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Montag, 30. November 2009

Tanz WM 2009

Was für ein Wochenende!! Am Samstag konnte ich bei einem Highlight teilnehmen - bei den Tanz Weltmeisterschaften 2009. Umso größer war die Freude, als der lokale 1. TC Ludwigsburg gewonnen hat. Obwohl, man muss sagen, dass die Konkurenten sehr stark gewesen sind. Aber liest am besten selbst. Das Special zu WM.

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Auszug aus meinem Artikel:

Ludwigsburg – Als die deutsche Nationalhymne für den 1. TC Ludwigsburg verklungen war und die große Siegesfeier eingeläutet wurde, begann für die zahlreichen Helfer in der Arena Ludwigsburg die Nachtschicht.

150 Vereinsmitglieder des TCL packten mit an, eine Messebaufirma, eine Technikfirma und das eigene Personal der Arena. Eventmanager Konrad Freitag musste alles so koordinieren, dass die Halle am Sonntag um 10 Uhr bereit war für das Training der Bundesliga-Basketballer.
Das Tanzparkett hatte seinen Dienst getan, der blaue Teppichboden und die Werbebanden ebenfalls. Tische und Stühle wurden wieder in den Lagerraum geschafft, der völlig ausgeräumt worden war, um dort zusätzliche Umkleidekabinen für die 18 Formationen aus zehn Ländern zu installieren ...

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Und hier der Rest und die Stimmen aus der Mixed-Zone.

Freitag, 27. November 2009

"New Moon"




Die 6,50 konnte ich mir sparen. Sogar gratis wäre noch zu teuer. Denn der zweite Teil der Vampiren-Saga „New Moon“ hat definitiv enttäuscht. Schwer ist es, in Worten auszudrücken, wie schlecht der Film ist. Nur Liebhaber von schlechten Schnulzen kamen auf ihre Kosten: vom billigen Gerede und Geseufzter war im Film sehr viel drin. Zu viel, wenn man mich fragt. „Mehr Aktion, aber trotzdem romantisch“ stand heute in einer Rezension. Da frage ich mich, ob der Kritiker überhaupt im Kino drin war. Oder ist er vielleicht eingeschlafen? Das wäre ja möglich. Die Schläfrigkeit verspürte ich auch so nach einer Stunde des Gesülzes. Null Aktion. Nur dummes Gerede und Robert Pattinsons hölzerne Visage. Zum Glück bekam man die nicht allzu oft zu sehen: Edward ist ja nach Italien geflohen, um sich für die Liebe zu opfern. Schade, dass er das nicht getan hat, dann wäre uns der dritte und vierte Teil erspart geblieben. Die Mädchen, die im Scharen ins Kino stürmen, mögen ja sehr laut stöhnen, wen Robert Pattinson in das Bild rückt, aber nicht mal diese verblendeten Mädchen können so blind sein, um nicht zu sehen, welch ein schlechter Schauspieler Pattinson ist. Der Hype im seine Person bleibt unerklärlich. Sieht er gut aus? Ok. Mag wohl sein. Über Geschmäcker soll man sich nicht streiten. Aber als Schauspieler … Nichts. Nichts. Kein Gefühl, keine Emotionen, nichts. Er besitzt nur ein Gesichtsausdruck (leidend nach unten schauen und ab und zu schmerzhaft lächeln), der viel zu oft der Audienz gezeigt wird.
Und dann Bella. Diese Frau kann auch nichts anderes als an ihrer Lippe knabbern und dumm gucken. Aber immer gleich. Die beiden – Edward und Bella – sind für mich eigentlich Enrique Iglesias in zwei Personen: Er leidet auch immer und überall. Wäre die Dialoge noch ein wenig flotter … könnte man noch ein Auge zudrücken. Aber derartig plumpes Gesülze habe ich in dieser Menge schon lange nicht mehr erlebt. Dazu noch die Baywatchartige Bilder … David Hasselhof ist bestimmt stolz.
In den Büchern ist mit dem Gelaber nicht so aufgefallen, ging mit noch so sehr auf die Nerven. Zumindest nicht schon in den zweiten Teil. Aber schon beim Lesen viel auf, wie die Bücher immer schlechter werden. Der vierte Teil war schlicht nicht mehr zu ertragen.
Mir schaudert jetzt schon davor, wie der Robert ‚Edward’ Pattinson dort drei Stunden lang die Zuschauer mit seiner Visage und Bella mit ihren Rumgeschreie quälen wird … Ich habe mir diese drei Stunden bereits heute für etwas anderes reserviert.

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Und wie es aussieht, nicht nur ich finde diesen Film schlecht (was noch harmlos ausgedruckt ist). Im Kölner Stadt-Anzeiger wurde einen tolle Rezension veröffentlicht.

Training und Fleiß machen den Meister

Wieder in der LKZ. Diesmal habe ich eine geschichte über ein junges Motorsporttalent gemacht.

Ein Auszug:

Gemmrigheim – Nico Joannidis ist ein zielstrebiger junger Mann. Eine Motorsportkarriere schwebt dem Gemmrigheimer vor und Talent hat er schon mit seinen drei deutschen Meistertiteln bewiesen. In diesem Jahr wurde er Weltmeister in der Mannschaft und Vierter in der Einzelwertung der Internationalen Deutschen Meisterschaften.

Die Motorradsaison 2009 ist Geschichte. Der für den MSC Bietigheim startende Nico Joannidis hat die Internationale Deutsche Meisterschaft in der Super-Moto-Klasse S2 auf dem 4. Platz abgeschlossen. Dass er keine „Eintagsfliege“ ist, zeigt seine Laufbahn: Dreimal wurde in vier Jahren Deutscher Meister. 2009 hat es zwar nicht so ganz mit dem Einzeltitel geklappt, daran waren aber die Launen seines Motorrads schuld: wegen technischer Probleme musste er das Rennen vorzeitig abbrechen ...


Der Rest ist wie immer hier zu lesen.

Mittwoch, 25. November 2009

Absolvia 2009



Hier hat es stattgefunden: Die Wolkenburg in Köln



Mano a Mano



A bisserl Kultur für die medienversauten Menschen :D


Mit Carina Wübbels



Die Truppe



amandoloss




Der Campusleiter und die gute Seele der MHMK, Herr Wolfgang Hürth



Hier The TV-People. Die Fachrichtung TV-Producing mit dem Betreuer Herrn J. Vogel



Hier sind wir alle Medienmanager zum letzte mal zusammen

Endlich ist der Titel in der Tasche. Die Dokumente im Schrank. Drei Jahre harter Arbeit sind vorbei. MHMK ist Geschichte. Und auch Voldemort ... Am 11.11.09 haben wir die Urkunden bei einer Gala in der Wolkenburg in Köln verliehen bekommen. Es war schön, es war kurz, es war chaotisch. Die Zeit hat nicht gereicht um mit allen, mit den man wollte, zu sprechen, aber das ist bei solchen Veranstaltungen üblich. Eine nette Einladung zum Essen mit der Familie Wübbels hat den Abend abgerundet. Jetzt bin ich offiziell Bachelor und TV-Producer. Die große Frage lautet jetzt: Und wat nun? ...

Doppelter Kampf um den Platz

Heute wieder zwei Stücke von mir in der LKZ. Leider steht nur einer online.

Hier ein Auszug:

Die Weltmeisterschaft im Formationstanz Standard am 28. November ist die erste Tanzveranstaltung in der neuen Arena Ludwigsburg. Damit hat der
1. TC Ludwigsburg erstmals bei einer großen Meisterschaft ein richtiges „Heimspiel“ – und der Veranstalter eine Herausforderung nicht nur sportlicher Art.

Es wird ordentlich was los sein am Samstag in der Arena Ludwigsburg, wenn die Besten der Besten aus der Tanzszene zu den Titelkämpfen aus verschiedenen Ecken der Welt angereist kommen. Die Vorfreude ist groß. Man ist sich sicher: Es wird ein Ereignis, es wird schön. Darin waren sich gestern bei der Pressekonferenz auch die Präsidentin des TCL, Gaby Wulff, mit dem Ehrenpräsidenten Horst Fröscher, Turnierleiter Jörg Weindl und Christian Keller, dem Formationsbeauftragten des TCL, einig ...
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Der Rest wie immer hier zu lesen.

Montag, 23. November 2009

Gänsehaut mit Totilas - German Masters 2009

Nun sind die German Masters 2009 auch schon wieder vorbei und man kann sagen: Es war ein tolles Fest. Ja, ein Fest. Ein fest der Sinne. Und nicht nur die der Pferdeexperten und Liebhaber des Reitsports. Im Ramen meines Praktikums bei der LKZ hatte die Gelegenheit das ganze Wochenende dabei sein zu können. Und die habe ich selbstverständlich ausgenutzt. Ich will nicht mal daran denken, was mir entgangen wäre! Alle Konurrenzen haben mir gefallen und alle habe ich mit Interesse verfolgt: nicht nur deswegen, weil ich es musste ... Aber für die grössten und geftogsten Emotionen sorgte Edward Gal und sein Totilas, beim Dressurreiten. Und da war ich nicht die einzige, die beim Zuschauen nicht wusste was sie mit sich anfangen soll: weinen, stehen, alchen, sitzten, springen, kreischen ... das volle Programm der Gefülle war angesagt. Gänsehaut hoch zwei.

Zum finalen Auftrit des Niederländers habe ich ein tolles Bericht gefunden. Und da es so toll geschrieben ist, will ich es nichtz für mich selbst behalten, ich tippe es hier ab. Enjoy!

"Gänsehaut mit Totilas

VON ROLAND KERN

Gänsehaut könnte auf Holländisch Totilas heißen. Zwei Frauen auf der Teilnehmertribüne waren die ersten, die es nicht mehr auf den Sitzen hielt, mitten im brandenden Aplaus nach dem Ritt von Edward Gal auf seinem schwarzen Wunderhengst. Dann erhoben sich ein paar Reihen weiter die Menschen von ihren Plätzen. Einer nach dem anderen stand auf, manche hatten Tränen in den Augen, andere einen verklärten Blick. Wieder andere staunten mit offenem Mund, als hätten sie gerade eine Art Erscheinung gehabt. So ähnlich war es aber auch, als Totilas, der größartige neunjährige Rappe, gestern vom Stuttgarter Dressurviereckt Besitz nahm. er okkupierte jeden Quadratmeter, vermaß die Arena mit riesigen Tritten und Sprüngen, riss die Beine voller Wucht in die Höhe, donnerte im starkem Galopp durch die Bahn und hauchte sofort wieder grazil eine doppelte Pirouette auf kleinstem Kreis in den Sand. Egal, dass der Schwarze ab un an im Halz zu eng war. Völlig nebensächlich, ob er im Starken Trab den Rahmen hätte erweitern können. Nüchterne Betrachtungen werden schnuppe, wenn sich die Pure Begeisterung Bahn bricht, wenn Herzen aufgehen. Und warum sollte das beim Dressurreiten nicht so sein? Sport und Show sind Brüder im Geiste. Schon auf dem Arbeitsplatz fing es an. Hunderte von Augenpaaren hingen an den Beinen des Rappen, Menschen hielten den Atem an, wenn er lospassagierte und schnauften entspannt aus, als er am langen Zügel Schritt ging. Selbts hartgesottene Springreiter waren gekommen, staunten und hörten das Klingeln ihrer Handys nicht mehr.

Dann in der großen Arena. Das war mehr als Dressurreiten, das war ein Erlebnis, von dem jeder Dressurfan noch seinen Kindern und Enkelkindern erzählen wird. Zu getragenen, teilweise monumentalen Klängen in der Kür setzte sich dasweltbeste Dressupferd in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle vor 7000 Zuschauern selbts ein Reiterdenkmal. Auch ein Gotthilf Riexinger, der am Dressurviereck schon viel gesehen hat, rannte aufgeregt um den Einritt herum. Es war natürlich auch sein Applaus, er hat den "schwarzen Zauberer", wie Stadionssprecher Carsten Soestmeier formulierte, hierher geholt. Standing ovations für die Musikkür - das hatte es selbst in der Schleyer-Halle noch nie gegeben. Und hier hat es schon viel gegeben!

87,8 Prozent vergaben die fünf Wertungsrichter für sieben Minuten Gänsehaut. Die weiteren Schauer aus der Siegerehrung, inszeniert zu "Freude schöner Götterfunken", gab es gratis dazu. "Das war für mich selbst ein Kick", beschrieb er später. Sogar Nicole Werner, seine Stallpartnerin, war so ergriffen, dass sie schluchzend in die Arme einer Freundin fiel. Von Totilas Auftritt im Jubiläumsjahr wir man künftig so reden wie von Marzogs und Ahlerichs Pas de deux, Miltons wehender Mähne und Gigolos Abschied. Ein hippologisches Jahrhundertereignis fürs Ländle. Wer da keine Gänsehaut spürte, sollte schleunigst einen dermatologen aufsuchen.
Man muss es leider so sagen, und es ist auch nicht böse gemeint: Die weiteren Platzierten gerieten bei diesem Schauspiel trotz beachtlicher Leistungen zu Staffage: Der Belgier Jeroen Devroe aus Apollo und Anabel Balkenhol auf Rubins Royal belegten die Plätze 2 und 3 - himmelhohe 14 Prozent dahinter. Aber Neid und frust kamen trotzdem nicht auf, so sehr steckte die Euphorie sogar die Mitbewerber an, ließ Konkurrenten zu Fans werden. Ein Gotthilf Riexinger im siebten Himmel sprach noch am gleichen Abend die Einladung für nächstes jahr aus. "Dann aber als Weltmeister", lächelte er. "oh ja", lächelte Edward Gal zurück, "das wäre schön." "

Sonntag, 22. November 2009

"Mes amis - Mes amours"




Die besten Freunde Mathias (Vincent Lindon) und Antoine (Pascal Elbe) haben von Frauen die Nase voll. Sie beschließen, zusammen in ein Haus in London zu ziehen und ihre Kinder Louis und Emily gemeinsam zu erziehen. Dabei gibt es Spielregeln: keine Babysitter - und keine Frau im Haus. Doch als die franyösische Journalistin Audrey (virgine Ledoyen) in Mathias' Leben tritt, ist er sofort bereit, sämtliche Abmachungen zu brechen.

Wenn wir zusammen sind, die Literaturverfilmung des französischen Bestsellers von Marc Lévy, wurde durch dessen Schwester Lorraine Lévy realisiert und ist ein Männerfilm ganz besonderer Art. Es stehen die Macken und Eigenarten der Protagonisten im Vordergrund, die irgendwo zwischen Die fabelhafte Welt der Amélie und Notting Hill anzusiedeln sind. Konsequent wird während des ganzen Films so gut wie kein Englisch gesprochen, und die Franzosen bleiben unter sich und zelebrieren die französische Lebensart in der regenreichen britischen Hauptstadt. Von daher lohnt sich der Besuch des Films auf jeden Fall in der Originalfassung, denn die Sprachbarrieren sorgen so manches Mal für zusätzliche Komik. Die Figur des Mathias' ist dabei mindestens eben so komisch angelegt, wie die von Antoine. Denn Mathias verfügt über eine extreme Höhenangst, die bereits entsteht, wenn er in seinem Antiquariat ein Buch aus dem obersten Regal holen muss und natürlich noch größer wird, wenn er heldenhaft eine Katze oder einen kleinen Jungen vom Wipfel eines Baumes holen will. Glücklicherweise ist seine Lebensretterin Audrey immer zur rechten Zeit am rechten Ort, um den zwanzig Jahre älteren Mann mit seinen Feincordhosen vor dem sicheren Tod zu retten. Antoine hat mit seinem Putzzwang da ganz andere Probleme, denn so gastfreundlich er auch ist, und so wundervoll er auch kocht, so bleiben seine Gäste immer unter sich, da er – während die sich bereits dem feinen Schmaus hingeben – noch mit dem Wienern seiner Designerküche beschäftigt ist. Klar, dass er dabei nichts von der Liebe Sophies mitbekommt.

Wenn wir zusammen sind lebt durch den Charme seiner beiden Hauptdarsteller, die trotz ihrer Gegensätzlichkeit ganz wunderbar zusammen passen, durch etliche liebevoll gezeichnete Nebenfiguren und zudem hat die Komik genau das richtige Maß, ohne ins Übertriebene abzurutschen, so dass für anspruchsvolle Unterhaltung gesorgt ist. Liebenswert, charmant und stellenweise urkomisch!
Gesellschaftliches wird in diesem Film aber deshalb nicht thematisiert. Lorraine Levy hat für ihre schlichte Komödie einen Roman ihres Vaters Marc Levy adaptiert und konzentriert sich ganz auf die Beziehungen zwischen ihren Figuren. Konflikte und Herausforderungen werden alle auf kleiner, freundlicher Flamme gekocht, und der Film hält kaum einen Augenblick inne, selbst in den ernsteren Szenen: Eine Beerdigung wird nach einem nur kurzen Moment schon zu einer eher heiteren Veranstaltung. Immerhin ist der Anlass für die gute Laune der Verstorbenen sehr angemessen.

Was Wenn wir zusammen sind nämlich fehlt, um ihn zu einem über Genrestereotype hinausweisenden Film zu machen, ist eine Andeutung von charakterlicher Komplexität, die das rein Komödiantisch-Leichte übersteigt. Die Probleme von Mathias, Antoine und der sie umgebenden Frauen wirken aber seltsam unerwachsen; so versteht Mathias’ neue Geliebte eine aus der Ferne beobachtete, sehr französische Verabschiedung von der Exfrau mit Küsschen gleich derart falsch, dass sie sofort das Land verlassen will. Eine direkte Konfrontation wäre da nicht nur reifer gewesen, sondern womöglich für den Zuschauer auch unterhaltsamer.

So wenig ausgefeilt das ist, so lieblos geht der Film auch mit der Wahl des Handlungsortes um. Den ganzen Vorspann über wird die Stadt London mit von der Themse aus gefilmten Bildern angepriesen – und anschließend wird die Stadt hinter der Ansammlung von Franzosen praktisch unsichtbar. Wenn die Handlung mal nach Paris wechselt, merkt man das nur an den typischen Straßenschildern. Als sei es so ganz egal, wo man zusammen ist.
der Film ist ganz gut gelungen, komisch und fliesend erzählt. Das einzige was stört: Es wird mit London beworben, aber es warum? Warum musste es London sein, wo die zwei Männer zusammengezogen sind? Man bekommnt von London, und der Französischen Gemeinschaft in London, so wenig zu sehen ... Konnten die zwei nicht in Frankreich zusammenziehen? Muss es denn immmer London sein? Das ist der einzige Punkt, der mich stört und den ich nicht verstehe. Ansonsten ist der Film sehr empfehlenswert.

Samstag, 21. November 2009

Die Dänin und der Württemberger

YES!! Heute bin ich zweimal in der LKZ drin. Ok. Nicht ich selber, sondern meine Artikel. Leider steht nur eins davon online. Dazu hier gleich ein Link und ein Auszug:

Die kühle Dänin und der artige Württemberger

Zum 25. Mal trifft sich in diesem Jahr in Stuttgart das Beste, was die Reitszene zu bieten hat. Für ein Paar ist es ein ganz besonderes Turnier: Lone Jörgensen startet mit den jungen Pferd Don Vito. Der siebenjährige Wallach war noch nie auf einem Wettkampf solcher Größe.
Lone Jörgensen dagegen kennt die Schleyer-Halle wie ihre eigene Westentasche. Bereits auf ihren unvergessenen Württemberger FBW Kennedy oder später auf Ludewig wurde die Dänin hier umjubelt. Jetzt hat sie ein neues Talent aus ihrem Stall eine Chance gegeben, sich zu beweisen. Don Vito stammt von De Niro ab. Er is wie Kennedy ebenfalls Württemberger, aber ob er schauspielerisches Talent hat? Das wird sich noch zeigen.
Zweifellos unübersehbar ist Don Vitos Musikgefühl. Bei der Dressurprüfung am Donnerstag lief er zu Michael Jacksons Musik. Den Moonwalk hat er zwar noch nicht parat, aber jede Menge Tanzqualitäten im Blut. Die Kür hat der jüngste Knabe des Startfeldes souverän absolviert, ganz sicher und bewusst stolzierte er im Sand der Arena ...

Den Rest ist, wie immer, aus www.lkz.de zu lesen.

Freitag, 20. November 2009

Absurdes Theater

Über die Enke-Trauer-Aktion der Medien rege ich mich noch auf, langsam istes zu viel des Guten. Die ganze Aktion übertrieben zu nennen ist noch harmlos ... Um so mehr freue ich mich, dass ich nicht die einzige bin, die schon genug davon hat und die ganze sache absurd findet. Heute habe ich einen sehr guten Leserbrief im Kölner Stadt-Anzeiger gelesen. Der Verfasser drück genaus das aus, was auch ich darüber denke: das Robert Enke ein Egoist und Weichei war (aber das habe ich jetzt gesagt, nicht der Verfasser des Briefes). Und warum sollten wir jetzt um sein Leben trauern, wenn er es sich selbst genommen hat? Wenn ihn sein eigenes Leben nicht zu schade war, warum sollten wir jetzt trauern? Die einzige Person, um die wir uns Sorgen machen müssen ist seine Frau. Sie ist die eigentlich Heldin. Eine starke Frau. Am End esind es immer (oder meistens) die Frauen, die mit der Situation klar kommen müssen, weil die Männer Angst bekommen haben. Aber das ist wieder eine andere Geschichte ...
Ich kann es mir einfach nicht verkneifen, diesen Brief hier nicht zu publiezieren. Online steht er leider nicht, deshalb tippe ich ihn einfach ab.

"Absurdes Theater"

(KSTA, Ausgabe 19.11.2009)
"Robert Enke ist tot. das ist sehr zu bedauern. Was Medien und Fans aus diesem traurigen Erignis machen, ist jedoch ein absurdes Theater. Stundenlange Live-Berichterstattung wie beim Papst-Begräbnis, dutzende staatsragender Reden, und Zehntausende finden sich zusammen zur Trauerfeier für den Täter. Denn Täter war Robert Enke. Nicht nur Opfer. Nichts umsonst wohnt dem Begriff "Selbstmord" das Wort "Mord" inne. Robert Enke war Krank. Aber er war nicht der alleingelassene arme Teufel. Er hatte jede Menge erdenkliche Hilfe, Betreuung und Versorgung. Von seiner ihn liebenden Frau. Von seiner Familie. Von seinen Ärzten. Doch er hat sich jeder Hilfe verweigert. Zum Täter ist Robert Enke geworden, als er seinem Leben ein Ende gesetzt hat. Er hinterlässt eine Frau, die gerade erst ein Kinde verloren hat, sich nun mit Selbstvorwürfen quält und sich fragen muss, was sie falsch gemacht hat. Er hinterlässt ein adoptiertes Kind, das sich, wenn es alt genug ist, fragen muss, ob sein Adoptivvater es nicht hat haben wollen und vor ihm in den Tod flüchtete. Er hinterlässt außerdem einen traumatiesierten Lokführer, der damit fertig werden muss, einen Menschen getötet zu haben, und seine Ärzte, die sich von emotionalisierten Fußballfans und der Öffentlichkeit vorhlaten lassen müssen, Enkes Krankheit nicht angemessen behandelt zu haben. Die Banaliesierung der Tat, die nur Platz für die Ehrung des Täters lässt, macht wütend. WÜTEND. Etwas Nützliches wäre in Gang gekommen, wenn am Ende eine allgemeine Debatte über eine tabuisierte Krankheit entstünde. Zu befürhten ist aber, dass lediglich unsere Bundesligakicker, die Diver unter den Profisportlern, noch mehr Aufmerksamkeit und Tüttelung erfahren, während die Ursachen der Depressionen Millionen anderer Betroffener weiterhin totgeschwiegen werden."

Mittwoch, 18. November 2009

Annika Bruhn in Hochform beim Weltcup in Berlin

Heute wurde wieder ein Artikle von mir veröffentlicht. Diesmal über das lokale Schwimmtalent Anika Bruhn, die in Berlin sehr gute Zeiten geholt hat.

Ein Auszug aus dem Artikel:

Michael Phelps, Cameron van der Burgh, Theresa Alshammer und Alessia Filippi sind nur ein paar Namen bekannter Schwimmer, die beim Weltcup in Berlin teilgenommen haben. Und mittendrin das junge Bietigheimer Talent Annika Bruhn. Die Anwesenheit der Stars war für sie ein großer Ansporn, denn schon am ersten Wettkampftag bestätigte die junge Gymnasiastin ihre Bestzeiten über 200 Meter (2:03,22 Minuten) und 50 Meter Freistil (0: 25,96).
Auf einem Wettkampf zu schwimmen, bei dem über 500 Teilnehmer aus 43 Nationen und die komplette Weltelite starten, ist wirklich etwas Besonderes: „Ich fand, dass es ein tolles Erlebnis war. Mit und gegen die vielen Schwimmer aus verschiedenen Nationen zu schwimmen, hat mich sehr beeindruckt“, sagte die Bietigheimerin ...

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Den Rest steht hier zum Abruf bereit.

Montag, 16. November 2009

From BrawnGP to Mercedes GP



Da freut sich einer: Norbert Haug.


Es ist also wirklich dazu gekommen, Norbert Haug hat sein Ziel erreicht: Ab der Saison 2010 wird er einen hauseigenen Mercedes-Boliden auf den Rennstrecken haben. Norbi muss sich keine Sorgen mehr darum machen, welche Hymne nach dem Sieg wohl gespielt wird. Und von einem Sieg, oder gleich mehreren, geht doch jeder aus, oder? Kommt drauf an, welche Fahrer wohl in die gerade unbenannten Autos reinsteigen werden. Bleibt Jenson Button doch bei Marcedes GP? Oder geht er zu McLaren, um dort ein britisches Duo mit dem Ex-Weltmeister Lewis Hamilton zu formen? Oder bleibt er, wo er ist und wartet auf Nico Rosberg, der den Platz beim McLaren Kimi überlassen wird? Geht Kimi zum alten Arbeitgeber McLaren (mit Norbi hat er sich immer gut verstanden oder gesellt er sich zum Jenson? Das wäre eine sehr interessante Mischung, weil feiern können beide sehr gut, aber was das Sprechen angeht, sind sie total anders. Ich vermute, dass der Jenson das Reden einfach für Kimi übernehmen würde. Ich sehe schon die beiden zusammen auf einer Party ... Mit Jensons Vater - John Button noch dabei!! Gütiger Himmel!!
Oder wird es noch vielleicht ganz anders kommen ...? Die Spekulationen nehmen kein Ende und jeder Fan muss sich noch ein wenig gedulden. Und jeden Tag mit Neuigkeiten rechen. Da können wir vor Glück reden, dass sich zumindest eine Ungewissheit geklärt hat, gell?

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Hier ein Artikel zum Thema bei The Times:

Mercedes-Benz has bought the Brawn GP Formula One team in a move that could see Jenson Button join Lewis Hamilton at McLaren next season.

The German manufacturer now owns a 75.1 per cent stake in Brawn, which will be rebranded as the Mercedes GP team from next season. Ross Brawn will remain in his role as team principal, working alongside Norbert Haug, the director of motor sport at Mercedes-Benz. The future of Brawn's drivers is less certain.

German-born Nico Rosberg will sign from Williams for next season and it is thought that Mercedes want him as the figurehead of a German-led operation at Brawn. Despite having won the world championship last month, Button has been unable to negotiate a substantial pay rise from Brawn and believes that he is being pushed towards a deal with McLaren.
Even though that would form a “dream team” of successive English world champions, Button has been hurt by the failure of Brawn to come up with a deal he believes would confirm his new status. The Somerset-born driver, 29, took a £5 million pay cut to £3 million last season, but expected recognition of his loyalty after winning the championship. He has been offered a £4m a year pay deal by Brawn.

As part of the deal to buy Brawn, Daimler AG, Mercedes' parent company, has relinquished its 40 per cent stake in McLaren, but will continue to supply the team's engines for the next six seasons.

From being down and out when Honda, the Japanese carmaker, quit Formula One a year ago, the team has been revived under Brawn, who delivered the constructors' world championship last season. Brawn said he was delighted with the deal and hoped the team could build upon last season's success.

"We are honoured to be representing such a prestigious brand as Mercedes-Benz in Formula One next year and will be working together to do our best to reward their faith in our team," Brawn said. "Brawn GP has been through an incredible journey over the last 12 months. From fighting for our survival to forging a strong relationship with Mercedes-Benz High Performance Engines, winning both the constructors and drivers world championships, and now accepting Daimler and Aabars offer to buy our team, which will secure its future."

Daimler AG posted net losses of $1.51 billion during the second quarter of the year and board member Helmut Lense said earlier this year that Mercedes should end its expensive involvement in the sport.

Source: timesonline.co.uk

Es war falsch ...

Dieser Kommenta ist einfach ZU GUT, UM NICHT ZU POSTEN. Weil er endlich diesen Blödsinn und diese ganze Übertreibung als solche erkennt. ich dachte soch, nur ich sehe es ...

Also, hier ist das Stück von Thomas Schmidt:

Nein, das hätte nicht sein müssen, nicht sein sollen. Man kann Gesten der Trauer so überdehnen, dass sie das Ungehörige streifen. Robert Enke war ein populärer, charismatischer und wenig eitler Fußballspieler. Und er litt an einer schweren Krankheit, die tödlichen Verlauf nahm. Nicht Fußballbusiness und Leistungsdruck haben ihn getötet, die Krankheit hat seinem Leben ein Ende gesetzt. Sein Tod lehrt nichts ...
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ich darf natürlich nur ein Auszug posten. Der Rest steht hier zur Vefügung.

Sonntag, 15. November 2009

"2012"




Finde ich nicht so gelungen wie "A Day After Tomorrow", aber doch gelungen. Es war etwas zu viel Pathos und politische Korrektheit drin. Und ein wenig zu viel Kistch am Ende. Ich weiß, es muss sein, das Happy End. Aber muss es denn imer so kitisch und hollywood-zuckersüß sein? Die Spannung hat bis zum End enicht nachgelassen, was man als ein großes Plus bezeichnen kann. Auch die beindruckenend bilder (z.b. der Mönch und die Welle) udn die Liebe zum Detail (z.B. der Chninese der seinen Daumen zeigt, und man merkt, dass er schon eine ganze Weile im Wasser sitzen musste, weil die haut schon so "welk" ist: kennt jeder, der zu lange in der Badewanne gesessen hat) :D
Was mich am meisten störte waren halt die kitschigen Texte. Es war mir halt zu viel dieser Korrektheit, die fast gezwungen wirkte. Aber hey, im Kino sollte man sich entspannen. "2012" ist ein guter Stück Unterhaltung. Die Bilder machen, nicht alles, aber viel wett.

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Rezension zum Film von Carsten Baumgarth (ein Auszug):

2009 entdeckt der Wissenschaftler Dr. Adrian Helmsley (Chiwetel Ejiofor), dass die Welt innerhalb von nur wenigen Jahren untergehen wird. Monströse Sonneneruptionen heizen den Erdkern derart auf, dass kein Stein mehr auf dem anderen bleiben wird und die Menschheit deshalb kurz vor der Ausrottung steht. Carl Anheuser (Oliver Platt), wissenschaftlicher Chefberater des US-Präsidenten Wilson (Danny Glover), organisiert derweil streng geheime Maßnahmen für die Zeit nach dem Ende der Welt. Sein Ziel ist es, den geistigen, politischen und monetären Eliten das Überleben zu sichern. Einen Ausgangspunkt für das bevorstehende Desaster hat Dr. Helmsley bereits ausgemacht: den Yellowstone Nationalpark in Kalifornien. Dorthin macht sich auch der geschiedene Familienvater, Chauffeur und erfolglose Romanautor Jackson Curtis (John Cusack) auf, um mit seinen beiden Kindern Noah (Liam James) und Lilly (Morgan Lily) zu zelten. Doch er stolpert mit seinem Nachwuchs direkt in ein militärisches Sperrgebiet, in dem Helmsley und sein Team auf den Weltuntergang warten. Außerdem trifft Jackson auch noch auf den Verschwörungsspinner Charlie Frost (Woody Harrelson), der per Guerilla-Radio verbreitet, dass die Erde dem Untergang geweiht ist. Während Kalifornien mit Lavabrocken bombardiert wird und anschließend in den Fluten versinkt, schnappt sich Jackson die beiden Kinder, seine Ex-Frau Kate (Amanda Peet) und deren neuen Lover Gordon (Thomas McCarthy), organisiert ein Flugzeug und ...

... In Sachen Moral transportiert der Actioner vornehmlich erzkonservative Anschauungen, die einem gesunden Maß an Realismus immer wieder entgegentreten. Familiäre und humanistische Werte stehen über allem. Und die (End-)Lösung, die „2012“ für den zweiten Ehemann von Jacksons Ex-Frau bereit hält, lässt ebenfalls tief blicken. Und dass das Autoren-Duo Emmerich/Kloser die Handlung bierernst nimmt und soweit als möglich von jedweder Ironie befreit, erhöht das Nervpotenzial der klischeehaften Charaktere noch weiter ...

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Der Rest ist hier zu lesen.

Quelle: filmstarts.de

Mittwoch, 11. November 2009

"Looking for Eric"




Manche Spitzenfußballer werden ironischerweise erst dann zu Legenden, wenn sie sich einen großen Schnitzer leisten. Beste Beispiele dafür sind das Tor durch die „Hand Gottes“ von Diego Armando Maradona (beim 2:1 im WM-Viertelfinale 1986 gegen England), der Kopfstoß von Zinedine Zidane im 2006er WM-Finale oder auf etwas kleinerer, nationaler Ebene Stefan Effenberg mit seiner Stinkefingerattacke bei der WM 1994 in den USA. Diese Betrüger und Rüpel entfachten bei Fans Kontroversen, wurden für ihr Benehmen – unabhängig ihrer sportlichen Qualitäten – gefeiert oder gehasst. Der Grund liegt auf der Hand. Durch die Verfehlungen machten sich diese Sportmillionäre menschlicher. Ihre peinlichen Ausrutscher nahmen ihnen ihren Unfehlbarkeits- und Unnahbarkeitsstatus. In der englischen Premier League genoss das französische Raubein Eric Cantona dank seines legendären Ausrasters gegenüber einem Fan zu aktiven Zeiten Kultstatus. Nach einem kleinem Aufritt in dem Kostümdrama Elizabeth entfaltet der Ex-Fußballprofi aber erst in der Tragikomödie „Looking For Eric“ (der Titel ist eine wunderbar ironische Abwandlung des Al Pacino Shakespearefilms „Looking For Richard“) sein ganzes Talent. Um diese verborgenen Qualitäten aus ihm herauszukitzeln, brauchte es allerdings einen britischen Klasseregisseur vom Format eines Ken Loach. Er besetzte Cantona in der Rolle, die er am besten beherrscht: als sich selbst.
Eric Bishop (Steve Evets) ist wahrlich ein Häufchen Elend. Ausgemergelt und erschöpft schlägt der Manchester-United-Fan sich als Briefträger durch, und selbst die warmherzigen Versuche seiner Kollegen ihn zum Lachen zu bringen, scheitern kläglich. Was sie nicht ahnen können, Erics Privatleben gleicht einem Torso. Seine Tochter Sam (Lucy-Jo Hudson) hat wenig Kontakt zu ihm, und ihre Mutter Lily (Stephanie Bishop) ließ Eric bereits vor 30 Jahren feige sitzen. In seinem Haus treiben jetzt seine aufmüpfig-pubertierenden Stiefsöhne Ryan (Gerard Kearns) und Jess (Stefan Gumbs) ihr Unwesen. Längst hat Eric mit seiner depressiven, selbstmörderischen Grundeinstellung jede Autorität über sie verloren. Um seiner Untergangsstimmung entgegenzuwirken, kommt Kumpel Meatballs (John Henshaw) auf eine irrwitzige Idee. Er veranstaltet eine „Selbsthilfe“-Sitzung, bei dem sich jeder Anwesende in sein größtes Idol hineinversetzen soll. Während bei Erics Kumpels wenig überraschende Namen wie Gandhi und Nelson Mandela fallen, stellt sich Eric sein einzig wahres Vorbild Eric Cantona vor. Und tatsächlich, als Eric am Abend in seinem Schlafzimmer an einem Gute-Nacht-Joint zieht, liegt der ehemalige Fußballstar doch tatsächlich auf seinem Bett und begrüßt Eric in seinem unnachahmlichen Französisch/Englischen Kauderwelsch. Und das ist noch nicht alles: Denn bald gibt der prominente Kicker Eric ein paar gute Tipps, wie er seine Lily zurückgewinnen kann.

Es überrascht wenig, dass gerade Top-Athleten im späteren Leben vor der Kamera – zumeist als TV-Experten – eine zweite Karriere starten konnten. Die berühmteste Erfolgsgeschichte ist in Großbritannien sicherlich die von Vinnie Jones Snatch, Bube, Dame, König, Gras. Der ehemalige Brutaloverteidiger (Spitzname: „Die Axt“) macht im Kino da weiter, wo er auf dem Fußballplatz aufhörte: mit grimmigem Blick einen Bösewicht nach dem anderen zu verkörpern. Dennoch galt dieser rüde Rote-Karten-Sammler nicht allein als „Bad Boy“ der englischen Liga. Denn diese Rolle kam eben auch dem Franzosen Eric Cantona zu, der seinem Kollegen Jones jetzt schauspielerisch Konkurrenz macht. Der Stürmerstar von Manchester United erregte am 25. Januar 1995 großes Aufsehen, als er sich doch tatsächlich dazu hinreißen ließ, während des Spiels gegen Crystal Palace einem Fan einen brutalen Kung-Fu-Tritt zu verpassen. Das hatte zur Folge, dass Cantona mehr als ein halbes Jahr gesperrt wurde.

Ken Loach gilt nicht zu Unrecht als Großmeister des britischen Arbeiterkinos. Seine bitteren, realistischen Geschichten sind ganz nah dran an den Figuren, streifen mal den IRA-Konflikt The Wind That Shakes The Barley, mal die Arbeiterrechte („Riff-Raff) oder die Alkoholprobleme eines Arbeitslosen („Mein Name ist Joe“). Häufig ist der Grundtenor des aufrechten, sozial engagierten Regisseurs ein düsterer und kritischer. Doch gelegentlich streift der Filmemacher durchaus die Elemente der heiteren Komik, so auch in seinem neuesten Werk „Looking For Eric“. Doch auch in dieser publikumswirksamen Produktion bleibt sich Loach seinem Stil treu. Und das kommt der Qualität des Films, der durchaus fantastische, irrationale Züge wie die Cantona-Geistererscheinung besitzt, und mehrere Genres durchwandert, durchaus zu Gute. Denn Cantona war sich bewusst, dass nur ein Drehbuchautor (der langjährige Loach-Mitarbeiter Paul Laverty) und ein Regisseur mit einem Gefühl für die britische Working-Class-Gesellschaft und die Leidenschaft englischer Fußballfans aus diesem Thema keine billige Klamotte machen würden.

Wie immer setzt Loach in „Looking For Eric“ auf unbekannte Schauspieler, die in ihre Rollen förmlich eintauchen. Mit Steve Evets gelang ihm ein Glücksgriff. All die Traurigkeit und verschüttete Liebe bringt dieser hagere, schwer vom Leben gezeichnete Mann glaubwürdig zum Ausdruck. Auch das Zusammenspiel mit Cantona, der gekonnt selbstironisch mit seinem Rüpelimage und seiner verzweifelten Liebe zum Trompetenspiel kokettiert, funktioniert fantastisch. Überhaupt überzeugen die Schauspieler bis in die Nebenrollen, wirken die Schauplätze genau ausgewählt und die ruhige Inszenierung stimmig bis in die kleinste Nuance. Anspielungen auf den zunehmenden Fußball-Kapitalismus kann und will sich der Sozialkritiker Loach nicht verkneifen, doch wirken diese Schlenker, besonders bei einer Fandiskussion in einer Bar nie aufgesetzt.

Besonders bemerkenswert an „Looking For Eric“ ist der genial durchgezogene, mutige Genrewechsel. Von präziser Milieustudie, stimmungsvoller Liebesgeschichte bis zu hartem Thriller mixt Loach scheinbar spielend und ohne Brüche die Filmthemen. Insofern vermengen sich in seinem großartigen Werk hochamüsante Momente (die „Fußballweißheiten“ von Cantona), bewegenden Sequenzen (das erste Treffen von Lily mit Eric) mit schweißtreibend-spannenden Szenerien (die Hundeattacken der Gang auf Eric). Da verwundert es nicht, warum es für dieses Werk beim Filmfestival in Cannes 2009 stehende Ovationen gab.

Fazit: Der britischen Regie-Ikone Ken Loach ist mit „Looking For Eric“ ein wunderbar amüsanter und gleichsam spannender Film gelungen, der trotz seines leichten Tonfalls und seiner skurrilen Geschichte nie billig ins Klamottenhafte abgleitet. Wer mit dem Namen des französischen Kultkickers Eric Cantona nicht gleich etwas anzufangen weiß, sei beruhigt. Die ansteckende Gute-Laune-Milieustudie funktioniert auch ganz ohne Fußballwissen.

Florian Koch

Quelle: filmstarts.de

Stimmung im Sporttempel inspiriert die Stars

Mein dritter Artikel wurde gestern veröffentlicht. Wusste nicht, ob der text etwas taugt, aber anscheinend schon. :)

Hier ein Auszug mit nem tollen Foto ... :

An Spannung hat es nicht gemangelt. Elektrisierende Duelle gab es reichlich beim Gipfeltreffen von Borussia Düsseldorf und TTF Ochsenhausen in der neuen Ludwigsburger Arena. Vor allem Timo Boll und Tiago Apolonia boten den Zuschauern einen Augenschmaus in Sachen Tischtennis, auch wenn das Ergebnis am Ende mit 3:0 für die Rheinländer deutlich ausfiel.
Rund 17 Millionen hat die neue Halle gekostet – nach zwei Jahren Bauzeit ist sie nun fertig und seit knapp zwei Monaten das neue Highlight in Ludwigsburg, das mehr Aufmerksamkeit auf die Stadt ziehen soll. Ein sportliches Event der Spitzenklasse, das am Sonntag zwischen den beiden Rivalen, TTF Liebherr und Borussia Düsseldorf stattgefunden hat, war eine tolle Gelegenheit für einen Besuch im neuen Sporttempel. Schade nur, dass so viele Plätze leer geblieben sind: Mit 2500 Zuschauern rechneten die Veranstalter, am Ende kamen 1900 ...


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Der Rest ist hier zu lesen.

Samstag, 7. November 2009

Tischtennis: Gigantengipfel in Ludwigsburg

Heute ist mein zweiter Artikel in der gedruckten Presse erschienen.

Ein Auszug:

Am siebten Spieltag der Deutschen Tischtennis Liga-DTTL kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden besten europäischen Teams der Saison 2008/2009. Die TTF Ochsenhausen treffen in der Arena Ludwigsburg auf den deutschen Rekordmeister Borussia Düsseldorf.
Sechsmal gab es 2008/09 diesen deutschen Tischtennis-Klassiker erster Güte, fünfmal jubelten am Ende Timo Boll und Co. Doch die Oberschwaben sind ehrgeizig und wollen endlich wieder einmal gegen den Rekordmeister triumphieren ...

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Der Rest ist hier zu lesen.

Freitag, 6. November 2009

Au revoir Fernando!!







Fernando reflects on his final weekend racing with Renault.


Fernando, it's the final race of the year in Abu Dhabi. What are your thoughts on this amazing new facility?
It's very impressive and I've enjoyed driving here so far. There are some really good parts to the track, especially the first sector with the high-speed corners. The end of the lap is also interesting as it's completely the opposite with a combination of slow corners. The middle sector is maybe less exciting, but there are two long straights with big braking zones so we need to see if there is much overtaking in the race.

How important is your last race with Renault?

It is very important, because I really want to finish on a high for everyone in the team. I've been with Renault for seven years and we have had some great moments, but unfortunately this weekend the car is not so competitive. It will be difficult to score points, but I never give up and will fight hard in the race to get a good result.

You've enjoyed so many special memories with Renault. Which moments stick in your mind?

Obviously winning my two world championships in 2005 and 2006 because this is the ultimate goal for any racing driver. Of all my wins my favourite was Barcelona 2006 as this is the only time I have won my home race and the atmosphere and reaction of the crowd that day was very special.

You've always described Renault as your ‘family' - is it difficult to say ‘goodbye'?

Yes because this is the team I joined when I was just starting in Formula One and where I grew up as a driver. Together we achieved all that we could and so we will always have a special connection.

What message do you have for the fans that have supported you during your time at Renault?

Obviously the support from the fans has been amazing these last few years. The passion and enthusiasm they have for Formula One is fantastic and to feel their support is always a big motivation for me.


Source: renaultf1.com

Donnerstag, 5. November 2009

Man kann auch 1:1 verlieren


Um es gleich vorneweg zu klären: Als Nicht-VfB-Fan kann ich mich ein wenig von den Ereignissen des vergangenen Champions League-Abends distanzieren, aber als Fußballfan war ich einfach nur entsetzt. Nach dem 1:1 gegen FC Sevilla kann der Trainer Marcus Babbel aufatmen und sich endlich ein wenig freuen. Nach den wochenlangen Kritiken, die er ertragen musste, durfte er endlich auch ein wenig jubeln. Es hätte auch anders ändern könne, denn in der zweiten Hälfte spielte Sevilla Zeit lang nur mit 10 Mann: somit konnte der VfB das Erlösungs-Tor erzielen. Auch die eingefleischten Fans müssen zugeben, dass es Glück war, denn so wie die Mannschaft gespielt hat wurde endlich sichtbar, dass die schlechte Bilanz des Teams nicht nur am Trainer liegt: Es sind die Spieler die, warum auch immer, einfach keine gute Leistung bringen. Anfängerfehler, Reaktionsunfähigkeit auf die Gegenmannschaft und, was besonders deutlich und schmerzhaft ins Auge stach: die Bewegungslosigkeit. Die Spieler haben sich einfach nicht bewegt. Da passierte gar nichts! Die Spieler standen nur rum! Hätten sie noch an der richtigen Position im richtigen Zeitpunkt gestanden, könnte man noch ein Auge zudrücken, aber nicht mal das konnte sie zustande bringen. Die erste Hälfte dementsprechend entsetzlich langweilig: Auch Sevilla tat nur das Nötigste und hat sich nicht besonders bemüht, um in die Nähe des Gegentors zu gelangen. Aber Sevilla war schon vor dem Spiel so gut wie qualifiziert, auch ein 0:0 hätte gereicht. Vom VfB dagegen hätte sich man mehr Mumm gewünscht. Erst in der zweiten Hälfte hat sich, buchstäblich, etwas bewegt. Interessant wäre zu erfahren, was Marcus Babbel in den Katakomben zu seinen Spielern gesagt hatte. Erst in der 70. Minute, als Sevilla nur mit zehn Mann weiterspielen musste, wurde es spannender und die Männer haben endlich gezeigt, dass sie nicht aus holz sind … Verdientes 1:1? Für den VfB war es eher Glück. Dementsprechend freue ich mich persönlich nur für Marcus Babbel, für ihn war das ein verdienter Ausgleich.

Mittwoch, 4. November 2009

Rückblick: Toyota in der Formel 1



Mit dem Anspruch, Weltmeister zu werden, stieg der japanische Automobilhersteller Toyota 2002 in die Formel 1 an. Nach 139 Rennteilnahmen ist ohne einen Titel Schluss, der Konzern zog die Reißleine für den in Köln-Marsdorf beheimateten Rennstall angesichts der wirtschaftlich angespannten Lage. Das Team, das lange Zeit als Krösus der Branche galt, konnte nicht mal einen Sieg einfahren. Auch zwei deutsche Piloten, Ralf Schumacher von 2005 bis Ende 2007 und Timo Glock als dessen Nachfolger bis zum Ende dieser Saison, mühten sich vergeblich.

1999: Toyota-Direktor Akihiko Saito verkündet: "Die Formel 1 wird die bisher größte Herausforderung in der Firmengeschichte sein. Noch nie zuvor haben wir im Motorsport so viel Geld investiert. Wir wollen uns dem Wettbewerb stellen, so schnell wie möglich."

2000: Das Formel-1-Projekt wird mit Hochdruck vorangetrieben. Erste Motoren-Werkstests, ein Chassis-Prototyp wird montiert.

2001: Der Formel-1-Prototyp wird auf der Teststrecke des Paul Ricard in Südfrankreich vorgestellt.

2002: Das Formel-1-Debüt: Mika Salo, Japaner, wird in Australien Sechster. Es haperte aber in der weiteren Saison an der Zuverlässigkeit. Am Ende: Vorletzter in der Konstrukteurswertung mit mickrigen zwei Punkten.

2003: Neue Fahrer sollen es richten. Salo und Alan McNish werden durch Olivier Panis und Cristiano da Matta abgelöst. Viel besser wird es nicht. 16 Punkte - achter Platz in der Konstrukteurswertung.

2004: Es wird nicht besser, im Gegenteil. Neun Punkte auf dem Konto, erneut Platz acht bei den Konstrukteuren. Ricardo Zonta und Jarno Trulli kamen gegen Ende der erneut erfolglosen Saison.

2005: Ralf Schumacher startet für Toyota. Siehe da, leichter Aufwärtstrend. Mit Platz vier bei den Konstrukteuren Toyotas bestes Jahr. Zwei zweite Plätze (Trulli), zwei Dritte (Schumacher).

2006: Rückfall. Nur Platz 6 bei den Teams. Gerade mal 35 Punkte, nur ein Podestplatz. Schumacher Dritter in Australien.

2007: Es kommt noch schlimmer. 13 Punkte holen Schumacher und Trulli. Konstrukteurs-Sechster.

2008: Besser, aber doch nur Mittelmaß. Glock sorgte mit Platz zwei in Ungarn für den Glanzpunkt, Trulli noch einmal Dritter (Frankreich) -ansonsten Tristesse: 5. Platz.

2009: Wieder Team-Fünfter. Glock Zweiter in Singapur, Trulli Zweiter in Japan - am 4. November verkündet Toyota den Ausstieg.

Quelle: ksta.de

Toyota sagt der Formel 1 "Sayonara!"



Nachdem Bridgestone und BMW ihren Ausstieg aus der Formel 1 verkündet haben, hat nun auch der Kölner Autobauer Toyota seinen Rücktritt vom Rennzirkus bekannt gegeben. Rund 650 Mitarbeiter sind in Köln-Marsdorf von der Entscheidung betroffen.

Schluss, Ende, Aus: Toyota zieht sich wie befürchtet aus der Formel 1 zurück. "Wir haben realisiert, dass wir keine andere Wahl haben", sagte Präsident Akio Toyoda am Montag in der Toyota-Zentrale in Tokio. "Es war eine sehr schmerzvolle Entscheidung für den Konzern." Er verwies auf die derzeitige wirtschaftliche Gesamtsituation. Toyota war 2002 in die "Königsklasse" des Motorsports eingestiegen, mit dem Ziel irgendwann um den WM-Titel kämpfen zu können. Doch über Platz 4 in der Konstrukteurswertung (2005) kam das Team, für das zuletzt Timo Glock fuhr und vor ihm Ralf Schumacher, nicht hinaus.
Betroffen sind von der Entscheidung der Konzernführung geschätzte 650 Mitarbeiter in der Formel-1-Fabrik Toyotas in Köln-Marsdorf. Der Wersauer Glock hatte bereits vor der schlechten, allerdings auch zu erwartenden Nachricht aus Tokio klargemacht, dass er sich nach anderen Teams umschaut. Einen neuen Arbeitgeber suchen muss sich nun definitiv auch der zweite Pilot, der Italiener Jarno Trulli ...

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Der ganze Artikel zu lesen hier


Quelle: ksta.de

„Das verlorene Symbol“


765 Seiten danach. Es dämmert. Es gibt keine Zigarette und keinen Champagner. Ich weiß nicht, was ich denken soll und wie ich mich fühlen soll. Einerseits war „Das verlorene Symbol“ ein sehr spannendes Buch, aber andererseits auch etwas enttäuschend. Robert Langdon muss Mal wieder ein geheimniss enthüllen, welches die Welt verändern kann; es ist ultrageheim und ultragefährlich. Der Professor hat nur zwölf Stunden Zeit, einen verrückten Mörder im Nacken, wird ertränkt … aber dann doch nicht. Kurz: Robert Langdon muss durch die Hölle gehen, um ein uraltes Mysterium zu entschlüsseln, und am Ende stellt er fest, dass das, wofür er fast gestorben wäre, eine Bibel ist. Es steht zwar im Buch nicht geschrieben, aber ich bin mich sicher, dass Robert Langdon auch enttäuscht war. Und die Antwort, der aus einem verlorenen Wort bestehen soll, muss auf mehreren Seiten erklärt werden. Am Ende hatte ich das gleiche Chaos im Kopf, wie am Anfang. Schließlich heißt es: Die Bibel sollte sorgfältig gelesen werden, weil nur dann bekommt man die wichtigste alles Antworten. Da konnte ich doch gleich mit der Bibel anfangen und auf die 765 Seiten verzichten, oder? Nicht ganz … Ich will das neue Dan-Brown-Buch nicht als schlechtes Buch bezeichnen, denn „Das verlorene Symbol“ ist weitaus mehr spannend als die Bibel. Aber ein anderes Ende wäre erwünscht; das vorhandene ist so unspektakulär und enttäuschend, dass es fast lächerlich ist … Es ist nicht typisch für Brown. Dennoch wirft das Ende und die ganze Geschichte, Fragen auf. Denn, wenn es wirklich so wäre, wie Brown es beschreibt, das heißt, dass der Mensch die Welt mit der Kraft den eigenen Gedanken ändern kann, und dass er damit dem Gott gleicht, dann wäre es wirklich eine Geschichte, die die Welt verändern könnte. Es könnte durchaus stimmen. Das würde auch erklären, warum die Kirche solchen Wert darauf gelegt hat, die Menschen in kirchlichen Schulen zu unterrichten. Wenn man sich die Bildung leisten konnte. Die Mehrheit blieb ungebildet und dumm und war so leichter zu manipulieren; die Menschen glaubten an jeden Quatsch, den die Kirche verbreitet hat, und lebten in Angst und ließen sich unterdrücken. Man merkt schon, welch ein komplizierte und interessantes Thema Dan Brown mit seinem neuen Buch eröffnet hat.
Bis jetzt hat die Kirche noch nicht angekündigt, die Bücher öffentlich verbrennen zu wollen, was schon so oft der Fall war. Das würde nur eins bedeuten: dass die Geschichte entweder ganz oder nur in Bruchteilen stimmt.
Ich muss mir noch die ganze Story durch den Kopf gehen lassen. Es waren 765 Seiten, es kann also dauern … Das macht ein gutes Buch aus: Es gibt zu denken, es bleibt etwas übrig.

Sonntag, 1. November 2009

Liverpool plunged back into crisis




Sind wir schon wieder in der Krise? Das ging aber schnell, falls es ja so wäre … letzte Woche erst fast durchgedreht vor Freude nach dem wir Manchester United 2:0 geschlagen haben. Und alles ist gleich so optimistisch geworden; alle Sorgen waren wie weggeblasen und jeder hat sich einfach nur gefreut. Es ging gar nicht anders, denn ein Sieg, über den größten Feind und der amtierende Meister ist, schon ein Zeichen von Stärke. Aber wie schlagartig sich alles im Sport doch ändern kann … Wir erleben es immer wieder. Diese Woche ein 3:1 gegen Fulham. Und diese drei Gegentore waren wirklich zu verhindern gewesen. Dazu kommt noch die Verletzung vom Stevie und Glen, die Dreispielesperre von Carra und mit Torres weiß man noch nicht genau … tolle Aussichten für das Champions-League-Spiel am Mittwoch, muss man sagen … Das ist ja grauenvoll! Ich denke, ich werde mich wieder nicht trauen, das Spiel zu schauen und werde er am nächsten Morgen die Ergebnisse mit Angst abrufen … Will gar nicht dran denken.
Da ist noch ein Gedanke, der mich quält: Bedeutet es für uns schon ein Ende im Titelrennen? So früh? Ein Disaster, wenn es so wäre. Es tut weh.
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The-Times-Spielbericht(ein Auszug):

Liverpool were plunged back into crisis after a stormy 90 minutes at Craven Cottage brought their fifth defeat in 11 Premier League games, leaving their hopes of winning a first English championship in 20 years close to extinction.

The Anfield club succumbed 3-1 to Fulham and finished with nine men after Jamie Carragher and Philipp Degen were sent off by referee Lee Mason, two of a record eight dismissals in one day in the Premier League. Liverpool will end the weekend in sixth place should Manchester City take even a point from today’s fixture against Birmingham and are nine points behind league leaders Chelsea, who thrashed Bolton 4-0away from home...

Der Rest ist hier zu lesen.

Foto: timesonline.co.uk

Unterm Strich


Ah, war es schön in Abu Dhabi. Die Skepsis im Vorfeld hat sich im Nu gelöst und der Genuss an der Formel 1 an dieser tollen Strecke war vorprogrammiert. Das erste Mal ist nicht immer schön, aber diesmal war es eine gelungene Ausnahme und ich denke, dass nicht nur die Zuschauer vor Ort das Rennen mit allen verfügbaren Sinnen genossen haben. Obwohl, diese konnten die Strecke und das alles drum herum mit wirklich allen Sinnen genießen; die Zuschauer vorm Fernseher sind ein wenig eingeschränkt gewesen. Aber dennoch war der Genuss groß. „It was a lot of Fun“, wie es der neue Weltmeister Jenson Button nach dem Rennen sagte. Ja, das war es. Eine spannende Kulisse am Ende einer spannender Saison. Ein kleiner Schatten, der über sie gezogen ist, war nur die Crash-Gate von Singapur, aber dennoch hat der Skandal es nicht geschafft, den Sport vollständig zu überschatten. Und so gehört es sich auch.
Aber obwohl die Saison zu Ende ist, außerhalb der Strecke bleibt es noch spannend. Das Fahrerkarussell dreht sich immer noch und viele von den Jungs haben noch keinen Arbeitsplatz für die Saison 2010. Für paar von denen würde ich mir wünschen, dass die keinen mehr bekommen würden … Apropos Fahrer! Es war auch ein Rennen, ohne dass Adrian Sutil ein Unfall gebaut hat!! Eine Seltenheit in der Saison 2009 und deshalb muss es auch erwähnt werden.
Und was mir auch aufgefallen ist: Ist der Sebastian Vettel zum heimlichen Postbank-Botschafter geworden? Hat er einen Vertrag, von dem die Öffentlichkeit noch nicht weiß? Denn die letzte Zeit ist bei ihm alles „unterm Strich“. Erinnert an einen bekannten Werbeslogan … Wollte ich nur Mal darauf aufmerksam machen, vielleicht ist da was. Aber es kann auch ein Zufall sein, dass Der Seb es in fast jedem Satz sagt. Man weiß es nicht genau. Vielleicht will er es einfach seinen großem Vorbild, Michael Schumacher nachmachen, und hat sich einfach ein Spruch überlegt, den er jetzt ständig wiederholen wird. Es spricht, actually, nichts dagegen. Jeder hat, basically, eine Macke.
Es war schön, aber nun ist die Saison 2009 leider zu Ende. Ich „ziehe die Kappe“ vor Jenson Button, der es endlich geschafft hat und Weltmeister geworden ist. Actually war schon die höchste Zeit dafür! Well done. Was jetzt kommt, ist eine Pause ohne Adrian Sutil. Das wird viele freuen. Und ohne Nikis Kappe. Das wird weniger Leute freuen. „Augen zu und durch“, sagte Timo Glock zum Sebastian heute Morgen. Ja, das hat der Gute gemacht und etwas anderes bleibt auch uns nicht übrig. In diesem Sinne: Servus und bis März!

Timo, der Experte


Timo Glock ist zwar beim letzten Saisonrennen in Abu Dhabi dabei, wird aber nicht fahren. Seine Verletzung, die er sich in Japan infolge eines Unfalls zugezogen hat, verhindert ihn daran, um ins Cockpit zu steigen. Kamui Kobayashi wird ihn vertreten. Doch sagte Timo, er wird dennoch nach Abu Dhabi reisen, um dem Team „mit Rat und Tat beiseite zu stehen“. Ha!!! Das bringt mich zum Lachen. Timo, der Experte. Ja nee, ist klar. Ein Fahrer, der in der gesamten Saison nichts Vernünftiges eingefahren hat, mit seinen Fahrkünsten nicht überzeugen kann, und jetzt um seinen Vertrag bei Toyota, und in der Königsklasse des Motorsports überhaupt, bangen muss, will sein Team mit wertvollen Ratschlägen unterstützen. Ist zum Brüllen! Toyota kann natürlich auf all diese superbe Tipps nicht verzichten, oder? Er ist ja so ein Erfahrener … Das Einzige, was der Timo am besten kann, ist einen dicken Hals haben und meckern. Wie kein anderer beherrscht er diese Disziplin. Timo, sag einfach, dass Du nach Abi Dhabi fährst, weil Du Dir das Spektakel nicht entgehen lassen willst? Ist doch nichts Schlimmes, Mensch. Wer möchte den nicht dabei sein? Und so würdest Du dich wenigstens nicht lächerlich machen. Toyota kann gut auf die „Tipps“ verzichten, schließlich haben sie dem Team in der ganzen Saison nichts genützt. Oder ist Toyota vielleicht deshalb hinterhergefahren und hat deswegen so schlecht abgeschnitten? Man weiß es nicht genau ... Ein Tipp?