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Freitag, 30. Oktober 2009

Time to say goodbye ... again...



Mon Dieu! Ich hasse Abschiede. Schon wieder ging ein Abschnitt und eine Station im Lebenslauf zu Ende. Obwohl … Ich wäre jetzt ungerecht, wenn ch es nur als „Station im Lebenslauf“ bezeichnen würde. Es war ein schöner Monat in der Sportredaktion des Kölner Stadt-Anzeiger, wo ich die Möglichkeit bekommen habe ein Praktikum zu absolvieren. Ich habe diese Zeit sehr genossen. Was gibt es schöneres, als den sich den ganzen Tag mit Sport zu beschäftigen, über Sport zu lesen, schreiben, sprechen, sich zu streiten? Ich sage jetzt ganz kühn: Nichts. Es gibt nichts schöneres. Für mich.
Wenn man es noch dabei nette Leute um sich hat: umso besser. Die Redaktionskollegen waren allesamt sehr nett und lustig, hilfsbereit und freundlich. Sie waren cool. Ich hatte viel Spaß bei ihnen und mit ihnen (unvergessen bleiben die Spiel-Tag-Termine) und werde die ganze Truppe vermissen. Hoffentlich sehen wir uns bald wieder.
Noch dazu hatte ich das Glück mit Ingrid zu arbeiten, bevor sie (in 1,5 Monaten) in den Ruhestand geht. Und die Jungs … sind einfach alle cool.

P.S. Und NATÜRLICH hat auch diese Redaktion ihren eigenen Diederik. Meine Theorie ist einfach nicht zu wiederlegen!! :D

The Cool Iceman



Er ist nicht jedermanns Typ. Einige finden ihn primitiv, einige ultracool. Und ich … weiß nicht. Manchmal ärgere ich mich tierisch über seine „langen“ Aussagen. Weil er eben so sparsam mit den Wörtern umgeht. Und oft ist der Inhalt nicht angebracht, arrogant oder respektlos. Zumindest kommt es einem so for. Ja, der Kimi ist schon ein Einzelexemplar. Und ein Zweites kann man lange suchen. Weit und breit würde man so einem Typ nicht finden. „Kimi ist ein Typ, der nicht nachdenkt. Er setzt sich einfach ins Auto und fährt los“, sagte Niki „The Living Legend“ Lauda. Und das stimmt schon wieder. Seine fahrerische Qualitäten will ich auch nicht bezweiflen, es ist nur seine Art, die mich noch nicht überzeugen konnte. Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen, mit Kimi Räikkönen Spaß zu haben. Kann er überhaupt lachen? Ich meine so herzhaft, laut und nicht sarkastisch? Ich weiß nicht … Er sieht nicht danach aus. Zumindest nicht in meinen Augen. Aber obwohl es mir so schwer fällt, den Kimi nur ein klein bisschen zu mögen, eins muss ich ihm lassen: Der Mann ist verdammt cool. Sogar James Bond wird neben dem blass vor Neid. Er tut was er will, wann er will und wie er es tun will. Mit wem ist auch egal, Hauptsache man lässt ihn seinen Job machen. Respekt vor Persönlichkeiten kennt der Finne auch nicht, höchstens vor seiner Oma, die ihren Enkel schon das eine oder andere Mal zum Formel-1-Wochenende begleitet hatte. Und Kimi sagt auch was er will; schert sich nicht drum, ob es angebracht ist oder nicht; ob es beleidigend ist oder nicht, und wenn er mal keine Lust hat, dann spricht er eben überhaupt nicht. Sein Markenzeichen. „No comments“. Obwohl … das ist schon wieder viel, für seine Verhältnisse, gesagt.
Und dafür beneide ich im am meisten. Für diese respektlose Arroganz und die arrogante Respektlosigkeit. Diese eiskalte Coolness. Das gefällt mir. Das hätte ich auch gerne gekonnt. Es gelingt mir nur manchmal. Zu selten.
Neulich sagte er im Interview: "Hamilton(Lewis)hat nichts mit meiner Entscheidung zu tun. Es ist mir egal, wer das andere Auto fährt". Ist noch harmlos, aber man kann schon den Kimi darin entdecken. Und dann zur Begründung seines Desinteresses an Toyota sagte Kimi noch: "Es ist nicht cool, schlechte Autos zu fahren." Das ist wieder so eine typische Kimi-Aussage, über die man nur schmunzeln muss. Schmunzeln, weil es wieder so typisch ist.
Ja … manchmal wünsche ich mir, so wie Kimi zu sein. Ist ne coole Sache. Hoffentlich wird ihm der Spaß am Formel 1 nicht vergehen, somit bleiben uns seine herrlichen Sprüche erhalten.

..........
Ein Auszug aus dem o.g Interview.

Motorsport-Magazin.com - Kimi Räikkönen ist kein großer Redner, dafür haben seine kurzen Aussagen meistens auch irgendeinen brauchbaren Inhalt. So will der Finne nicht verneinen, dass er mit McLaren darüber verhandelt, im kommenden Jahr wieder dorthin zurückzukehren. "Es würde keinen Sinn machen, zu einem anderen Formel-1-Team zu wechseln", meinte Räikkönen gegenüber der Zeitung Turun Sanomat. Das heißt auch, sollte er sich mit McLaren finanziell nicht einigen können, könnte wohl auch ein Wechsel in den Rallye-Sport folgen.

Eine klare Abfuhr, eigentlich schon fast eine Verhöhnung, gab es für Toyota und dessen Teampräsidenten John Howett. Howett hatte in den vergangenen Wochen oft darüber gesprochen, dass man mit Räikkönen verhandle. "Mit Toyota gab es gar nichts, auch wenn sie behauptet haben, dass wir verhandeln. Wir haben nicht mit ihnen gesprochen, das haben nur sie gesagt"...

......

Und der Rest ist hier zu lesen.

Quelle: motorsport-magazin.com

Último Renault para Alonso



El piloto asturiano ha recorrido un total de 28.483 kilómetros y ha logrado 17 triunfos y dos Mundiales de Fórmula 1 en seis temporadas con los coches de la marca francesa. Este fin de semana se despide en el nuevo circuito de Abu Dhabi.

Después de siete temporadas, 28.483 kilómetros, diecisiete triunfos y dos títulos Mundiales, Fernando Alonso deja Renault. En la isla de Yas Marina, en Abu Dhabi, el español cierra el principal capítulo de su vida en la Fórmula 1. Es su última carrera con la escudería del rombo y, esta vez sí, parece que sin vuelta al redil, como en el retorno de McLaren. Ferrari espera.
El asturiano se viene despidiendo de Renault desde hace tiempo, desde antes del anuncio de su fichaje por Ferrari en el Gran Premio de Japón de hace cuatro semanas. Ayer dedicó palabras cariñosas a su equipo: «Será una carrera muy emotiva. He estado siete años con Renault y conozco a cada uno del equipo. A algunos, desde hace muchos años y son buenos amigos. Seguro que los echaré de menos». Día de despedidas, también dijo adiós Rosberg: no seguirá en Williams. Y Raikkonen aseguró que su única opción en la F-1 es regresar a McLaren. No considera la oferta de Toyota.
En sus nueve años en la F-1, Alonso ha permanecido ocho bajo la tutela de Renault: seis como piloto titular, uno como probador y otro, el primero, cedido a Minardi. Sin embargo, nunca ha tenido una sensación de pertenencia a una escudería, como Jordan con los Chicago Bulls, Raúl con el Madrid o Induráin con el Banesto.


Der Rest des Artikels und ein Interviwe mit Fernando Alonso ist hier zu lesen.

Quelle: abc.es

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Trulli vs. Sutil: Der Streit geht weiter

Hier ein Artikel zur "Sutil-Gate" über die ich vor paar Tagen geschrieben habe. Wi es aussieht, hat Adrian noch nichts verstanden und weiterhin nichts gelernt.

Ein Auszug aus dem Artikel:

Wutentbrannt stürmte Jarno Trulli auf Adrian Sutil los. Die beiden waren gerade in der ersten Runde des Brasilien GP kollidiert und ausgeschieden. Trulli sah die Schuld ganz klar beim Deutschen und versuchte ihm dies mit Gesten und Worten deutlich zu machen. Die Rennleitung fand das gar nicht lustig und brummte dem Italiener eine Geldstrafe wegen schlechten Benehmens auf.

An Trullis Sichtweise hat das nichts geändert. Auch knapp zwei Wochen später sieht er Sutil noch immer als Schuldigen an. Bei der offiziellen Donnerstagspressekonferenz der FIA trafen beide erneut aufeinander - und es flogen erneut verbal die Fetzen.

Jarno Trulli: Wir werden es morgen beim Fahrerbriefing und dem GPDA-Briefing besprechen. Es war sehr enttäuschend für mich, das Rennen so zu beenden, besonders in der ersten Runde. Ich glaubte allen Grund zu haben, extrem sauer zu sein. Ich habe alle Beweise, die zeigen, dass ich dort war, neben ihm, morgen werden wir darüber sprechen.

Adrian Sutil: Es gibt nichts zu besprechen. Es war ein ziemlich offensichtlicher Zwischenfall. Letztlich war es für mich sehr enttäuschend, noch mehr sogar, weil ich nur gefahren bin und er die Kontrolle über sein Auto verloren hat und mir ins Heck krachte. Das war nicht mein Problem, es war sein Problem. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum er so ausflippt.

Jarno Trulli:
[lacht] Wenn du willst, kann ich dir ein paar Bilder zeigen. Ich weiß nicht, ob du blind bist, aber sie zeigen genau, dass mein Frontflügel genau neben deinem ist.

Adrian Sutil: Ja, aber du versuchst mich auf der Außenseite auf dem Kerb zu überholen. Es gab kein Problem...

.......

Offenbar sieht Adrian das Problem immer noch nicht. Vielleicht sollte es sich ein Spiegel besorgen ...

Der Rest ist hier zu lesen.

Quelle: motorsport-magazin.com

Hero vs. Enemy



“I’ve got to earn a living, provide for my family (...) Das erklärt meine Entscheidung und ich denke, dass die Fans diese Entscheidung verstehen werden“. So Michael Owen (29) vor seiner Rückkehr nach Anfield, in den Stadion den er vor weniger Jahren verlassen hat, um nach Spanien zu gehen. Am Sonntag kehrte er aber nicht in den roten Vereinsfarben, sondern in den denen des größten Feindes: Manchester United.
Kurz vor Ende der Transferperiode wurde überraschend bekannt gegeben, dass Michael Owen von den Hinterherkickenden Newcastle United nach Manchester wechselt. Nach dem Verlust von Cristiano Ronaldo und Carlos Tevez brauchte Sir Alex Ferguson dringend Personal, und Michael schien eine gute Option zu sein. Da fragt man sich: Warum wartete Sir Alex so lange? Zwar hat Owen in den letzten Jahren vielleicht nicht mit besonders viel Anwesenheit auf dem Rasen geglänzt, weil er ständig verletzt war, aber verstecken tat er sich keineswegs. Dementsprechend war seien Verpflichtung bei dem englischen Meister für viele eine große Überraschung. Am meisten waren die Liverpool-Fans überrascht, für die Michael immer ein Held und ein Wonder Boy gewesen war. Nun, jetzt nicht mehr. Ab jetzt könnte er al Staatsfeind Nr. 1 in Liverpool bezeichnet werden. Und ein Verräter.
Man kann sich vorstellen, dass es nicht leicht für ihn war vor den Ex-Fans, auf dem Ex-Rasen aufzulaufen, und dann noch in Farben des verhassten Feindes. Natürlich war es nicht leicht, die Buhrufe zu überhören und so tun als ob. Und natürlich versteht man auch die Fans, die sich schlicht nur betrogen fühlten. Vieles kann ein Fan-Herz vergeben, aber keinen „Verrat“ in Form eines Vertrages mit dem Feind. In dem Fall: mit dem größten Feind.
Umso weniger kann ein Fan diese absurde, und schlicht lächerliche, Erklärung Owens zu seiner Manchester-United-Verpflichtung verstehen. Geschweige denn vergeben.
Familie zu ernähren? Mister Owen, wer muss es nicht? Es klingt, als ob Michael die ganzen Jahre kostenlos für Real Madrid und Newcastle United gespielt hätte … Und natürlich hat er das gesamte Geld aus den Werbeeinnahmen, Merchandising, TV-Auftritten, Sponsorenverträgen, und, und, und … einfach nicht eingenommen hätte, sondern an Waisenkinder gespendet hätte … Natürlich glaubt es keiner! Es klingt genauso absurd wie die oben zitierte Aussage.
Michael, Wahrheit tut vielleicht weh, kommt aber immer am besten an.

Hier Link zum Times-Artikel.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Street Interview

Ich wollte keine Eigenwerbung machen, aber diese zwei Mädels haben mich dazu gezwungen. :) Am Montag haben die mich auf der Straße angesprochen, mit der Frage ob ich eine coole Internetseite kenne. Ja, die kenne ich und so habe ich bei der Umfrage teilgenommen. Da ich weiß, wie es ist, Umfragen zu machen, habe ich es natürlich gemacht. Wie oft musste ich denn schon diese undankbare Aufgabe erledigen? Ich stecke mit den Mädels quasi unter einer Decke. :) Während des Gespräches hat sich ergeben, dass ich nen Blog habe und so auch die Eigenwerbung für. Ist auch gut so. Mein Blog ist ja schließlich cool. Alle sollten davon wissen. :) Das Video kann man sich hier anschauen.

Die Mädels, von denen ich angesprochen wurde, arbeiten für Internet-TV "Ehrensenf". Natürlich habe ich es in einer freien Minute sofort gesucht, gefunden und mir angeschaut. Ist eine verdammt coole Seite. Ist sehr lustig und informativ dazu. Was mann alles im Internet finden kann ... Ja, das finden die Ehrensenfer für die Zuschauer raus. Also, nichts wie anschalten und gucken!!


www.ehrensenf.de

Smørrebrød in Napoli



„Ein amüsanter und treffender Blick auf die Geschichte Europas – und eine Liebeserklärung an seine bunte Völkerschar.“
Prof. Dr. Guido Knopp

„Die Kabarettszene gebiert ein neues Genre, und Schnoy gehört zu den Geburtshelfern“.
Frankfurter Neue Presse

Kann ich nur wärmstens empfellen. Lustig und locker geschrieben, bring einem aber sehr biel bei. Kein Fehlkauf!!

Und hier ein Link zur Homepage des Autors. Enjoy!!

Montag, 26. Oktober 2009

Crisis over



By Oliver Kay, Football Correspondent

For the second time in five days, the strains of Rodgers and Hammerstein reverberated around this famous old ground, but this time the Liverpool supporters’ mournful tone gave way to one of euphoric celebration.

On days such as this, when it all comes together, nobody at Liverpool walks alone, least of all Rafael Benítez. The ones who walked alone were in Manchester United shirts: Nemanja Vidic, sent off for the third time in as many encounters against the Merseyside club; Gary Neville, raging against the home crowd from his seat on the bench; Michael Owen, for whom this was hardly the warmest of homecomings; all of them, in fact, as they made their way to the dressing room to face the wrath of Sir Alex Ferguson.

What a difference a goal makes — and what a difference it makes when Liverpool have, in Fernando Torres, a world-class forward who is capable of forcing that kind of breakthrough. Torres was absent through injury when his team suffered the defeats by Sunderland and Lyons that turned an earlier blip into a full-blown crisis, but, after taking a pain-killing injection to his groin before facing the old enemy, he more than made his presence felt yesterday, which was just as well, given that Steven Gerrard was missing through a groin injury of his own.

As Benítez put it afterwards: “Sometimes 80 per cent of Torres can make a difference.” That difference was made in the 65th minute. At that point the game was on a knife edge and Liverpool were still on the critical list. But when Yossi Benayoun stepped infield and threaded a perfect ball behind United’s two central defenders, Torres, leaving Rio Ferdinand in his wake, kept his feet and his head long enough to give Liverpool a lead that they did not dare to let go.

Read more here.

Liverpool bestraft den Meister


Eine fünfte Pflichtspielniederlage in Folge hätte Liverpools schlechteste Bilanz seit 56 Jahren bedeutet. Doch gegen Manchester United raffte sich das Team von Rafael Benítez zur besten Saisonleistung auf.
Inmitten der größten Krise der jüngeren Vereinsgeschichte waren die Liverpooler Fans fest entschlossen, ihren Erzrivalen zumindest einen Spaß zu verderben. Natürlich hatten die mitgereisten Anhänger von Manchester United wie erwartet einen Haufen Strandbälle ins Stadion geschmuggelt, um an die Farce von Liverpools 0:1 gegen Sunderland vor einer Woche zu erinnern - Liverpool hatte das Spiel verloren, weil Darren Bents Schuss von einem roten Plastikball ins Tor abgefälscht wurde.
Noch vor dem Anpfiff am Sonntagnachmittag warfen die Fans der Heimmannschaft jedoch selbst dutzende Plastikbälle auf den Platz. Die trotzige Geste sollte Stärke suggerieren. Liverpools Torhüter Pepe Reina konnte den Sinn für Ironie aber nicht teilen: mit grimmiger Miene säuberte der Spanier seinen Strafraum von den fremden Flugobjekten.


Gefährlichere Bälle bekam Reina auch nach dem Anpfiff kaum auf sein Tor. Liverpool, das ohne den an der Leiste verletzten Kapitän Steven Gerrard auskommen musste, übte viel Druck auf den verhalten spielenden Meister aus. „Wir sind stärker, als die Leute denken“, hatte Benítez vor dem Nordwest-Derby behauptet. Das Team des Spaniers spielte in der Tat mit auffallend viel Mut und Engagement nach vorne, es fehlte nur an der Präzision. Dann hatten die Zuschauer in der Pause Zeit, neue Ballons aufzublasen.

Auf der Ehrentribüne nutzen die zerstrittenen Klub-Eigentümer Tom Hicks und George Gillett ihrerseits die Spielunterbrechung, um sich auffällig weit auseinander zu setzen, doch unten gab es keine Veränderungen. United trat auch nach dem Seitenwechsel so unterkühlt auf, dass es an Lethargie grenzte. Yossi Benayoun und Kuyt schoben sich im Strafraum gegenseitig so lange Bälle und Verantwortung zu, bis eine weitere Schussgelegenheit vergeben war. Bezeichnend: der immense Aufwand der Gastgeber stand in keinem Verhältnis zum Ertrag.

United verwaltete das Unentschieden mit viel Gleichmut, wurde dann aber doch für die Passivität bestraft. Benayoun fand mit einem feinen Steilpass Fernando Torres. Der Spanier schüttelte Rio Ferdinand ab und schoss wuchtig ins kurze Ecke. Van der Sar hatte keine Chance (65.) An der Seitenlinie ging der für seine Emotionslosigkeit berüchtigte Benítez regelrecht aus sich heraus: er nickte kurz mit dem Kopf und schaute auf seine Uhr.

Die Fans an der Anfield Road mussten dann sehen, wie ein früheres Idol im Trikot des Lieblingsfeinds zurückkehrte. Alex Ferguson brachte den Ex-Liverpooler Michael Owen für den enttäuschenden Berbatow. Doch Reina blieb seltsam beschäftigungslos - bis Antonio Valencia aus spitzem Winkel den Querbalken traf. United-Verteidiger Vidic (Notbremse, 89.) und Javier Mascherano (Nachspielzeit) flogen mit Gelb-Rot vom Platz, bevor der eingewechselte N'Gog im allgemeinen Chaos einen letzten Konter zum 2:0 nützte.

Von Raphael Honigstein

Warum Strand doof ist ...


Ein knallroter Strandball hat im Premier-League-Duell zwischen dem FC Sunderland und dem FC Liverpool über Sieg oder Niederlage entschieden und heftige Diskussionen ausgelöst. Besonders ärgerlich für die „Reds“: ein eigener Fan trägt die Schuld.

LONDON - Ein aufblasbarer Plastikball, wie ihn Kinder am Strand oder im Wasser durch die Luft werfen, hat am Wochenende die englische Fußball-Meisterschaft maßgeblich beeinflusst. Der einzige Treffer beim Spiel zwischen dem FC Sunderland und dem FC Liverpool (1:0) wurde begünstigt durch einen auf dem Spielfeld herumliegenden Strandball: Das Spielzeug fälschte klar erkennbar einen Schuss von Darren Bent ins Tor der Gäste ab (5.). Der Treffer zählte.
Gemäß der Fußball-Regel Nummer 5 muss der Schiedsrichter bei einem Eingriff von außen das Spiel unterbrechen. Referee Mike Jones sah das aber auch nach Konsultationen mit seinen Assistenten anders. "Wie ist er denn auf diese Idee gekommen? Der Schiedsrichter hat in einem solchen Fall die Pflicht, das Spiel zu unterbrechen, er hätte dann mit einem Schiedsrichterball weitermachen müssen", sagte Eugen Strigel, Schiedsrichter-Lehrwart des DFB, dem SID auf Anfrage.

Den roten Strandball mit der Aufschrift "Liverpool" hatte ausgerechnet ein Fan des FC Liverpool auf den Rasen im Stadion des Lichts geworfen. Als Torjäger Bent innerhalb des Strafraums abzog, lag das Spielzeug im Fünfmeterraum - und es lenkte den Schuss des Angreifers des FC Sunderland unhaltbar für Liverpools Torhüter Pepe Reina ab. "Wenn sie das Ding da rumliegen lassen, müssen sie halt die Strafe dafür bezahlen", lästerte der Torschütze.

Von Markus Breuer.

Der ganze Artikel steht Euch hier zur Verfügung.

Few words with Sami Hyypiä.


Von Amanda Musch

Ein besonderer Moment für jeden Liverpool-Fan. Ein Face-to-Face mit Sami Hyypiä. Für kein Geld der Welt würde eich diese paar Minuten für etwas anderes tauschen wollen.
10 Jahre lange verfolgte ich seine Karriere in den Farben der „Reds“. War dann auch traurig, als es am Ende der Saison 08/09 hieß, dass Sami in die Bundesliga wechselt. Denn er war immer ein wichtiger Mann für uns. Und in ganzen zehn Jahren war er immer voll im Einsatz, mit der gleichen Hingabe und gleich großen Ehrgeiz. Von nun an also sollte er für Bayer 04 Leverkusen kicken. Einerseits war ich traurig, weil er uns verließ, aber andererseits war ich zufrieden, dass seine Wahl auf Leverkusen gefallen ist. Denn von Köln nach Leverkusen ist ja nur ein Katzensprung. „Vielleicht treffe ich ihn irgendwo … zufällig … “- dachte ich mir damals. Und habe eine oder zwei Tränen bei seinem Abschiedsspiel im Mai vergossen. Sami hat es ebenfalls getan. Ja, eine Ära hat sein Ende gefunden. Für Sami, für Liverpool und für die Fans. Ganz besonders fand ich den Moment, als Sami gegen Stevie ausgewechselt und somit seine Kapitänszeit im Verein geehrt wurde. Eine große Ehre für den Großen Finnen.
Und da stand der große Mann plötzlich vor mir und ich durfte mir nicht mal einen kleinen Schwächeanfall erlauben. Voll professionell habe ich mich der Aufgabe gestellt und mit einer zitterfreien Stimme Fragen gestellt. Darüber musste ich mich selber wundern, denn außer meiner Stimme hat bei mir, und an mir, alles gezittert.

A.M.: Sami, sagen Sie etwas zum Spiel und zum Ergebnis. Sind Sie zufrieden?

Sami Hyypiä: Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis aber unzufrieden mit der Leistung. Aber jeder macht Fehler. Im nächsten Spiel müssen wir es besser machen. Aus den Fehlern zu lernen ist immer wichtig, deshalb dürfen wir unsere Köpfe nicht hängen lassen, - und das ist auch nicht meine Art – sondern wir müssen es einfach, beim nächsten Mal besser machen. Das Ergebnis können wir sowieso nicht mehr ändern.

A.M.: Würden Sie sagen, dass dieses Spiel langweilig war?

Sami Hyypiä: Nein, so würde ich es nicht sagen. Es war ein gutes Spiel, auch wenn das Ergebnis nicht besonders befriedigend ist. Aber langweilig war es nicht. Gut, hätte real Madrid gegen den FC Barcelona gespielt, dann könnte man sagen, dass es langweilig war. Aber das hängt mit der Liga, der Spielweise und den großen Erwartungen zusammen.

A.M.: Was sagen Sie zum Tor von Manuel?

Sami Hyypiä: Für einen Abwehrspieler ist es immer ein Bonus, ein Tor zu schießen.

A.M.: Warum haben Sie sich für die Bundesliga entschieden? Warum Leverkusen?

Sami Hyypiä: Wo sollte ich denn hingehen? Manchester? Chelsea? Nein … I wusste, dass die Bundesliga eine gute Liga ist. Und deshalb habe ich so entschieden und nicht anders. Und ich bereue es nicht, ich genieße es, hier zu spielen.

A.M.: Zurück nach Finnland?

Sami Hyypiä: Zurück nach Finnland? Nein … Jeder Spieler will in Europa spielen (gemeint wird Champions und Europa League). Und ich wusste, dass ich es in und mit der Bundesliga machen kann. Deshalb entschied ich mich für Deutschland.

A.M.: War die Anpassung and die Bundesliga schwer?

Sami Hyypiä:
Die Premier League ist schneller und fordernd, anspruchsvoll. Aber an meiner Spielweise musste ich überhaupt nicht viel ändern. Ich spiele fast genauso wie in England.

Und da war er wieder weg. Hat sich den Kollegen vom Radio gewidmet und bald schon war seine ruhige, warme und leise, aber dennoch dominante Stimme in der Ecke des Raumes zu hören. Sami kann tatsächlich gleichzeitig cool und ruhig aber auch dennoch dominant sein. Und so charismatisch … Wenn er den raum betritt, sind alle sofort still. Und wer er anfängt zu reden, wagt es keiner ihm zu widersprechen. Einfach nur: personifizierte Coolness.
Mehr über das Thema Liverpool und Premier League wollte ich nicht mehr sprechen. Ich denke, er will nicht ständig darauf angesprochen werden. Irgendwann ist ja Schluss; schließlich sprechen ihn die Leute ständig darauf an. Ich würde auch langsam die Schnauze voll haben. Aber so professionell, wie Sami ist, hat er alle Fragen höfflich und nett beantwortet. Er hat mich nicht enttäuscht, meine Vorstellungen von unserem Ex-Kapitän sind nicht in den Keller gefallen. Er bleibt ein Idol. Ein cooler Idol.

(Das Interview wurde auf englisch geführt)
23.10.09

Link zum Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger hier.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Kommentar zum Kommentar

Nein, ich stimme nicht ein. Formel 1 ist nicht unnötig. Es ist kein „Gewürge“, wie es neulich im einen Kommentar zum Ende der Saison hieß. Dass jemand die Sparmaßnamen und damit verbundene Idee des „Grünen Formel1“ bemängelt und kritisiert finde ich unlogisch. „Früher war die Formel 1 dekadent und die Geldverschwendung machte sie aus.“ – stand in dem Stück. Die F1 gibt immer noch viel Geld aus- aber nicht mehr so viel wie früher. Und viel bedachter und geplanter. Das ist gut, das ist logisch- jeder von uns spart, wo es nur geht.
Einerseits wird der Sport ständig wegen des Geldwahns kritisiert und jetzt, wo man angefangen hat zu sparen, ist es auch nicht recht. Schon verrückt …
Dabei hat die Formel 1 gerade durch die nötigen Sparmaßnamen an Dekadenz gewonnen. Und an Spannung. Denn die eingeführten Regeln haben das gesamte Feld auf den Kopf gestellt- die „großen“ können auf einmal mit den „kleinen“ nicht mehr mithalten. Dadurch ist jedes Rennen unvorhersehbar geworden. Und viel interessanter. Vorbei sind die Zeiten, wo jeder immer nur das rote Auto am P1 stand. Jetzt heißt es: „Sutil auf Pole!“, „Mark Webber holt seinen zweiten Sieg!“ oder wie neulich „Jenson Button ist Weltmeister!“ Verrückt! Aber wie spannend und anziehend. Diesjährige Saison hat bestimmt viele neue Zuschauer vor den Fernseher gelockt und nicht mehr losgelassen. Gut für den Sport, für die Fans und für die Quoten.
Obendrauf muss noch gesagt werden, dass die neuen Regeln auch für die Teams - und vor allem für die Teams – eine neue Herausforderung bieten. Denn es ist jetzt schwerer geworden, um mit weniger Geld die gleichen Leistungen zu vollbringen wie in den vorherigen Saisons, wo noch das Geld- fast- unbegrenzt zu Verfügung stand.
Aussagen, die die Formel 1 als unnötig bezeichnen, zeugen nur vom Unwissen. Und sind unnötig.

Montag, 19. Oktober 2009

The Sutil-Gate

„Es war nicht nötig“. Ja, das können sie wohl laute sagen, Herr Sutil. Lustig nur, dass ausgerechnet Sie dieser Meinung sind, weil eben Sie diesen Unfall am Sonntag in Brasilien GP ausgelöst haben. So betrachtet wirkt dieser Kommentar sofort einfach nur lächerlich.
Lächerlich erscheint mit auch Ihr Verbleib in der Formel. Dass Sie so lange dort bleiben konnten, das erscheint mir lächerlich und unerklärlich. Es wurde schon mehreren Fahrern wegen wiederholten Fehlern gekündigt worden. Warum passiert es nicht in Ihrem Fall? Diese Frage geht mir seit gestern nicht mehr aus dem Kopf.

„Man muss sagen-, wenn es irgendwo knallt, ist der Sutil immer dabei“, sagte Christian Danner im Live-Kommentar zu Rennen in Sao Paulo, nach dem es einen Unfall gab, bei dem schon wieder die üblichen Akteure involviert waren. Gut, dass es endlich jemand öffentlich ausgesprochen hat. Bis jetzt muss ich mich völlig verzweifelt alleine mit dieser Tatsache rumärgern. Es sind immer die gleichen Amateure die, meiner Meinung nach, nichts in der Formel 1 verloren haben. Wenn man im jeden Rennen – oder nut Training – von der Bahn wegfliegt oder eine Unfall baut, dann kann man nicht gut genug sein, oder? Und schließlich wird die Formel 1 ja „Die Königsklasse“ genannt. Das verpflichtet. Im Fußball werden die Trainer, die mit der Mannschaft keine guten Ergebnisse erreichen konnten, sehr schnell gekündigt. Warum tut man sich in der Formel 1 manchmal so schwer? Wenn der Fahrer zu blöd ist, um ein Auto zu fahren, dann so er es lassen. Und vor allem wenn er eine ständige Bedrohung für die Anderen ist. Dann soll er es erst recht lassen. Aber der Herr Sutil kann es nicht mal einsehen, dass es an ihm liegt, dass es die Fehler macht und dass nicht das Pech schuld ist. Adrian bevorzugt ein langes Gesicht nach jedem verpatzen Qualifying und jedem Rennen, wenn er mal wieder Scheiße auf der Rennstrecke gebaut hat. Immer sind die anderen schuldig, immer das gleiche Gejammer und Gemotze. Tja, Adrian. Vielleicht solltest du dich endlich mal lieber mit Üben beschäftigen, damit es besser klappt. Und nicht ständig motzen. Oder vielleicht hast du schon darüber nachgedacht, es sein zu lassen? Das Fahren, meine ich. Es würde den Fahrern und den Zuschauern gut tun. Dann müsste ich mich auch nicht mehr ärgern und einfach das Rennen genießen.
Entweder man kann fahren oder man kann es nicht. Was mich angeht, hat Adrian Sutil in den letzten Jahren genau das bewiesen. Dass er für die Formel 1 nicht geeignet ist. Sein größtes Pech besteht darin, dass er sich an die Fahrerei so festgeklammert hat und nicht einsehen und zugeben kann, dass es „nicht passt“. Ständig muss man sich die gleichen Ausreden anhören und das gleiche lange Gesicht anschauen. Der Zuschauer hat dies definitiv nicht verdient.

Gestern ist mich einfach der Kragen geplatzt. Es war zu viel auf einmal. Da baut so eine Pfeife (um es noch sanft auszudrücken) ein Unfall, motzt rum, zerstört den anderen das Rennen (Fernando Alonso zum Beispiel) und entschuldigt sich danach nicht mal!! Warum werden solche Personen nicht rausgeworfen? Warum werden sie nicht mal bestrafft? Ehrlich jetzt, hätte Fernando Alonso ein Unfall gebaut würde man ihm sofort eine abstruse Strafe an den Hals hängen … Wohl bemerkt: Es wird jetzt nicht die Crash-Gate gemeint.
Adrian Sutil ist für mich so einen „Gate“. The Sutil-Gate. Zum Glück muss man ihn nur noch im einen Rennen ertragen.

Es wäre schön, wenn auch die anderen Trottel rausfliegen würden. Die ganzen Liuzzis, Nakajimas, Kabayaschis, Buemis und wie sie alle auch noch heißen …Wie lange sind diese Jungs schon in der Formel 1 dabei? Manche schon mehr als 2 Jahre. Als Testfahrer, Fahrer, Ersatzfahrer und Ähnliches. Unzählige Kilometer abgespult, in Rennen Teilgenomen, Geld kassiert und … Unfälle gebaut. Natürlich, was denn sonst! Und das jedes Mal. Immer das Gleiche. Das ist nicht mehr zu ertragen. Das muss man sich nur fremdschämen, wenn die selber nicht können … Ja. Warum feuert man die nicht? Und warum holt man die wieder zurück, wenn die schon mal gefeuert worden sind? Der Vitantonio Liuzzi, zum Beispiel. Er war schon mal da, hat nichts gezeigt. Ist doch logisch, dass er nichts mehr bringen wird. Warum holt man so einen Trottel wieder zurück? Und warum spricht man über die Rückkehr von Sato? Warum DENKT man überhaupt darüber nach? Der Junge kann doch kein Auto fahren. Er konnte es nicht und er wird es auch nicht können. Warum kann es denn niemand endlich einsehen. Und dann diese ganzen Kommentare: er sein ein großartiger Fahrer, ein Talent … Schwachsinn! Warum hat er dann all die Chancen nicht genutzt, um zu beweisen dass er das wirklich ist!? Tja … Ist noch mehr Kommentar nötig? Christijaan Albers musste schnell das Weite suchen. Vielleicht sollten es die anderen endlich mal auch tun?

Eins muss noch erwähnt werden. Viele „Experten“ und Experten haben Jaime Alquersuari kritisiert: Er sei zu jung und zu unerfahren für die Formel 1. Vielleicht ist er das auch. Aber eins muss man ihm lassen: Seit seinem Einstieg in die F1 hat es sich nicht mal einen Bruchteil dieser Fehler geleistet, wie die „großen Talente“. Und das an Strecken, die er vorher nicht kannte. Das nenne ich eine Leistung und das nenne ich einem Talent.

Da draußen gibt es genügend echte Talente, die es in die Formel 1 schaffen wollen. Genug um die Versager des Öfteren mal auszuwechseln.

Champion Button: What the papers say

The sensational crowning of Britain's Jenson Button as Formula 1 world champion in Brazil inevitably dominated Monday's back pages.

The 29-year-old produced a superb drive to finish fifth at Interlagos and seal his maiden title with one race still to go in the F1 season.

Button's Brawn GP team also became the first outfit to win the constructor's championship in their debut season.

BBC Sport takes a look at the newspaper reaction to Button's triumph.

THE DAILY MAIL

"Button produced the performance that will define his life. Not only did he become the Formula One world champion here yesterday, but proved for posterity that he possesses the heart, spirit and soul of a racing man.

"In a few minutes, he tore his way through the field, pushing and probing his car into spaces it simply had no right to be in.

"It gave him fifth place in the Brazilian Grand Prix, but it was no ordinary fifth place."


There is a lot more to read here.

Source: bbc.co.uk/sport

Pic of the day.




Niki Lauda zieht die Kappe vor Jenson Button.

"Wenn mein Junge den Titel einfährt, dann garantiere ich frü nichts mehr. Dann können sie hier renovieren." - John Button (vor dem Start)

Source: bbc.cok.uk/sport

F1 salutes champion Button



The world of Formula 1 has paid tribute to Brawn GP's Jenson Button as the Englishman won the 2009 world drivers' championship in Brazil.

Button started from 14th on the Interlagos grid and weaved his way through the field with a scintillating drive to finish fifth in Sao Paulo.

He now has an unassailable 15-point advantage going into the season's final race in Abu Dhabi on 1 November.

Button also helped his Brawn GP team to become the first Formula 1 team to win the constructors' championship in their debut season.




Former F1 driver and BBC pundit David Coulthard: "Anyone who doubts he's worthy of being world champion just needs to watch that. It was an attacking drive, a really great drive."

Brawn GP's Rubens Barrichello:

Barrichello delighted with season (UK users only)
"I am pleased for Jenson, as a friend, and as a great champion, and if I didn't win, he should have won it, so well done to him.

"Jenson deserved to do it, but he won it on the first six races, and I think the second half of the championship was mine.

"It is a hell of a team that deserves to win and we will have a great night tonight. I feel part of this, especially the constructors' championship."

Brawn GP team principal Ross Brawn: "Jenson's drive today was the the drive of a world champion."

"He's a fantastic racer. Today he had a great race; he knew what he had to do."

"We've lost a little bit of pace in the car over the last few races and he's stuck with it and he's deserved everything he's got."

Red Bull driver Mark Webber: "JB is such a consistent driver and, unfortunately for us, this year he was also blisteringly quick at the start of the year as well, and he got the results.

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"Brawn and Button came out running really well at the start of the season, he was on top of the car and that is where he put a big hit into the championship.

"We pushed hard and other teams arrived in the middle and the back end of the season, Lewis Hamilton and Kimi Raikkonen in particular, which made it hard for him to close the deal. But he is a deserved champion."

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McLaren's 2008 world champion Lewis Hamilton: "Big congratulations to Jenson, I have to say incredible job to him and I am really happy for him and his family.


Hamilton congratulates champion Button
"I can't take anything away from Jenson he did the better job this year, but I plan on taking it back at some stage, who knows when, but I really hope that we can give it a good challenge next year from the start."

BBC Formula 1 pundit Eddie Jordan: "Why should we not be in total homage to Jenson Button?"

"He has the most points and he did that before the end of the season with a race to go, he is a totally deserving world champion, never in question."

Formula 1 legend and three-time world champion Niki Lauda: "When you are world champion there is nothing to criticise. He is one of the world champions now and he did a perfect job.


Lauda doffs his cap to Button
"He was very conservative in the middle of the season, trying to protect his lead, and he did manage to protect it.

"He drove a really aggressive perfect race in Brazil, so he can do both sides. You have a really good world champion back in England again."

Jenson's mother Simone Lyons: "I'm just cried out! I was just crying and sobbing as he was crossing the line, and those last three laps were the longest ever. I always believed he'd do it and I expect he did as well because he knows the effort he puts into it."

Prime Minister Gordon Brown: "I want to send my warmest congratulations to Jenson Button for clinching the Formula 1 drivers' championship today in Brazil, on the same circuit that Lewis Hamilton won the drivers' championship last year.

606: DEBATE
Well done Jenson, fantastic drive, best race this season and a fitting way to win the championship

Greentop99
"We can be proud that Jenson is the 10th British driver to win the title.

"His performances over the season with the new Brawn team have excited Formula 1 fans in Britain and across the world, and we look forward to his continuing success in the seasons ahead."

Sir Jackie Stewart, three-time F1 world champion: "I know the feeling, and to win your first world championship is always a bigger thrill."

"He came through the field magically actually. I mean, he picked up nine places, there were a few accidents that helped him on his way, but he got through those without a scratch and without damaging the car.

"I'm thrilled for him because it's the first time in 40 years that we've had a British champion back-to-back, first Lewis Hamilton and now Jenson Button. It's great."

Brawn GP chief executive Nick Fry: "As the chief executive I have to do the tough job of contract negotiating and I think Jenson's share price has gone up a bit today. He is making my life even more difficult!"

BBC F1 analyst and former driver Martin Brundle: "Jenson answered any critics he might have without any doubt with that drive today. He is the world champion with one race to spare.

"It's a bit of a British thing, we like to knock ourselves, but we should pump ourselves up a little bit. Jenson Button is a very worthy world champion."

Rubens Barrichello's Brawn GP race engineer Jock Clear: "It is all about Jenson Button, and what he did on the track today.

"Everyone complains about not enough overtaking, but Jenson won a championship by overtaking today, and that's what we all want to see.

"It was a brilliant, brilliant drive from him. I take my hat off to him."
Source: bbc.co.uk/sport

Jenson Button: "World Champion, baby!"






Jenson Button produced the drive of his life yesterday to claim the Formula One drivers’ World Championship with a race to spare.

The 29-year-old Briton, starting back in fourteenth place on the grid, took to the Interlagos circuit in São Paulo like a man possessed to finish fifth in a dramatic Brazilian Grand Prix.

With Rubens Barrichello, his Brawn GP team-mate and main rival, slipping from pole position to eighth place and Sebastian Vettel finishing no better than fourth, it was enough for Button to take the champion’s mantle from Lewis Hamilton and become the tenth British driver to reach the pinnacle of motor sport.

“This race, for me, was the best I’ve driven in my life,” Button said. “I know it’s because of the emotion involved with it, but also because I knew I had to make it happen.”

In a voice strained from shouting and screaming in the cockpit and then in the garage with his team, Button added: “It’s great to be sat here as world champion. I personally think that I thoroughly deserve it.

“I’ve been the best over 16 races and that’s what world championships are about and now I am it — I am a world champion and I am going to keep saying that all night.”

Over ten years in Formula One, Button has faced regular criticism from those who said he was a mere playboy who lacked the stomach for a fight in the toughest series that motor racing offers. But yesterday, around the classic track at Interlagos, he silenced his critics once and for all with a series of beautifully executed passing manoeuvres. The grand prix was won by Mark Webber for Red Bull.

After the race, an ecstatic Button climbed out of his car and began what can only be described as a victorious rampage around the paddock, celebrating with his mechanics, his race engineers, his father, John, his manager and his childhood friends from Somerset, who were there to see his moment of triumph.

Arriving for a hastily convened press conference, he was momentarily stunned by how few journalists were there, before the seats quickly filled up. “Where is everyone?” he roared into the microphone, “I’m the f****** world champion, you know!”

This was a man enjoying every second of the greatest day of his life as the relief of having completed his task and the realisation of what he had achieved swept over him.

The champion was being saluted up and down the pitlane, with Hamilton offering his own tribute but warning Button that he may not have the title for more than one season. “I am very happy for him and his family, but I’m definitely planning on getting it back from him at some stage,” he said.

For Ross Brawn, Button’s team principal, yesterday marked the culmination of an extraordinary journey in which the Honda team were put up for sale last winter and saved by a management buyout led by Brawn himself.

The team, based in Brackley, near Silverstone, are the first to win both the constructors’ and drivers’ championships in their first season.

Brawn described Button’s performance as “sensational”. He said: “He was destroyed after qualifying, but the strength of the guy is that he slept on it and thought about it and said, ‘Don’t worry, it’s going to happen.’ ”

Edward Gorman, Motor Racing Correspondent, São Paulo
Source: timesonline.co.uk
Photos: bbc.co.uk/sport

Freitag, 16. Oktober 2009

Martin and James LP Critic

Über die zwei Jungs aus Schottland habe ich schon geschrieben. Dass sie eine TOTALE ENTDECKUNG sind und überhaupt toll. Das finden auch dir Kritiker. Und ausnahmsweise stimme ich denen zu.

Die Kritik ist hier zu lesen.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Da hat sich Diego wieder was geleistet...


Diego Maradona hat es geschafft: Der argentinische Nationalheld hat die Albiceleste doch noch direkt zur WM geführt - aber die Art und Weise war erneut zum Gruseln. Gastgeber Uruguay war das deutlich bessere Team, agierte im Angriff jedoch glücklos. Und dann bewies "El Diez" zunächst sein glückliches Händchen und nahm anschließend wieder einmal kein Blatt vor den Mund. Uruguay darf trotz der 0:1-Niederlage immerhin in die Relegation, da Ecuador in Chile unterlag.

Auf der anschließenden Pressekonferenz nahm Diego Maradona einmal mehr kein Blatt vor dem Mund - und zog vor allem über die heimische Presse her, die ihn zuletzt mit ihrer Kritik aufs Korn genommen hatte. "Sie haben mich wie Abfall behandelt", wetterte Maradona, um dann unter die Gürtellinie zu zielen: "Ihr könnt mir einen blasen - die Damen mögen das entschuldigen." Ein in Argentinien eher geflügelter Begriff, dennoch: Die Tageszeitung "Nacion", die Maradona zuletzt heftig kritisiert hatte, reagierte nach dem Spiel prompt in einem Kommentar. "In jedem anderen Betrieb wäre man nach solch einer Aussage entlassen worden", so der Wortlaut. Dies droht Maradona jedoch offenbar nicht. Zumindest rücken die argentinischen Medien ganz klar das Sportliche in den Mittelpunkt...


Der Rest ist hier zum nachlesen.

Quelle. kicker.de

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Spanische Inquisition




Jorge Lorenzo, Dani Pedros und Hector Barbera: Namen, die an den Motorstrecken dieser Welt gefürchtet werden. Und in Spanien, wo Motorradrennen neben dem Fußball ein zweites Nationalsport ist, kennt sie jedes Kind. Dieses Land hat der Sportgeschichte schon viele Motorradweltmeister geschenkt, aber keins von den Sporthelden hat das ganze Land und deren Einwohner so schlagartig in eine Hysterie versetzt wie der Asturier Fernando Alonso.

Formel 1 hat noch keine lange Geschichte in dem Heimatland von Paella, Tapas und Fiesta. Einen einzigen F-1-Weltmeister konnte Spanien bisher feiern: dafür aber doppelt. Fernando Alonso hat zweimal hintereinander den begehrten Pokal geholt und keinen geringeren vom Thron gestoßen als Michael Schumacher. Und der Rest ist Geschichte.
An Namen wie Adrian Campos, Alfonso de Portago oder Emilio de Villota erinnert sich kaum jemand. Es sind die ersten einsamen Conquistadores die sich einen Weg in die Formel 1 verschafft und dann das Podium gesucht haben. Deren WM-Punkten-Samlung blieb aber mager: Die großen Erfolge haben die anderen Nationen gefeiert.
Lediglich Francisco Godia-Sales (vier Punkte in 13 Starts) und Luis Perez-Sala (26 Rennen und sechs WM-Punkte) konnten sich einigermaßen mit den anderen messen, aber die schlitternde Karriere blieb auch ihnen erspart. Und danach … Danach kam lange nichts …
Bis zum Jahr 1998 in dem Pedro de la Rosa in einen Jordan stieg und zu überzeugen wusste. Nach dem beiden Teams Arrows und Jaguar kam ein Vertrag beim Mclaren-Mercedes, wo er seit 2003 als Testfahrer seine Runden abspult. Aber trotz seines Talents blieb Pedro immer ein Testfahrer. Gelegentlich nur durfte er in einem Gran-Prix-Rennen an den Start gehen. Zum Beispiel in der Saison 2006, als Juan Pablo Montoya das Team vorzeitig verlassen und seine Formel-1-Karriere an den Nagel gehängt hat. Diese Chance hat de la Rosa genutzt, sein Können bewiesen und … Testfahrer geblieben.
Doch, oder auch vielleicht deswegen, weil zu diesem Zeitpunkt schon ein anderer Spanier die Formel 1 zum Staunen brachte: Fernando Alonso. Bei dem Team Minardi bekam er die Chance in der Formel 1 und die hat er genutzt. Nach nur zwei Jahren wechselte Fernando zum Renault, wo er seine größten Erfolge seiner Karriere feierte. Alonso wurde, unter anderen, zum jüngsten GP-Sieger und jüngsten Doppel-Weltmeister der F1-Geschichte, bis er seine Rekorde an Lewis Hamilton und Sebastian Vettel verlor. Spanien feierte Alonso wie einen König. In seiner Heimatstadt Oviedo herrschte (und tut es immer noch) Ausnahmezustand, jedes Mal wenn er zum Besuch war. Kein Wunder, dass er für viele Jungs ein Held wurde. Zahlreich stürmten sie die Kart-Bahnen um auch so wie ihr Mann, Fernando Alonso zu werden. Einige von denen haben es schon in die F1 geschafft.

Einer davon ist Jaime Alquersuari. Im Jahr 2005 begann er mit seiner Motorsportkarriere in dem er in der Formel Renault seine Konkurrenten regelmäßig hinter sich ließ und somit die Aufmerksamkeit des Red Bull Teams auf sich zog. Seine Ankunft in der Formel 1 im Jahr 2009 hat für viel Kritik gesorgt: Vor allem sein junges Alter (19 Jahre) und die fehlende Erfahrung wurden unter die Frage gestellt. Ob er dem Druck und den Anforderungen gewachsen ist, wird die Zeit noch zeigen. Wichtiger ist, dass Alquersuari zur jener Generation Fahrer gehört die nach Alonso kamen und denen er, mehr oder weniger, den Weg in die Königsklasse des Motorsports leichter gemacht hat.
Und der Nächste steht bereits in der Warteschlange: Carlos Sainz jr. Sohn des Rallye-Weltmeisters Carlos Sainz und gerade mal 15 Jahre alt wurde von Red Bull F1-Team unter Vertrag genommen. Im 2010 geht er schon in der Formula BMW an den Start. In den Karts ist er Asien-Weltmeister und in Europa Vizemeister geworden, und man sagt ihm eine große Zukunft vorher. In die Formel 1 soll er schon mit 19 Jahren einsteigen, genau wie sein Landsmann Alquersuari.


„Der beste, der jetzt im einen Kart-Auto sitzt ist der junge Sainz“, sagte Fernando Alonso, das große Vorbild. Wird der Junge bald zum seinen Konkurrenten? Auch das müssen wir abwarten. Sicher ist, dass die Alonso-Mania noch nicht zu Ende ist. Die junge Generation der Alonso-Fans sammelt noch Erfahrungen auf den Kart-Rennstrecken und fährt sich ihren Weg in die begehrteste Boxengasse der Welt. Die spanische Inquisition der Formel 1 ist nicht mehr aufzuhalten.


Photo: Carlos Sainz Jr. (3bp.blogspot.com)

Button Senior glaubt fest an den Junior


Jenson ist voll entspannt.
John Button hat keine Zweifel daran, dass sein Sohn Jenson den Titel holen wird. Button Jr. sei voll entspannt und freue sich auf Brasilien, meinte der Senior.
Motorsport-Magazin.com - Er hält dem Druck nicht stand, blickt zu sehr auf die Punkte, ist zu wenig aggressiv oder hat seine Lockerheit verloren; Jenson Button wurde in den vergangenen Wochen und Monaten vieles nachgesagt, das ihn noch den Titel kosten könnte. Eine ganz andere Betrachtungsweise hat John Button, der Vater des WM-Führenden, denn er ist der absoluten Überzeugung, dass sein Sohn bis zum Ende durchhält und die WM nach Hause fährt. "Er ist voll entspannt, sehr ruhig und wird den Job zu Ende bringen. Er hat mir gesagt, wie sehr er sich auf den Brasilien Grand Prix freut und er ist sehr zuversichtlich, dass sein Auto dort stark sein wird. Er scheint nicht die geringste Sorge zu haben. Ich sehe mir nur die Zahlen an - und die sprechen für Jenson", erklärte Button Sr. laut Daily Mail.

Nicht mehr als vier Punkte auf Rubens Barrichello und nicht mehr als sechs Punkte auf Sebastian Vettel sollte Button in Interlagos verlieren, wenn....

Der Rest steht hier zum Lesen bereit.

Quelle: motorsport-magazin.com

Dienstag, 13. Oktober 2009

Messi und die Kritik


Gerade noch als Superstar gefeiert und überhaupt zum neuen Fußball-Gott ernannt worden, doch in den vergangenen Tagen muss Lionel Messi mit der Kritik kämpfen. In seiner fußballverrückten Heimat - Argentinien, sehnt man sich nach neuen Vorbildern und neuen Helden. Es ist ja schon lange her als Diego Maradona die Welt mit seinen Künsten entzückte und die Sportgeschichte veränderte. Kein Wunder also, dass man sich den kleinen Mann schnell zum neuen Gott und neuen Maradona ernannt hatte. Nach der langen Durststrecke war ja wieder höchste Zeit, um der Welt zu zeigen, dass Argentinien es immer noch kann. Oder anders gesagt- es wieder kann. Gemeint ist natürlich Fußball spielen.
Argentinien hat in dieser Disziplin Geschichte geschrieben, gehörte früher zu DEN Ländern mit denen man beim Fußballturnieren immer rechnen musste. Argentinien hat der Welt Diego Maradona geschenkt, der wie keine anderen Fußballer diesen Sport revolutioniert hat. Er war der Erste. Der erste Fußballstar, der erste Zauberer, das erste Vorbild. Auch für mich war er der Erste: der erste Held. Dank Maradona habe ich meinen Weg zum Fußball gefunden. Er hat die Augen der Welt auf Argentinien gelenkt, Hoffnungen geweckt und einfach einen schönen Fußball gespielt. Offensichtlich war es aber zu viel für den kleinen Mann: zu viel Ruhm, zu viel Gerede, zu viel Aufmerksamkeit, zu viel Druck. Was folgte waren Skandale, mehr oder weniger sensationelle Gerüchte aus dem Privatleben und dann der Abstieg vom Fußball-Olymp. Seine ehemalige Form konnte er nicht mehr finden- die Karriere war zu Ende. Zumindest auf dem Feld. Aber die echten Fans hielten zu ihm, bzw. halten zu ihm bis heute. Ich tue das auch. Immer noch. Sein Privatleben geht mich nichts an, schließlich heißt es ja auch: "Privatleben". Das, was er dem Fußball gegeben hat, bleibt für immer in der Geschichte und daran sollte man sich erinnern.

Desto mehr habe ich mich gefreut, als Diego zum Argentiniens Fußball-Nationaltrainer ernannt worden ist. Einmal hat er es schon vor paar Jahren versucht, es hat aber net so richtig klappen wollen. Und schon wieder häuft sich die Kritik um den Helden. Am Anfang will man den ja noch verteidigen, aber irgendwann ist dann auch Schluss ...Vor allem wenn man die arroganten Aussagen hört und über Flucht lesen muss ... Herr Maradona, so nicht! Diese Kritik kann man noch verstehen, sie ist ja begründet. Aber die Kritik am Messi verstehen scheinbar nur die "Ein-Tag-Fans". Was soll man den angesichts solchen Aussagen denken: "Selbst die Fans wenden sich allmählich ab.

Über 21.000 stimmten auf der Homepage der Zeitung "Clarin" ab, ob Argentinien sich den Luxus leisten könnte, Messi im "Endspiel" am Mittwoch auf die Bank zu setzen. Der Anteil von knapp 61 Prozent Ja-Stimmen spiegelt den Stimmungswandel wider"?

Echte Fans machen so etwas nicht. Echte Fans wissen, dass nach dem Regen immer die Sonne scheint. Und was bedeutet das Wort "Krise" überhaupt? Jeder hat mal nen schlechten Tag oder eine schlechte Periode. Lionel ist erst 22 und hat noch sein ganzes Leben und die ganze Sportkarriere vor sich. Echte Fans würden verstehen, dass zu viel Druck das alles vernichten könnte. Echte Fans stehen zu ihrem Idol in guten und schlechten Zeiten. Echte Fans können auch nachgeben und abwarten. Echte Fans über keinen Druck aus.

Es ist ja kein Wunder, dass sich Argentinien viel von dem kleinen Mann aus Rosario verspricht. Er gilt als einer der besten Fußballer der Welt, wenn nicht sogar als DER BESTE. Es ist klar, dass als Argentiniens neues Fußball-Wunderkind sich alle auf ihn gestürzt haben und dass er neue Hoffnungen erweckt hat. Aber Leute, ein Spieler kann noch nicht die ganze Mannschaft verändern. Ein Spieler kann doch nicht alleine die Mannschaft in die WM schießen. Sonst könnte er ja alleine am Spielfeld stehen, dann bräuchte man ja keine Mannschaft. Wenn man schon eine Kritik ausübt, dann unter der richtigen Adresse: Diego Maradona ist der schuldige. Sosehr ich ihn schätze und immer noch als den besten aller Zeiten sehe, aber ihn diesem Fall muss ich ehrlich zugeben, dass er als Trainer versagt hat. Als Trainer ist er nichts wert. Denn ein Trainer muss die Mannschaft zusammelhalten, muss das Beste aus den elf Männern rausholen und zwar so, dass es dann im Spiel klappt. Die Schuld am Scheitern jemandem in die Schuhe zu schieben, der sowieso schon im Zentrum der öffentlichen Kritik steht, ist das einfachste ... Herr Maradona, sie haben mich enttäuscht ... Haben schon alle das sensationelle Champions League Finale gegen Manchester United vergessen? Der kleinste Mann auf dem Feld schießt Kopfball. Das nenne ich große Klasse und großen Fußball. Die war keine Eintagsfliege.

Nach dem 2:1 Sieg gegen Peru habe ich mich mit den Argentiniern und für sie gefreut. Es wäre ja schade. Ich möchte schon gerne den Messie gegen Torres spielen sehen ... Doch als ich dann die kritischen Stimmen über Messi gelesen habe, ist mir die gute Laune vergangen. Ich nenne es nur Frechheit. Und dann noch die Aussage von Diego: "... man sieht, dass sie unsere harte Arbeit gelohnt hat ..." Mit allem Respekt, aber hart gearbeitet haben die Anderen, während Sie sich wieder im Luxus-Hotel versteckt haben ...

Zumindest sagte er dann zu Messis Verteidigung ein paar warme Worte: "Bei solchem Wetter machte mir das Spielen früher auch keinen Spaß." Das gefällt mir dann wieder besser ...

Montag, 12. Oktober 2009

"Live Flesh"- "Carne Tremula"



Madrid 1970, zur Zeit der Franco-Diktatur: Die Straßen sind wie leergefegt, es ist kurz nach Weihnachten, bitterkalt und es herrscht Ausnahmezustand: In einem Linienbus, dem ihre Puffmutter Dona Centro (Pilar Bardem) couragiert gekapert hatte, gebiert die Hure Isabel la Plaza (Penelope Cruz) einen Sohn. Sie gibt ihm den NAmen Victor. Schließlich kommt der Bus unter einem Groß beleuchteten Stern um Halten. Steh das weitere Leben Victors, der den Namen nach zum Sieger geboren ist, unter einem guten Stern? Oder ist es ein Unstern, der ihn eine düstere Zukunft prophezeit?

Pedro Almodovars "Live Flesh" ist ein Film über die Begierden des Fleisches udn die Macht des Schicksals. "Das Schicksal", so der Regisseur selbst, "setzt sich durch und steht im Mittelpunkt der Geschichte. Keiner der Personen kann sich davon befreien. Auch wenn sie sehen, dass es auf sie zukommt."

Im Jahr 1990 begenen wir Victor (Liberto Rabal) wieder als jungen Mann, der vor kurzem seinen ersten Sex mit der drogensüchtigen Elena (Francesca Neri) hatte. Als er sie an diesem Abend in ihrer Wohnung überrascht, reagiert sie gereitzt. Sie erwartet nämlich voller Ungeduld ihren Dealer. Plötzlich hält sie eine Pistole in der Hand, es kommt zum Gerangel und ein Schuß fällt. Der geht zwar ins Leere, ruft aber die beiden Polizisten DAvid (Javier Bardem) und Sancho (Jose Sancho) auf den Plan. Während David auf Victor, der nun in Panik Elena mit der Waffe bedroht, beruhigend einwirkt, beginnt Sancho, ihn zu provozieren. Als Sancho dann sogar auf ihn losgeht, entsteht ein neuerliches Handgemenge, bei dem sich ein zweiter Schuss löst: David wird getroffen. Victor wandert in den Knast. Sein Schicksal, so scheint es, bestimmt doch ein düsterer Stern.

Weitere vier Jahre später: Durch den Schuss ist David an den Rollstuhl gefeselt. Elena, inzwischen clean, hat ihn - aus Schuldgefühlen?- geheiratet. Sancho lebt weiterhin mit seiner Gattin Clara (Angela Molina) zusammen. Da die iffizielle Version der damaligen Tragödie keineswegs der Wahrheit entsprach, sinnt Victor, als er aus dem haft entlassen wird, auf Rache. Zu deren Werkzeug hat er seinen erotisch unausgelasteten, aber nicht unatraktiven Körper ausersehen, mit dem er nacheinander die beiden Ehefrauen ködert. Er löst damit eine sich rasend beschleunigende Kattenreaktion aus Verrat und Begierde aus.
Alle fünf Personen versuchen dabei, ihrem unvermeidlichen Schicksal zu entfliehen. Aber keinem gelingt es. zwei von ihnen ereilt sogar der Tod. Am Ende schließt sich der Kreis: Wieder kommt ein Kind zur Welt, wieder zur Weihnachtszeit und wieder beinahe zu früh. Aber wer sind die Eltern?

"Live Flesh" (1997) besiert erstmals nicht auf einem Originaldrehbuch Pedro Almodovar, sondern auf einer- allerdings sehr freien- Adaptation der gleichnamigen Romans der britischen Krimiautorin Ruth Rendell.
Und auch sonst bringt dieser Film einiges Neues: Die sonst obligatorische Komik wir dfast vollständig zurückgenommen. Vielmehr tauchen nun sogar virtuos inszenierte Action-Szenen auf. Darüber hinaus engagierte der Regisseur nahezu ausschließlich darsteller, mit denen er nie zuvor zusammengearbeitet hat: Javier Bardem, der den querschnittgelähmten Ex-Polizisten David eindrucksvoll verkörpert, hatte bereits in "High Heels" einen winzigen Auftritt. Bardem, mittlerweile selbst ein international gefeierter Star und "Oscar-Preisträger, sprang für Antonio Banderas ein. Banderas, der eigentlich David spielen sollte, war wegen seines großen Erfolges in Hollywood für Almodovar nämlich zu teuer gerworden. Die Italienerin Francesca Neri, deren "katzenhafte Art" ihm gefiel, stellt Davids Ehefrau dar. Und der junge Liberto Rabal, Enkel des berühmten Fransisco Rabal, ist als ungestümer Victor zu sehen. Ihm sagt Almodovar eine große Zukunft voraus.

Freitag, 9. Oktober 2009

Die lange Gerade.

Da bin ich also endlich in der Sportredaktion angelangt. Nach einem langen Weg und viellen Hindernissen. Endlich habe ich es geschafft und einen kleinen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Noch bin ich nur Praktikantin, habe nun die erste Woche hinter mir. Noch ist der Weg lang und er wird auch nicht leicht. Das Ziel ist noch weit weg, aber ich kann es schon am Horizont erkennen ... Es ist da ... Bald ...

Wie gesagt, die erste Woche in der Sportredaktion ist hinter mir. In einer echten Sportredaktion. Wer hätte das gedacht? Ich selber kann es immer noch nicht glauben. Es ist ein schönes Gefühl. Es ist ein schönes Gefühl ein Teil dieses großen Verlages zu sein. Es ist ein schönes Gefühl das geschriebene Stück am nächsten Tag in der Zeitung zu sehen. Es ist ein schönes Gefühl eine fremde Person mit unserer Zeitung in den Händen zu sehen, die gerade MEIN Stückle liest und nicht weiß, dass ich es geschrieben (oder redigiert) habe und gerade neben ihr stehe/sitze und ihr beim Lesen zuschaue ... Es ist ein schönes Gefühl, den ganzen Tag mit Sport zu tun haben. Es ist ein schönes Gefühl. Ich bin glücklich. :D
Und ich werde mich weiterhin anstrengen und mein Bestes geben. Jetzt darf ich nicht kneifen. Jetzt muss ich erst recht reinhauen. Die lange Gerade ist lang ... aber mein Ziel ist da ... und er ist ein kleines bischen näher gerückt ... Sollte die Parabolica kommen, werde ich die auch schaffen. Adelante!

Unter uns.




Meine kleine "Schwester" Sandra.


Amandoloss :D

Mittwoch, 7. Oktober 2009

"Tacones lejanos"



Das preisgekrönte Kino-Plakat für "high Heels" nimmt den Filmtitel sehr wörtlich und zeigt einen überdimensionalen, hochhackigen damenschuh, dessen Absatz aus einen Revolver besteht. Das damit gegebene, in jeder Beziehung, plakative Versprechung erfüllt Pedro Almodovars Film in vollem Maße. Denn es geht um zwei Frauen, die für ihre jeweiligen Zielen zu kämpfen verstehen und dabei in der Wahl ihrer Waffe nicht zimperlich sind.
Eine dieser Frauen ist die gefeierte Schauspielerin und Chansonette Becky del Paramo (Marisa Paredes). Ihren Status als große Diva unterstreicht der Regisseur dadurch, dass er sie mit den Images mehrerer berühmter Filmdiven der Kinogeschichte überblendet. Becky hantiert privat udn auf der Bühne, aber der Unterschied dazwischen ist längst verschwommen, traumwandlerisch sicher mit all den klassischen Requisiten einer exaliert-theatralischen Weiblichkeit: Make-Up, großen Hüten, langen Abendhandschuhen. Mittels dieser Waffen hat sie auf dem Weg nach ganz oben die Männer gefügig gemacht und so manche Konkurrentin aus dem Weg geräumt.
Die andere Frau ist ihre zeitlebens vernachlässigte Tochter rebeca (Victoria Abril), die Becky dennoch vergöttert. Die Tochter trägt aber nicht nur den gleichen Namen wie ihre liebe Rabenmutter. Auch ihr gesamtes Handlen ist drauf gerichtet, sich ihr anzugleichen und inzestuös mit ihr zu verschmelzen. So sucht auch Rebeca das Scheinwerferlicht, als Nachrichtensprecherin im Tv-Sender ihre Ehemannes Manuel (Feodor Atkine).
Manuel, wen wundert es, war einst der Geliebte Becky's. Und da er ein Objekt der Begierde darstellt, das trennend zwischen Mutter und Tochter steht, muss er über die Klinge springen. War es die Tochter oder doch die Mutter? Motiv und Gelegenheit hatten beide. Eine von ihnen wird schließlich geständig: selbstverständlich live, in farbe und landesweit zur besten Sendezeit im Fernsehen- sowei zum komischen Entsetzen eineer sichtlich überforderten Gebärdendolmetscherin! Denn immerhin spielt sich die Handlung in den Sphären der Show-Business ab, wo selbst das Intimste auf die Bühne gelangt. In diese glitzernde schwéinwelt passt auch der Auftritt einer undurchsichtigen, aber sehr wichtigen Figur. Diese Figur ist eine Art Chamähleon, das jede Rolle spielen kann, die gerade gebraucht wird. Und am Ende wird ein Rolle frei. Denn eine der Frauen holt der Tod. Er kommt auf High Heels angeschritten: theatralisch, melodramatisch und zu Tränen rührend schön. Ganz großes Gefühlskino!
Anlässlich der Madrider Vorpremiere von "High Heels" (1990) präsentierte sich das komplette Filmteam in riesigen, mehrere Meter hohen Damenpumps. Diese aufwendige Inszenierung stellte nichte allein einen gelungenen PR-Coup dar, aondern knüpfte auch ganz bewusst an vergessene Traditionen der goldenen Hollywood-Jahre an. Denn Pedro Almodovar wollte, "dass damit dem Kino eine Rolle wiedergegeben wird, die es in den letzetn Jahren eingebüßt hat." Er rief somit in Erinnerung, "dass Filme selbst große, volkstümliche Ereignisse sind:"
An die Glanzzeit der Traumfabrik knüpft der Film aber auch insofern an, als Maria Paredes, hier erstmals in einer hauptrolle zu sehen, die glamouröse Sängerin Becky del Paramo in der Manier klassischer Hollywood-Diven verkörpert. Und Victoria Abril, die ihre vernachlässigte Tochter spielt, zeigt innerhalb eines hochdramatischen Monologs am Ende des film ihr ganzes schauspielerisches Können.
Wie sich von diesem Hintergrund bereits anegdeutet hat, markiert "High Heels" innerhalb des filmischen Oeuvres Almodovars einen Wendepunkt Erstmals entfernt sich der Regisseur deutlich vom schrill-satirischen grundton seiner frühen Werke in Richtung auf das anschpruchsvolle Melodram. An komishcen Momenetn lässt er es dennoch nicht mangeln.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Quo vadis?



Es ist schon seltsam, wie doppeldeutig ein zufälliger Schnappschuss sein kann. Ein langer Korridor. Eine männliche, durchtrainierte Silhouette wendet sich mit dem Rücken vom Licht ab. Auf dem im Halbschatten versenkten Gesicht zeichnet sich Ernsthaftigkeit ab. Die Stirn ist gerunzelt, die Augenbrauen dicht aneinander gerückt, der klare Blick entschlossen nach vorne gerichtet. Auf dem noch jungen Gesicht ist kein Lächeln zu sehen. Auf der Brust des Mannes ist ein Logo abgebildet. Trotz der filmreichen Karriere ist es keine Superman-„S“, obwohl seine Leistungen in den letzten Monaten des Öfteren als super bezeichnet werden könnten. Es ist ein roter Stier. Auf Englisch: Red Bull. Ein wilder Stier auf der Brust eines jungen Formel-1-Fahrers.
Gedankenverloren geht Sebastian Vettel … genau …Quo vadis, Sebastian? Lass und das Bild besser betrachten, vielleicht finden wir eine Antwort darauf.
Das Stier-Logo auf der Brust könnte den Kämpfer, der sich in der Welt der Erfahrenen mit seinen Talent und Ehrgeiz durchsetzten will, bedeuten. Wie der Stier kämpft Sebastian gegen die Fliehkräfte, das Pech, die Konkurrenten, den Druck …
Dann ist da noch der Tunnel. Und das Licht im Hintergrund. Ist es ein Zeichen dafür, dass Sebastian sein Ziel doch noch nicht erreichen wird? Vielleicht gibt es in dieser Saison kein Licht am Ende des Tunnels? Vielleicht ist die Entscheidung schon gefallen? Oder ist es doch eine Ankündigung eines neuen Superstars, der aus dem blendenden Licht tritt?
So entschlossen, wie Sebastian auf diesem Foto in die Ferne blickt, auf einem Punkt konzentriert, scheint es, dass er schon über sein nächstes Ziel nachdenkt. Oder schon Bescheid weiß. Ist es das nächste Rennen? Oder schon die nächste Saison?

So viele Fragen müssen noch eine Weile ungewiss bleiben. Die Antworten können wir nur raten. Wissen tut es nur Sebastian selber - zumindest auf einige von denen.


Photo: formel1.de

"Que he hecho yo para merecer esto!"



"Womit habe ich das verdient?" Dies fragt sich Gloria (Carmen Maura), die mit ihrer Familie in einer winzigen Wohnung am Stadtrand Madrids zusammengepfercht ist, völlig zu Recht. Denn das trostlose Leben der Hausfrau besteht nur aus Arbeit. Und ihre Mischpoke liefert auch keinen Grund zur Freude: Ehemann Antonio (Angel de Andres Lopez) trägt als Taxifahrer zu wenig zum Lebensunterhalt bei. Wenn er mal zu Hause ist, sitzt er faul vor der Glotze und motzt über das Essen. Glorias älterer Sohn Toni (Juan Martinez) streift den ganzen Tag als Drogendealer in der Gegend umher. Sein frühreifer kleiner Bruder Miquel (Miquel Angel Herranz) hat nur Sex mi älteren Männern im Kopf. Und die geizige alte Schwiegermutter (Chus Lampevre) liest Eidechsen von der Straße auf und will dringend wieder in ihr kleines Dorf zurück.
Dies alles klingt nach einem schwer verdaulichen Sozialdrama. Aber Pedro Almodovar inszeniert das deprimierende Schicksal Glorias in seinem vierten Kinospielfilm als eine Genremixtur aus tragischen, melodramatischen und komödiantsichen Zutaten. Und zwar so furios, dass man als Zuschauer in einem Moment ehrlich betroffen sin kann und schon im nächsten vor Lachen laut losschreien möchte. Und obwohl eine Pointe die nächste jagt, gibt der Reggiseur seine Figuren nie der Lächerlichkeit preis.

Die immense Komik des Films bricht debei meistens völlig unvermittelt ein. Eine abendliche Gespächszene zwischen Gloria und ihrem Jüngsten beginnt besipielsweise vollkommen normal: Er: "Guten Tag, Mama." Sie: "Weiß du, wie spät es ist?" Er: "Ich habe Hausaufgaben gemacht mit Raoul." Dann aber geht es sonderbar weiter: Sie: "Du hast mit seinem Vater geschlafen, wie jeden Tag!" Er: "Was geht dich das an, ich mache mit meinem Körper, was ich will. Was gibt's zum Essen?" Die Absurdität setzt sich fort, als Gloria Miquel wenig später kurzentschlossen einem offensichtlich pädophilen Zahnarzt zur Adoption überlässt. Miquel hat dagegen übrigens nichts einzuwenden, und der Rest der Familie scheint gar nicht zu bemerken, dass er fort ist.
Wenig Bertroffenheit löst auch der Tod Antonios bei den Hinterbliebenen aus. Selbst Gloria, die ihn mehr oder weniger versehentlich mit einer Fleischkeule erschlagen hat, lässt weder Reue noch Trauer erkennen. Sorgen bereitet ihr nur, dass sie jetzt die Polizei im Haus hat. da die tatwaffe aber inzwischen verspeist wurde, verlaufen die Ermittlungen im Sande. Als Toni scließlich gemeinsam mit der Oma in deren Heimatdorf verschwunden ist, steht die arme Gloria plötzlich ganz allein auf dem Balkon ihrer Wohnung. Wird sie springen? Nein, denn Miquel kehrt unerwartet zu ihr zurück: "Mama, ich will hier bleiben, ich finde, die Familie bracuht einen Mann."

In "Womit habe ich das verdient?" (1984) zeigt pedro Almodovar Madrid von seiner hässlichsten Seite als alptraumhaften Moloch. Die Familie der Protagonisten Gloria haust in einem gesichtslosen Betonwohnsilo am Stadtrand gleich neben der Autobahn: Eien trostlose Szenerie, wie sie fast überall auf der Welt anzutreffen ist. Nur wenige Details erinnern daran, dass man sich überhaupt in Spanien befindet: Einmal sieht man einen traditionellen Eselkarren verloren in einer Straßenschlucht stehen. Und in einer schäbigen Kneipe erblickt man die Alhambra als kitschige Fototapete. Der Realismus des Dekors ist jedoch zum Teil fingiert. Denn di winzige Wohnung, in der sich ein großteil der Handlung abspielt, wurde komplett im Studio entworfen. Sie spiegelt sozusagen ein Konzentrat aller kleinbürgerlichen Geschmacksverwirrungen wider.
Überdies greift dieser Film interessanterweise einen damals hochaktuellen deutschen Presseskandal auf. ein skrupelloser Schriftssteller versucht nämlich, Glorias Ehemann, einen begabten Schriftenimitator, und seine ehemalieg Arbeitgeberin Ingrid Müller, für einen verwegenen Plan zu gewinnen: Die Fälschung der Hilter-Tagebücher.

"Entre tinieblas"



Mit "Das Kloster zum heiligen Wahnsinn" wendet sich Pedro Almodovar der uralten christlichen Mythen und Traditionen seines erzkatolischen Heimatlandes zu, nicht um sie zu verspotten, jedoch um sie genösslich zu ironisieren. Ins Genre herkömmlicher Klosterdramen a la "Geschichte eine Nonne" will dieser Film deshalb so gar nicht passen, obwohl ihn neben aller Komik auch dei große Geste des Melodrams nicht fremd ist.
Schon der Anfang liefert ein Beispiel dafür: Während eines Gottesdienstes in der Klosterkapelle fliegt plötlich die Tür auf und im Rahmen erscheint eine von gließendem Licht umflorte Gestalt. Es ist die Nachtclubsängerin Yolanda Bell (Cristina S. Pascual), deren Auftritt hier wie die Ankunft des Erlösers inszeniert wird. Dabei ist Yolanda eigentlich eine Verworfene, die, selbst drogensüchtig, nach dem Herointod ihres Freundes in die überraschend offene Arme der ehrwürdigen Schwestern flieht. Sofern das Kloster schon bessere Tage gesehen und sich lange keine Gestrauchelte mehr dorthin verirrt hat, löst ihr Erscheinen sogra großen Optimismus aus: "Bald", so ruft die Schwester Oberin (Julieta Serrabo) euphorisch aus, "wird der Seitenflügel wieder voll sein mit Mörderinnen, mit Süchtigen und mit Prostituierten!"
Die Euphorie der Oberin hat aber noch einen anderen Grund. Sie ist der schönen Yolanda nämlich sofort verfallen: eine Amour fou, die fatale Konsequenzen nach sich ziehen wird. Denn die Klosterfrau, die die Sünde im Allgemein und die Sünderinnen im Besonderen vergöttert, konsumiert keineswegs Melissengeist, sondern regelmäßig harte Drogen. Und davon wollte Yolanda doch eigentlich loskommen.

Aber nicht nur die Oberin und ihre perverse hausgemachte Theologie wirken an diesem heiligen Ort befremdlich. Auch die übrigen Nonnen, die allesamt seltsame Namen tragen, machen eher den Eindruck, als seien sie in Soden oder Gomorrha zu Hause: Schwester Straßenratte (Chus Lampraeve) verfasst heimlich Romane, die Titel wie "Sekretärin im Tal der Tränen" und "Sündiges Fleisch und wilde Nächte" tragen. Schwester Chaos (Carmen Maura)hat den Putzteufel im Leib und hält einen Tiger names "Eros" als Haustier. Schwester Kobra (Lina Canalejas) schneidert der Jungfrau Maris saisonal wechselnde modische Outfits und ist in den kettenrauchenden Kaplan verliebt. Und Schwester Kot (Marisa Paredes) gibt ihre LSD-Trips als göttliche Visionen aus, leidet unter einem Selbstbestrafungskomplex und schläft auf einem Nagelbett. In eine wunderbaren Szene wirft sie kurzerhand eine leere Flasche auf den Boden und wandelt barfuß über die Scherben. Von solch heiligen Wahnsinn hat dieser Film, der in heilloser Auflösung endet, noch viel mehr zu bieten.

Pedro Almodovars trashiges Nonnenmelodram "Ein Kloster zum heiligen Wahnsinn" (1983), ist ein unverkennbares Produkt seines Frühwerke. Dieser Film wirkt aber insofern paradigmatisch für das gesamte Oeuvre des Reggiseurs, als er erinerseits vorwiegend von Frauenschicksalen erzählt.
Zum anderen versammelt er bereits einen Großteil der Darstellerinnen, die auch in den späteren Meisterwerken an vorderster Front mitwirken: Julia Serrano (Schwester Oberin) ist als durchgeknallte Lucia in "Fraune am Rande des Nervenzusammenbruchs" wiederzusehen und taucht auch kurz in "Atame- Fessle Mich!" auf. Marisa Paredes (Schwester kot) wird später in "High Heels", "Mein blühendes Geheimniss" und "Alles über meine Mutter" grpße melodramatsiche Rolles spielen. In "Alles über meine Mutter" erlebt auch Cecilia Rotch (Merche) ein grandioses Comeback als Hauptdarstellerin. Carmen Maura (Schwester Chaos) stand nach diesem Film auch für "Womit habe ich das verdient?", "Matador", "Das Gesetz der Begierde" und "Frauen am Rande des Zusammenbruchs" vor der Kamera und kehrte nach 18 jahren pause mit "Volver" zu Almodovar zurück. Chus Lampevre (Schwester Straßenratte) schließlich, seiner treueste Gefährtin, fehlte bis heute in kaum einem seiner Filme.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Pic of the day



What was he thinking about? Funny picture.
But the result against Chelsea wasn't....

Martin and James







„Ich weiß nicht mal, wer als Support spielt“, sagte der Security Guy vor dem Razorlight-Gig vor paar Wochen. Nirgendwo konnte man etwas über die mysteriöse Vorband lesen. Oder hören. Eigentlich war ich dann schon der Meinung, dass es keine Vorband geben wird. Was jetzt nicht besonders schlimm wäre … Aber in diesen Fall bin ich doch froh, dass es welche gab.
Als um 21 Uhr die Lichter ausgingen, wusste keiner, was da jetzt kommt. Und jeder war überrascht als da zwei Jungs mit Gitarren auf die Bühne rausgekommen sind. Und einem Tamburin. Und natürlich mit deren atemberaubenden Stimmen. „Wir sind Martin und James aus Schottland“- stellte sie sich ganz schlicht vor und fingen an zu singen. WOW Was für eine Musik. Was für Stimmen. Was für Gänsehaut! Ich bin vom ersten Takt an verzaubert worden und so ging es der Mehrheit im Saal. Sonst würden sie nach dem Konzert keine solch lange Schlange zum Signieren, CD-Stand und Fotos machen bilden. Der Andrang war enorm und natürlich habe ich die Möglichkeit genutzt, um einen Autogram von denen zu ergattern. Denn ich bin mir sicher, dass sie groß rauskommen werden und dann kann ich mich schon mal als eine glückliche Besitzerin der Unterschriften bezeichnen. :D

Auf deren Internetseite www.martinandjames.com kann man sich die wunderschönen Lieder anhören und auch die Texte dazu runterladen. Im Shop kann man die CD kaufen. Signiert. ;D

Eine Woche der Abschiede

Es war eine Woche der Abschiede. Der eine war traurig, der andere … so la-la. Es war ein seltsames Gefühl, die Macromedia das letzte Mal zu betreten und zu verlassen. Als sich die Tür das letzte Mal hinter mir schloss, habe ich es noch nicht so ganz wahrgenommen. Erst auf dem Weg zu U-Bahn ist mir langsam klar geworden, dass es echt das letzte Mal war, wo ich diese Gebäude als Studentin verlassen habe. Ab den danach folgendem Tag war ich schon eine Ex. Eine Ex-Studentin mit dem Titel in der Tasche. Nur noch einmal werde ich die Macromedia besuchen: zur Notenvergabe im November. Da bin ich aber eben keine Studentin mehr. Es ist seltsam, all die „Neuen“ zu sehen, die dort reingehen, in den Fahrstuhl steigen und nach oben fahren. So, wie ich es immer gemacht habe. Drei Jahre lang. WOW … Drei Jahre! Die sehr schnell vergangen sind. Zu schnell? Irgendwie schon … Denn für das echte Leben fühle ich mich noch irgendwie nicht bereit. Ich weiß, dass ich jetzt unbedingt etwas suchen und finden muss und gerade das jagt mir so eine große Angst ein.
Die drei Jahre lang war ich auf der sicheren Seite. Ich wusste halt, was mich am nächsten Tag erwartet. Und ich wusste, dass die drei Jahre halt schon „reserviert“ sind. Klar hat man oft gemeckert und gelästert. Aber das tut man doch immer. Die Sache ist halt … ich wusste, dass ich am nächsten Tag wieder hin musste. Ich wusste, dass ich die Leute wieder sehen werde. Ich fühlte mich … sicher. Jetzt ist alles anders. Jetzt gehen andere hin und sitzen an unseren Ex-Plätzen und hören unseren Ex-Dozenten zu. Ich muss mich noch daran gewöhnen. Dennoch bin stolz auf mich, dass ich diese drei Jahre, die nicht gerade leicht waren, gemeistert habe. Es gab Momente, in denen ich dachte, dass ich es nicht mehr weiter schaffen werde. Es war anstrengend und stressig … manchmal war es zum Kotzen … es war aber auch schön. Ich habe viel gelernt und viele Leute kennengelernt. Ich habe mich selbst besser kennengelernt, mich entwickelt. Und ich bin froh drum und stolz auf mich. Dass ich es so weit gebracht habe, trotz all den Schwierigkeiten und Hindernissen. Und Rückschlägen und schlechten Tagen. Ich habe es gemeistert. Ich bin Medienmanager. Ich bin TV-Producer. :D

Donnerstag, 1. Oktober 2009

En Nino and his new tattoo.



That's what he was hiding...

Haha Look at Glen's face. So funny. :D

Pic of the...yesterday...



Stevie after nettig a gole in the sunday match against Hull City (27.09.09).
A fantastic pic, isn't it? A fantastic captain!!

Photo: liverpoolfc.tv

Montezemolo: Alonso passt besser zu Ferrari: Erwarte viel von Alonso.


Laut Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo passt Fernando Alonso mit seiner Persönlichkeit besser zu Ferrari als sein Vorgänger Kimi Räikkönen.
Fernando Alonso vs. Kimi Räikkönen - der Unterschied könnte nicht größer sein. Der feurige Spanier gegen den kühlen Finnen. Für Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo war das mit einer der Gründe, weshalb man sich für Alonso und gegen Räikkönen entschieden hat.
"Kimi ist ein Typ, der wenige Emotionen zeigt. Er behält sehr viele Dinge für sich. Das ist nicht hilfreich, wenn es um Informationsaustausch mit den Ingenieuren geht. Aber trotz allem bin ich Kimi dankbar, denn er hat uns einen WM-Titel geschenkt", erklärte Montezemolo. Doch Ferrari brauche einen charismatischen Fahrer wie Alonso.

"Wir brauchen einen Teamplayer und ich denke, dass ist Alonso. Ich erwarte sehr viel von ihm, aber es liegt auch an uns keine Fehler zu machen", meinte Montezemolo. Beeindruckt zeigte sich der Ferrari-Präsident von der Alonso-Performance in Singapur. "Das war einfach unglaublich". Seit Monaten fragen mich die Leute, wann wir endlich Alonso anheuern würden. Einen solchen Enthusiasmus habe ich zuletzt bei Michael Schumacher erlebt. Alonso und Felipe Massa werden eine großartige Fahrerpaarung", sagte Montezemolo.

Quelle: formel1.de

Fernando Alonso: Die Formel 1 ist mein Leben.


Fernando Alonso plaudert im Team-Interview über seine bisherige Karriere und die beste Art des Rücktritts.
Fernando, deine Rennfahrer-Laufbahn verlief bis heute im ICE-Tempo - immer mit Höchstgeschwindigkeit und mit nur wenigen Haltestellen. Empfindest du es auch so, dass deine ersten neun Jahre in der Formel 1 wie im Zeitraffer vergangen sind?
Fernando Alonso: Ja, das ging wirklich alles sehr schnell - und dies betrifft nicht nur meinen beruflichen Werdegang, sondern auch mein privates Leben. Ich bin eigentlich immer auf dem Sprung von einem Rennen zum nächsten, von einem Sponsorentermin zur nächsten Veranstaltung. Es gibt kaum Leerlauf. Tatsächlich kommt es mir so vor, als hätte ich mein Debüt in der Formel 1 gerade erst gestern gegeben.
Du musstest für deine Grand Prix-Karriere auch zahlreiche Opfer bringen, um so erfolgreich zu werden. War es das im Rückblick wert?
Fernando Alonso: Doch, auf jeden Fall: Die Formel 1 ist mein Leben. Es gibt nichts, was ich lieber machen würde. Ich persönlich sehe mich als einen Menschen, der dazu geboren wurde, in einem Monoposto zu sitzen und am Lenkrad zu drehen. Das ist meine Welt.

Der ganze Artikel hier zu lesen.

Quelle: formel1.de

Briatore froh über Alonso-Wechsel.



Für Flavio Briatore stellt der Wechsel von Fernando Alonso zu Ferrari den Karrierehöhepunkt des Spaniers dar.
Keiner kennt Fernando Alonso so gut wie Flavio Briatore. Schließlich holte der Spanier unter dessen Kommando zwei Fahrertitel. Briatore ist überzeugt, dass Alonso bei Ferrari noch größere Dimensionen erreichen kann als irgendein anderer Fahrer. "Ich denke, Ferrari hat einen großartigen Deal gemacht und auch Alonso wird zufrieden sein. Sein Wechsel zu Ferrari ist der Höhepunkt seiner Karriere", wird Briatore von der Gazzetta dello Sport zitiert.
Der Italiener, der wegen Crashgate aus der Formel 1 verbannt wurde, lobte seinen ehemaligen Schützling in den höchsten Tönen. "Seine größte Stärke ist seine Konstanz. Er ist immer vorbereitet und an der Strecke immer am Limit. Er geht sehr gut mit den Ingenieuren um und ist ein harter Arbeiter. Er gibt niemals auf, er ist fantastisch, schnell, intelligent und ein prägnanter Rennfahrer", schwärmt Briatore. Alonso selbst bestätigte in Japan, dass er Briatore persönlich über seinen Wechsel zu Ferrari in Kenntnis gesetzt hat.

"Ich habe mich mit Flavio vor zwei Monaten getroffen und mit ihm zu diesem Zeitpunkt über 2011 gesprochen. In den vergangenen Tagen haben wir noch einmal geredet als alle Dinge für 2010 aussortiert waren", verriet der Spanier. Laut Alonso mache Briatore keine Anstrengungen, um gegen die FIA wegen Crashgate und seiner Sperre vorzugehen. "Ich habe mit ihm am Telefon gesprochen. Er lag gerade am Strand und scheint nicht gerade heiß darauf zu sein", so Alonso.

Quelle: formel1.de