Roman Wort für Wort in den Film übernommen, was zu den emotional packendsten Szenen in „Abbitte“ gehört. Die Multidimensionalität des Romans wurde im Film durch das beleuchten unterschiedlicher Perspektiven direkt nacheinander clever gelöst: Man versteht Brionys Verwirrung über die Geschehnisse und erfährt in der folgenden Sequenz, was wirklich zwischen Cecilia und Robbie passiert ist - und wie all das zu dem folgenschweren Missverständnis führte, das der Kernpunkt von Film und Roman ist.

Keira Knightley (Fluch der Karibik, „Stolz und Vorurteil“) darf in „Abbitte“ zum ersten Mal eine erwachsene Frau spielen und wächst an dieser Aufgabe sichtlich. Ihre Präsenz auf der Kinoleinwand ist fesselnd und wird nur durch vereinzelte Schreckmomente bei der Sichtung eines ungesund aus ihrem Körper hervorstechenden Knochens geschmälert. James McAvoy (Geliebte Jane, Der letzte König von Schottland) überzeugt nicht nur mit seinem lupenreinen südenglischen Akzent, sondern vor allem durch eine fast schon physische Metamorphose innerhalb des Films und der Spanne an Emotionen, die er in „Abbitte“ sehr überzeugend darzustellen weiß. Die Irin Saoirse Ronan (sprich „Sairsha“, das bedeutet „Freiheit“ auf Gälisch) als junge Briony ist eine vielversprechende Neuentdeckung und wird demnächst in dem Zauberer-Drama „Death Defying Acts“ an der Seite von Catherine Zeta-Jones und Guy Pearce zu sehen sein. Romola Garai (Vanity Fair) spielt die 18-jährige Briony, aber geht in den Szenen mit McAvoy und Knightley, sowie im Vergleich zu Ronan und Vanessa Redgrave fast völlig unter. Redgrave (Mission: Impossible, „Mord im Orient Express“) als gealterte Briony schafft es trotz eines sehr kurzen Parts am Ende des Films, den Zuschauer mit ihrer Performance völlig gefangen zu nehmen. Ihr Schlussmonolog beinhaltet die emotionalen Offenbarungen, die das furiose Finale von „Abbitte“ einläuten und eine wahre Sturmflut von Tränen auslösen, die auch noch so hohe Dämme emotionaler Zurückhaltung zum Einsturz bringt. Selbst die Nebenrollen sind mit Brenda Blethyn (Stolz und Vorurteil), Juno Temple (Tagebuch eines Skandals), Harriet Walter (Babel) und Benedict Cumberbatch gut besetzt.

Die Liste der hervorragenden Mitarbeiter von „Abbitte“ hört nicht bei den Schauspielern auf: Nach der Zusammenarbeit in „Stolz und Vorurteil“ hat Wright neben Kiera Knightley auch Produktionsdesignerin Sarah Greenwood, die als künstlerische Gestalterin für das gesamte Erscheinungsbild verantwortlich ist, Kostümbildnerin Jaqueline Durran und Komponist Dario Marianelli wieder an Bord geholt. Alle vier waren 2005 für einen Oscar nominiert und nach der erneut hervorragenden Leistung wäre ein Deja vue dieser Art nicht überraschend, auch wenn das Rennen um die Oscar-Nominierungen zu diesem Zeitpunkt noch ziemlich offen ist. Der gesamte Look des Films ist sehr stimmig: Von der kleinsten Brosche bis zum herrschaftlichen Wohnsitz der Tallis’ stimmt jedes Detail. Kostüme und Make-up von Keira Knightley erinnern an den Stil und Charme großer Leinwand-Diven der 40er Jahre – besonders ihr grünes Abendkleid ist von unvergesslicher Schönheit.

Die Musik in „Abbitte“ geht eine perfekte Symbiose mit Bildern, Bewegungen und Geräuschen des Films ein: Wenn Robbies Mutter mit einem Stock auf das Polizeiauto einschlägt, findet sich dieser Rhythmus in der aufbrandenden Musik wieder. Brionys Gefühlswelt wird mit einem von tippenden Schreibmaschinen dominierten Klavierstück besser beleuchtet, als es jeder innere Monolog könnte. Und wenn in einem einzigen atemberaubenden Steadycam-Shot von viereinhalb Minuten die Soldaten in einem Pavillion in Dunkirk „Dear Lord and Father of Mankind“ singen, ist das ein perfekter Filmmoment. Zwölf Stunden Probe, 1000 Statisten und nur drei Takes später war diese außergewöhnlich schöne Sequenz im Kasten. Das Licht am Horizont, grau und golden wie ein klarer Wintermorgen, lässt den Zuschauer erschaudern und erschrecken, wenn die Kamerafahrt uns in die dunklen Katakomben des Leides der Soldaten führt. Die Cinematographie und farbliche Komposition am Strand von Dunkirk steht in krassem Gegensatz zu den Szenen in und um das Haus der Tallis: Die kräftigen Farben von Wiese und Wasser, der rote Lippenstift auf Cecilias Mund - alles scheint in voller Blüte zu stehen, die Luft ist voller Leidenschaft, die sich durch die Kameralinse von Seamus MvGarvey (und eine Dior-Strumpfhose, die als Filter das Glühen der Farben erzeugt!) über uns ergießt.

Das einzig Enttäuschende an „Abbitte“ ist, dass die enormen Auswirkungen, die Brionys Polizei-Aussage hat, nicht in ihrer vollen Bandbreite dargestellt werden. Wir treffen Cecilia und Robbie nach Jahren der Trennung wieder: Das Zerwürfnis mit der Familie, Robbies Zeit im Gefängnis, Cecilia, schon damals auf ihren Geliebten wartet – all das wird nur angedeutet, hätte aber in wenigen Minuten Filmzeit die emotionale Tiefe von „Abbitte“ enorm gestärkt. Überhaupt ist „Abbitte“ einer der wenigen Filme, der sich eher zu kurz als zu lang anfühlen, obwohl er stattliche 130 Spielminuten hat. Fünf oder zehn Minuten mehr hätten „Abbitte“ vermutlich mehr genützt als geschadet.

Fazit: Großartige Schauspieler, eine emotional packende Story, wunderschön in Szene gesetzt und mit inspirierender Musik unterlegt, machen „Abbitte“ zu einem Augenschmaus mit tränenreichem Dessert. Nur eine weniger hervorragende schauspielerische Leistung und das Gefühl, man hätte aus der emotionalen Story mit etwas mehr Spielzeit und Luft zwischen den Episoden noch mehr herausholen können, kosten „Abbitte“ das Prädikat der Perfektion.

Quelle: filmstarts.de

Mittwoch, 9. Dezember 2009

"Whatever Works"



Mit „Whatever Works” ist Woody Allen sein erfrischendster Film seit mehr als einer Dekade gelungen und es ist inständig zu hoffen, dass er uns noch für einige Filme erhalten bleibt. Allens neuester Streich ist eine stringente, zwerchfellerschütternde Komödie mit großartigen Darstellern und bissigen Dialogen. Die filmische Heimkehr nach New York hat sich gelohnt.
Larry David und Evan Rachel Wood glänzen individuell und harmonieren zudem prächtig, aber Allen hat wieder einmal auch bei den Nebenrollen ein gutes Händchen bewiesen. Wie schon in „Vicky Cristina Barcelona“ spielt die grandiose Patricia Clarkson (Lars und die Frauen, Good Night, And Good Luck) die ältere Variante einer jungen Figur (dort gespielt von Scarlett Johansson, hier von Wood) und vollführt eine herrliche Wandlung vom Dorf-Ei zur hippen New Yorker Künstlerin, was Allen zu seinen obligatorischen Seitenhieben auf die Kunstszene und Intellektuellenkreise nutzt. Auch Ed Begley Jr. (Ananas Express, „Six Feet Under“) wird mit fundamentaler Veränderung konfrontiert. All' die Südstaatler werden überwältigt vom Charme und der Urkraft der Stadt New York. Sie finden hier ihre Bestimmung und es erblüht, was ein Leben lang im Verborgenen verkümmerte.

Einst fast für den Nobelpreis in Physik vorgeschlagen, steckt der mustergültige Misanthrop Boris Yelnikoff (Larry David) nun in einer verzwickten Lebensphase. Von seiner Frau hat er sich scheiden lassen, nachdem ihm aufging, dass sie viel zu perfekt zueinander passten, danach hat er dummerweise einen Suizidversuch überstanden, und seit er seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann, verbringt der unwirsche New Yorker die Tage damit, seine Freunde am Kaffeetisch zu belehren und die Kinder, denen er das Schachspiel beibringen soll, seine Verachtung für ihre Unwissenheit und „Dummheit“ spüren zu lassen. Bis eines Tages die junge Streunerin Melodie (Evan Rachel Wood) vor Boris' Tür steht und ihn um etwas zu essen bittet. Die von zuhause geflüchtete, äußerst einfach gestrickte 19-jährige Südstaatlerin nistet sich bei dem Herrn von Anfang 60 ein. Schon bald finden die beiden auf seltsame Weise zueinander, heiraten und das höchst gegensätzliche Paar lebt in amüsanter Symbiose. Doch dann tauchen Marietta (Patricia Clarkson) und John (Ed Begley Jr.), Melodies bornierte, christlich-dogmatische Eltern, auf und müssen nicht nur Boris als Ehemann der Tochter verdauen, sondern ebenso den „Kulturschock New York“.
In Allens Vorgängerfilm Vicky Cristina Barcelona wird die offene Dreiecksbeziehung zwischen Scarlett Johansson (Lost In Translation, Die Insel), Penélope Cruz (Volver, Elegy) und Javier Bardem (Das Meer in mir, No Country For Old Men) von der zwischen Abenteuerlust und Bindungsbedürfnis schwankenden Rebecca Hall (Frost/Nixon, Dorian Gray) mit den Worten kommentiert: „Whatever works“ - wenn es funktioniert, dann ist es auch gut so. Die Maxime, die es nun zu Titelehren gebracht hat, könnte ein Motto für das gesamte Werk Allens abgeben. Immer wieder geht es um die Infragestellung verkrusteter Konstellationen, die Loslösung alter Fesseln, die Entdeckung neuer Gelüste und Talente auf der Suche nach dem kleinen Glück. Es gibt kaum einen Autorenfilmer, der in solcher Kontinuität mit wiederkehrenden Motiven jongliert und so fällt es nicht auf, dass er die erste Drehbuchfassung von „Whatever Works“ schon vor 30 Jahren schrieb: Das bereits als Allenscher Altherrentraum gescholtene Aufeinandertreffen des jungen, unschuldigen Mädels mit dem alten, knorrigen, welterfahrenen und –abgewandten Sack oder die Rolle New Yorks als geradezu magischer Ort, der den Menschen ihre versteckten Wünsche entlockt, sind im Schaffen des ewigen Hornbrillenträgers nichts wirklich Neues. Das schmälert aber in keiner Weise den Sehgenuss. Die Kenner erfreuen sich an den einfallsreichen Variationen und die Neulinge entdecken einen Großmeister der Komödie in Hochform.

Seit Woody Allen mit fortschreitendem Alter immer öfter darauf verzichtet, selbst in seinen Filmen aufzutreten, hat er die Rolle seiner neurotischen Leinwandpersona unter anderem Kenneth Branagh (Celebrity) und dem jungen Jason Biggs (Anything Else) anvertraut. Diesmal fiel seine Wahl auf den TV-Autor und Schauspieler Larry David („Seinfeld“, „New Yorker Geschichten“). Der spielt den Menschenfeind noch einen Zacken schärfer und asozialer als in seiner Fernsehserie „Curb Your Enthusiasm“ und gibt der Figur in Art und Auftreten eine harschere Note als es von Allen persönlich zu erwarten gewesen wäre. Dieser legt dem leicht cholerischen, höchst zynischen und bitter-enttäuschten Juden Boris Yelnikoff seinerseits pointierte, scharfzüngige Monolog- und Dialogpassagen in den Mund, gemeinsam treten Allen und David die politische Korrektheit mit Stiefeln. Einmal zetert Boris in seinem Ärger über die verblödeten Bälger, denen er Schach beibringen soll, dass die Kinder statt ins Ferienlager mal ein paar Wochen ins Konzentrationslager geschickt werden sollten, damit sie „verstehen, wozu die menschliche Rasse im Stande ist“. Diese Heftigkeit bildet einerseits natürlich eine Angriffsfläche, wie die teils vernichtenden amerikanischen Kritiken zeigen, anderseits ist sie aber auch die große Stärke des Films. Der Protagonisten wird nämlich nicht nur auf New York und die Kinder losgelassen, sondern auch direkt auf sein Publikum.

Er sei kein liebenswerter Mensch, so warnt Boris Yelnikoff die Zuschauer im Kino gleich zu Beginn. Larry David durchbricht die vierte Wand und spricht direkt in die Kamera zum Publikum. Ein solches Stilmittel birgt die Gefahr einer Beeinträchtigung des Erzählflusses, aber Allen macht aus dem vermeintlichen Problem wie so oft einen Vorzug, indem er seinen Protagonisten die Kinosituation explizit reflektieren lässt. Boris hält sich für ein Genie (schließlich wurde er beinahe für den Nobelpreis vorgeschlagen) und geht selbstverständlich davon aus, dass alle Zuschauer nur wegen ihm gekommen sind. Als weiterer Beweis seiner Brillanz gilt ihm, dass allein er um die Existenz des Publikums weiß, während die restlichen Charaktere überaus verwundert zur Kenntnis nehmen, wie Boris in eine für sie imaginäre Kamera spricht. Dieses amüsante, postmodern angehauchte Spiel mit den Kommunikationsebenen ist kein Selbstzweck, vielmehr wird mit ihm äußerst geschickt die Hauptfigur charakterisiert und vertieft.

Ich habe noch lange nach dem Verlass des Kinos herzhaft gelacht.

Quelle: filmstarts.de

Dienstag, 8. Dezember 2009

Sliverstone bleibt bis 2017


Anscheinend hat Bernie ENDLICH angesehen, dass es ohne der Traditions- und der Geburtsstrecke im Englischen Silverstone nicht geht. So lange musste ich mich über seinen Expansion-Wahnsinn ärgern. Aber es ist ein guter Anfang und eine große Freude. Hoffentlich kommt Indy auch wieder zurück ins Kalender.

Ein Artikel zum Thema:

"Wie erwartet hat Silverstone am Montag bekanntgegeben, dass es einen Grand-Prix-Vertrag mit Bernie Ecclestone ausgehandelt hat. Damit wird die traditionsreiche Rennstrecke auch 2010 und darüber hinaus im Rennkalender stehen. Der British Racing Drivers' Club (BRDC) teilte auf einer Pressekonferenz mit, dass der neue Vertrag eine Laufzeit von 17 Jahren haben wird. Laut mehrerer britischer Medienberichte vom Wochenende sollen die Zahlungen der Strecke an Ecclestone über die Vertragslaufzeit 300 Millionen britische Pfund (rund 331 Millionen Euro) betragen.

Eigentlich hatte Silverstone den britischen Grand Prix nach der Saison 2009 verloren gehabt, da Ecclestone sich mit Donington auf einen Vertrag über 17 Jahre geeinigt hatte. Doch die Betreiber des Kurses konnten die nötige Finanzierung für den Umbau der Strecke nicht auftreiben, weswegen der Vertrag wieder aufgelöst wurde. Danach wurden die Gespräche mit Silverstone wieder aufgenommen, die nun zu einem Abschluss gebracht wurden. Der Kurs in Northamptonshire wird im kommenden Jahr auch ein Rennen der MotoGP beherbergen.

"Der Titel von Silverstone als Heimat des britischen Motorsports ist wahr geworden", sagte BRDC-Präsident Damon Hill. "Es ist ein Ort für den gesamten Motorsport. Jeder im BRDC liebt den Motorsport und wir freuen uns auf die MotoGP und auch den britischen Grand Prix. Es ist nicht leicht, einen Vertrag dieser Größe einzugehen und man übernimmt viel Verantwortung, aber der BRDC wollte, dass diese Zusammenarbeit weitergeht. Jeder war sich bewusst darüber, dass der britische GP nicht nur eine einfache Sportveranstaltung ist, sondern ein wichtiger Antrieb für die Industrie in diesem Land. Ein Verlust wäre schädlich gewesen und es hätte vielleicht keinen Weg zurück gegeben." Die Arbeit an dem neuen Boxengebäude und dem Paddock soll nach Weihnachten beginnen und für das Rennen 2011 abgeschlossen sein.

Schon ab 2010 ist es aber das Ziel Silverstones, den Fans mehr für ihr Geld zu bieten. So sollen die Zuschauer besser überall hinkommen, die Tribünen werden umgestellt, damit es eine bessere Sicht gibt und es wird von der Strecke eingerichtete Campingplätze geben, um den Besuchern etwas mehr Komfort zu bieten als auf den vorhandenen. "Wir wollen den Unterhaltungsfaktor verbessern", sagte Silverstone Managing Direktor Richard Phillips.

Zur Absicherung beider Vertragsparteien gibt es zudem noch eine Klausel, den Vertrag nach 10 Jahren zu beenden, sollte es irgendwelche Schwierigkeiten geben. "Es gibt da eine gegenseitige Möglichkeit, ihn aufzulösen, das wollen wir aber nicht tun. Es ist aber eine gute Sicherheitsmaßnahme, das zu haben", erklärte Phillips. Eine der größten Änderungen an der Strecke dürfte ihr Layout werden, denn Silverstone will bereits 2010 auf dem Arena-Layout fahren. "Die FIA hat sich das angesehen, es wurde zur Homologierung eingereicht und wir hoffen, nächsten Sommer auf dem Arena-Circuit zu fahren. Wenn nicht, können wir auf der aktuellen Strecke fahren."


Quelle: motorsport-magazin.com

Why Pepe Reina couldn't go


Pepe Reina claims he 'couldn't imagine' playing for another club after four years at Anfield.
The goalkeeper is playing some of the best football of his career this season and is set to be rewarded with a new long-term deal.

He told LFC Weekly Magazine: "I can see in the city - just walking in the streets and talking to people - that there is a passion which cannot be matched in other cities in this country and around the world.

"I realise just how lucky I am to represent this club. I couldn't be happier here. My family is well settled down and my children especially feel like Liverpool is home.

"On the football side, I am 27-years-old and have many games behind me. Mentally, I feel ready to take on anything because my experiences - especially at Liverpool - have made me a lot stronger person and professional. Right now, I am at one of the best moments of my career.

"I would like to stay here a long, long time - I am certain about that. I couldn't imagine playing for another club and pulling on another shirt. The club knows how I feel about this, so hopefully there will be some developments soon. I am ready to talk."

Also in this week's LFC Weekly: Dirk Kuyt on the secret hammer treatment which is keeping him injury-free and former Reds shot-stopper Tommy Lawrence continues the special series on 50 Years of Bill Shankly by reminiscing about the legendary leader.

Source: liverpoolfc.tv

Pepe's also talented as an entertainer. As you can see in this video. :) Enjoy!

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Lionel Messi Europas Fußballer des Jahres




Mit einem noch nie dagewesenen Vorsprung hat der argentinische Stürmer die Auszeichnung zu „Europas Fußballer des Jahres” gewonnen. Er bekam 473 von 480 möglichen Punkten und landete 240 Punkte vor dem Vorjahressieger Cristiano Ronaldo.

Der Argentinier Lionel Messi ist von der Presse mit einem nie dagewesenen Erdrutsch-Sieg zu "Europas Fußballer des Jahres" 2009 gekürt worden. Der argentinische Dribbelkünstler gewann die Wahl unter 96 weltweit führenden Sportjournalisten mit 473 Punkten und 240 Punkten Vorsprung auf den Vorgänger, Portugals Weltfußballer Cristiano Ronaldo (Real Madrid). Der im Sommer von Manchester United zu Real Madrid gewechselte Portugiese hatte die Wahl im vergangenen Jahr vor Messi für sich entschieden. Dritter wurde Messis Teamkollege Xavi (Spanien/149). Da jeder Journalist seinem Favoriten fünf Punkte geben konnte, wären 480 die Maximalausbeute gewesen.
Ein deutscher Fußballer stand bei der Wahl, die seit 1956 durchgeführt wird, nicht zur Abstimmung. Bester Bundesliga-Profi wurde Edin Dzeko vom deutschen Meister VfL Wolfsburg mit ganzen 12 Punkten. Einen Punkt erhielt Franck Ribéry von Bayern München. Drei der besten vier Spieler kommen von Champions-League-Sieger Barcelona, auch der hinter Andres Iniesta fünftplatzierte Samuel Eto'o spielte bis zum Sommern noch bei den Katalanen.

Obwohl er im Herbst mit Argentinien die Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika nur mit größter Mühe schaffte, war Messi als großer Favorit in die Wahl gegangen - vor allem aufgrund seines ersten Halbjahres. Mit dem FC Barcelona gewann er nämlich in der vergangenen Saison in Spanien die Meisterschaft und den Königspokal sowie auch die Champions League. Der Dribbelkünstler aus dem argentinischen Rosario war außerdem mit neun Treffern in zwölf Begegnungen bester Torschütze der Champions League. Beim Finalsieg über Ronaldos Manchester United köpfte er das Tor zum 2:0-Endstand. In der spanischen Liga traf Messi für Barcelona weitere 23 Mal.

"Es ist eine große Ehre für mich", sagte Messi in einer ersten Reaktion zu "France Football". Messi ist der erste Argentinier, der den "Ballon d'Or", den "goldenen Ball", erhält. Seit 1995 stehen nicht nur europäische Fußballer zur Wahl, sondern alle Spieler, die bei einem europäischen Klub unter Vertrag stehen. Die Abstimmung wird vom französischen Fußballmagazin France Football organisiert. Letzter deutscher Gewinner war Matthias Sammer (1996, damals Borussia Dortmund). (dpa, sid)

Das Ergebnis:

1 Messi (473)
2 C. Ronaldo (233)
3 Xavi (170)
4 Iniesta (149)
5 Etoo (75)
6 Kaká (58)
7 Ibrahimovic (50)
8 Rooney (35)
9 Drogba (33)
10 Gerrard (32)
11 F. Torres (22)

12 Cesc (13)
13 Dzeko (12)
14 Giggs (11)
15 Henry (9)
16 Casillas (8), Luis Fabiano, (8), Vidic (8)
19 Forlán (7)
20 Gourcouff (6)
21 Arshavin, Julio César y Lampard (5)
24 Maicon (4)
25 Diego (3)
26 Villa (2), Terry (2)
28 Ribéry y Yaya Touré (1)

Quelle: ksta.de, fernando9torres.com