Mittwoch, 30. September 2009
Der Hut und das Kaninchen.
Umso schlimmer, wenn ich dazu gezwungen werde. So wie heute, wo ich schon vor 7 Uhr aus dem Haus musste, um pünktlich um 8 Uhr in der Redaktion antreffen zu können. Wegen eines Gewinnspiels brauchte die Redaktion des Morgenmagazins eine unterstützende Hand, die die Telefonate der Hörer annehmen könnte. Ja, das stimmt, es war schon ordentlich was los. Zwischen 8:45 und 9:00 Uhr. Das Telefon und mein rechtes Ohr glühten. Es war schon ganz lustig. Nur, dass ich mein Ritual nicht zu Ende führen konnte … Aber was soll man bloß als Praktikantin machen? Absagen geht ja net … Hätte ich aber abgesagt, würde ich in die kleinen Geheimnisse der Verlosungen und Gewinnspiele nicht eingeweiht worden. Um gleich etwas klarzustellen: Mit einem Hut und Kaninchen hat es nur bedingt etwas zu tun …
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Alonso to replace Raikkonen at Ferrari in 2010.

Ferrari finally confirmed on Wednesday that Fernando Alonso will race for the team next season, replacing Kimi Raikkonen as Felipe Massa’s team mate. Giancarlo Fischella will continue in the role of reserve driver.
Alonso, who has spent the bulk of his Formula One career with Renault, has signed a three-year agreement with Ferrari, starting in 2010.
“I’m very happy and very proud to become a Ferrari driver,” said the Spaniard. “Driving a single-seater from the Prancing Horse is everybody’s dream in this sport and today I have the opportunity to make this dream come true. Above all I want to thank Ferrari Chairman Luca di Montezemolo, who really wanted this three-year contract.
“We already had an agreement this summer starting in 2011, but then, the last days, the picture changed and we decided to anticipate my arrival in Maranello by one year. The years at Renault were fantastic: together we won four world titles (two drivers’ and as many constructors’ championships), and until this day, 21 Grands Prix.
"I wish the team all the best and let’s hope we gain some good results in the last races this year. After this season I will put all my effort in the next season: I’m sure that, together with Felipe, we’ll offer Ferrari and the fans from all over the world some great satisfaction. I can’t wait to start working with my new team.”
Ferrari team principal Stefano Domenicali added: “We are very proud to welcome to our team another winning driver, who has demonstrated his amazing talent by winning two world championships in his career to date.”
Alonso made his Formula One debut in 2001 with Minardi, before becoming Renault’s official test driver the following season. In 2003 he was promoted to a race seat and became F1 racing’s youngest Grand Prix winner with victory. By the end of 2005 he was also its youngest champion.
He successfully defended his title in 2006, fending off a resurgent Michael Schumacher in the latter half of the season, before taking his number one with him to McLaren for 2007, where he endured a tempestuous year alongside Lewis Hamilton.
Alonso returned to Renault for 2008, scoring two race wins, despite a less than competitive car. This season the team have been off the pace once more, with Alonso taking just one podium to date, at the last round in Singapore.
He will become only the second Spanish driver to compete for Ferrari, following in the footsteps of Alfonso de Portago, who raced for the team in 1956 and 1957.
Raikkonen has yet to confirm his plans for 2010.
Source: formula1.com
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Gekaufte Stimmen und eine Flasche Wein.
Natürlich nicht, also zumindest nicht direkt. „Ich kann es doch jederzeit kündigen, von daher war es der Sache wert.“ Und somit haben wir drei Stimmen für unsere drei verschieden Umfragen bekommen, für die wir normalerweise um die halbe Stunde brauchen würden. Helfer für die Notbedürftige Kinder haben uns angesprochen, man kann es so sehen, dass wir an dem tristen und eher ruhigen Tag in der Frechener Fußgängerzone im selben Bott saßen, und wir ließen uns darauf ein. Bei dem niedrigen Mindestbetrag habe ich schnell einfach zugesagt- aber mit dem Hintergedanken, dass ich es gleich in paar Tagen kündigen werde. Was auch immer geht. Und diesmal geht es auch. Nur die Mascha schaute mich ein wenig ungläubig an. Aber hey, drei Stimmen sind drei Stimmen.
Die Situation war dann wieder irgendwie lustig. Wenn man drüber nachdenkt. Und über den Einsatz der Praktikanten für die Redaktion ... Oder? Lustig war auch der Gedanke, dass ich die Rechnung, bzw., die Mitgliedschaft in der Redaktion vorliegen und um Erstattung bitten könnte. Haha! Noch lustiger.
Natürlich habe ich es im Nachhinein nicht getan. Dafür aber eine Flasche Wein am Schreibtisch entdeckt. Von Chef. Warum? Weiss keiner. Hoffentlich, weil er zumindest ein wenig mit uns zufrieden ist. Wenn er nur wüsste ... Aber ob, und wie zufrieden er ist, werde ich erst in paar Tagen erfahren ... Ohne Bestechung natürlich. :)
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Het varhaal van Geert Wilders.
Het comlete verhaal is hier te lezen. Ik zeg alleen: ik ben er mee eens.
Bron: msn.nl
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Montag, 28. September 2009
"Ich widme diesen Podestplatz Flavio"

Alonso vom Podium überrascht: Dank an Briatore
Fernando Alonso fuhr überraschend auf das Podium. Im Moment des Erfolgs widmete er den Podestplatz seinem Ex-Teamchef Flavio Briatore.
Vor einem Jahr war Fernando Alonso der strahlende Sieger, vor einer Woche war er der Buhmann, weil sein Sieg von einer Manipulation seines Teams begünstigt war. Heute war er wieder der glückliche Spanier, der als Dritter das beste Saisonergebnis einfahren konnte.
"Es war eine schwierige Zeit für das Team, die wir jetzt hinter uns gelassen haben", sagte Alonso. "Wir können uns nun auf die verbleibenden Rennen konzentrieren." In dem Moment des Erfolgs dachte Alonso aber auch an einen, der in den letzten Tagen nur Prügel einstecken musste: Flavio Briatore.
"Ich widme diesen Podestplatz Flavio", sagte Alonso auf der Siegerpressekonferenz. "Er ist zuhause, aber er ist Zeil des Erfolgs von heute."
Eine Schlüsselszene war für Alonso der Start des Rennens. "Die ersten Runden waren stressig, ich kam Rad an Rad mit Mark [Webber] in Kurve 7, wir kamen beide über den Kerb raus und Timo [Glock] nutzte das aus und überholte uns." Webber korrigierte diese Situation später, indem er Glock und Alonso vorbeiziehen ließ.
Aber Alonso beklagt, dass er nur wegen des Manövers auch bis zum Rennende hinter Glock blieb und so Platz 2 verpasste. "Aber ich beschwere mich nicht, es ist fantastisch für uns. Wir hatten das gesamte Wochenende nicht die Pace, um auf dem Podium zu landen. Trotzdem sind wir auf dem Podest. Das ist besser als erwartet."
Die komplette Press Conference hier.
Quelle: formel1.de
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Renault-Rauswurf auf Bewährung.
Renault wurde vom FIA-Weltrat am Montag in der Crashgate-Affäre für schuldig befunden. Der WM-Ausschluss wurde jedoch auf Bewährung ausgesetzt.
Motorsport-Magazin.com - Bei einem außerordentlichen Treffen des FIA World Motor Sport Council am Montag in Paris gestand das Renault F1-Team, dass Flavio Briatore, Pat Symonds und Nelson Piquet Jr. gemeinsam einen Plan geschmiedet haben, um den Singapur GP 2008 zu manipulieren und mit einem absichtlichen Unfall dem Teamkollegen Fernando Alonso zu helfen. Allerdings sei kein anderes Teammitglied in die Vorgänge involviert gewesen.
Neben dem Schuldeingeständnis und dem Abgang der Verantwortlichen bot Renault der FIA an, die Untersuchungskosten zu tragen sowie eine Spende an ein FIA-Straßenprojekt zu tätigen. Der WMSC befand Renault gemäß Artikel 151c und Punkt 2c von Kapitel IV des Anhangs L des International Sporting Code sowie der Artikel 3.2, 30.3 und/oder 39.1 des Sportlichen Reglement für schuldig.
Die Verstöße seien dermaßen schlimm, dass eine Disqualifikation von der Formel 1 Weltmeisterschaft gerechtfertigt wäre. Angesichts der Zugeständnisse seitens Renaults wird diese Strafe allerdings bis zum Ende der Saison 2011 - also dem Ende des aktuellen Concorde Agreements - auf Bewährung ausgesprochen. Das Team wird nur dann von der WM ausgeschlossen, wenn es sich in diesem Zeitraum noch einmal in ähnlicher Art und Weise schuldig machen sollte.
Bezüglich Flavio Briatore gab die FIA bekannt, dass sie auf unbestimmte Zeit kein Event und keine Meisterschaft unterstützen und regeln wird, die mit Briatore zusammenarbeitet. Auch ein Team, das von Briatore geführt, oder ein Fahrer, der von ihm gemanagt wird, werden von der FIA nicht anerkannt. So sollen Fahrer, die mit ihm zu tun haben, keine Superlizenz erhalten. Welche Auswirkungen das unter anderem auf Fernando Alonso hat, der von Briatores Managementfirma betreut wird, ist noch nicht bekannt. Zudem wurde Briatore der Zutritt zu allen Bereichen unter FIA-Hoheit untersagt. Die zeitlich unlimitierte Strafe wurde nicht nur wegen der Schwere der Verstöße, sondern auch wegen des Abstreitens selbiger ausgesprochen.
Pat Symonds wurde von der FIA für einen Zeitraum von fünf Jahren gesperrt. Auch bei ihm werden alle Events, Meisterschaften und Teams, mit denen er in dieser Zeit zusammenarbeitet, nicht von der FIA anerkannt. Durch sein Eingeständnis des Verstoßes wurde seine Strafe auf fünf Jahre beschränkt. Nelson Piquet Jr. ging straffrei aus, nachdem ihm die FIA im Gegenzug für seine Kooperation bereits Immunität zugestanden hatte. Auch Fernando Alonso wurde nicht bestraft, da es die FIA als erwiesen ansieht, dass er nicht in die Vorfälle verwickelt gewesen ist.
Quelle: motorsport-magazin.com
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Ciao Flavio!!

Fechten Anschuldigungen nicht an.
Flavio Briatore und Pat Symonds haben Renault verlassen. Das Team fechtet die Anschludigungen der FIA wegen der Crashgate-Affäre nicht an.
Motorsport-Magazin.com - In einer kurzen Pressemitteilung zog Renault am Mittwochmittag einen Schlussstrich unter die Crashgate-Affäre von Singapur 2008: "Das Renault Team wird die kürzlich gemachten Anschuldigungen durch die FIA wegen des Singapur GP 2008 nicht anfechten", heißt es in der Pressemitteilung.
Gleichzeitig teilte das Team mit, dass Geschäftsführer und Teamchef Flavio Briatore sowie Ingenieursdirektor Pat Symonds das Team verlassen haben. Vor der Anhörung vor dem FIA-Weltrat am kommenden Montag, den 21. September werde das Team keinen weiteren Kommentar abgeben.
Renault wird beschuldigt, den Rennverlauf des Singapur GP 2008 manipuliert zu haben. Angeblich habe man dem zweiten Piloten Nelsinho Piquet befohlen, absichtlich eine Safety Car Phase heraufzubeschwören, damit die Chancen von Fernando Alonso verbessert wurden. Nachdem Piquet vom Team entlassen wurde, ging er mit der Geschichte zur FIA. Am Montag tauchten zudem Auszüge aus dem Funkverkehr zwischen Piquet und dem Team auf, welche die Schuld des Rennstalls bestätigen sollen. Renault muss sich am 21. September vor dem FIA World Motor Sport Council verantworten.
Quelle: motorsport-magazin.com
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Donnerstag, 24. September 2009
Bob Bell neuer Teamchef bei Renault.
Renault erhält mit Technikchef Bob Bell einen neuen Teamchef erhalten. Der Brite wird schon in Singapur den Posten von Flavio Briatore übernehmen.
Motorsport-Magazin.com - Die Ära Flavio Briatore bei Renault ist vorbei. Nach dem Urteil in der Crashgate-Affäre hat Renault einen neuen Teamchef gefunden: Wie Motorsport-Magazin.com aus sicherer Quelle bei Renault erfahren hat und mittlerweile auch offiziell bestätigt wurde, wird der bisherige Technische Direktor Bob Bell der neue Teamchef des F1-Rennstalls.
Der bisherige Kommunikationsdirektor von RenaultF1, Jean François Caubet, übernimmt die Rolle des Geschäftsführers, die bislang ebenfalls von Briatore besetzt wurde. Die interne Lösung mit Bell soll dem Team und Wunschkandidat Alain Prost mehr Zeit für eine Umstrukturierung geben.
Prost könnte dann im nächsten Jahr die Rolle des Teamchefs bei Renault übernehmen. In der Vergangenheit sammelte der vierfache F1-Weltmeister bereits Erfahrung als Teamboss seines eigenen Rennstalls.
Wer ist Bob Bell?
Bell ist gelernter Aerodynamiker und arbeitete zunächst in der Luftfahrt. Im Jahr 1982 wechselte der Ire in die Formel 1 zu McLaren, wo er für die Forschungs- und Entwicklungsabteilung verantwortlich war.
Von 1997 bis 1999 arbeitete Bell für das Renault-Vorgängerteam Benetton. Nach einem kurzen Abstecher zur Truppe von Eddie Jordan kehrte er im Jahr 2001 an seine alte Wirkungsstätte bei Benetton zurück. Kurz darauf wurde das Team in Renault umfirmiert, wo Bell seit 2003 den Posten des Technischen Direktors Chassis begleitete.
In den Jahren 2005 und 2006 gewann Fernando Alonso unter Bells technischer Regie zweimal den Fahrer-WM-Titel sowie zwei Konstrukteurstitel. Ab dem Singapur GP 2009, also ein genau Jahr nach der Crashgate-Affäre, übernimmt Bell seine neue Rolle als Interims-Teamchef bis Saisonende 2009. Zudem übernimmt er die Funktion des Chief Technical Officer. Zusammen mit dem neuen Geschäftsführer Jean-François Caubet berichtet er direkt an RenaultF1-Präsident Bernard Rey.
Quelle: motorsport-magazin.com
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Samstag, 19. September 2009
TORRES: MY DEBUT SEASON IS HISTORY

Fernando Torres wants to consign his record-breaking debut season to the history books by outdoing his 33-goal haul this term.
The 25-year-old saw his prolificacy interrupted by injury last season but, after starting the first six games of this campaign, he is confident about scaling the scoring charts once more.
"My first season does not matter now," said Torres. "I want this one to be better than that was. Three goals in six games is not bad, but I want more."
The Spain international is currently nursing his second black eye of the season - this one picked up on international duty.
El Nino admits he has had to adapt to the physical nature of football here in England. Not that he's complaining.
Read the full interview with El Nino here.
Quelle: liverpoolfc.tv
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"Julia"

Julia (Tilda Swinton), Alkoholikerin, Gelegenheitsnutte, notorische Lügnerin, hält sich mit kleinen Jobs über Wasser, die sie regelmäßig wegen ihrer Unzuverlässigkeit wieder verliert. Viele Freunde hat die 40-Jährige schon lange keine mehr, lediglich ihr alter Kumpel Mitch (Saul Rubinek) hält noch zu ihr. Bei den Anonymen Alkoholikern lernt Julia Elena (Kate del Castello) kennen. Aufgrund psychischer Probleme hat die junge Mexikanerin das Sorgerecht für ihren Sohn Tom (Aidan Gould) verloren, der jetzt bei seinem reichen Großvater wohnt. Elena bietet Julia viel Geld, wenn sie ihr hilft, den Jungen zurück zu bekommen. Zunächst will Julia mit der Sache nichts zu tun haben. Doch dann kommt ihr eine Idee. Was wäre, wenn sie den Jungen einfach für sich selbst entführt und Lösegeld kassiert?
Gleich von Beginn an wird der Zuschauer unweigerlich in die schmutzige Welt der Hauptfigur gerissen. Die ist zwar dank Kameramann Yorick Le Saux toll gefilmt, aber nicht schön anzusehen: Wir erleben Julia im Suff, beim Sex mit Unbekannten und am Morgen danach, wenn sie mit staksigen Schritten einen Ort sucht, an dem sie ihren Rausch ausschlafen kann. Swinton spielt die Asympathin Julia bedingungslos, bis an die Grenze und darüber hinaus. Es ist nicht immer angenehm, Julia bei ihrem Treiben zuzusehen, schon anfangs als die Figur eingeführt wird, doch vor allem nach der dilettantischen Entführung des Jungen Tom. Auch wenn sich bereits früh erahnen lässt, dass der Junge ein anderes Gesicht an der Egomanin zum Vorschein bringen wird, ist es doch erstaunlich, mit welcher Konsequenz Erick Zonca die Gefühlskälte seiner Protagonistin hier zunächst ausformuliert. Sie sperrt ihn in den Kofferraum ihres Wagens oder lässt ihn grob gefesselt und geknebelt in einer Hoteldusche übernachten. Julia empfindet kein Mitleid, zumindest zunächst.
Mit dem Auftauchen des Jungen scheint den Regisseur und Autor dann aber immer mehr der Mut zu verlassen, die anfängliche Kompromisslosigkeit beizubehalten. Zonca will es so, dass Julia sich langsam vom Saulus Richtung Paulus bewegt. Hier macht sich das erste und grundsätzliche Problem des Films bemerkbar. Das Grundthema, die Wandlung der Protagonistin, angestoßen durch Julias Zusammentreffen mit ihrem Entführungsopfer, ist zwar ein Klischee, aber das könnte noch akzeptiert werden. Doch Aidan Gould, der den jungen Tom spielt, kann so wenig als glaubwürdiger Grund für Julias Sinneswandel überzeugen, dass die ganze weitere Kartenhaus-Konstruktion mindestens heftig wackelt. Das liegt weniger an dem alles andere als berauschenden Schauspiel des 1997 in Columbus, USA, geborenen Nachwuchsdarstellers, sondern einfach daran, dass es der Film schlicht versäumt, die Beziehung zwischen Entführerin und Opfer durch eine halbwegs überzeugende Geschichte aufzubauen, anstatt sie einfach zu behaupten.
Ein weiteres Minus: Nach dem Eintreffen in Mexiko verliert „Julia“ rasant an Glaubwürdigkeit. Wirklich plausibel waren weder die absurde Entführung noch die folgenden Verhandlungen mit dem Großvater. Doch dass Tom jenseits der Grenze ein weiteres Mal entführt wird, ist doch eine Kapriole zu viel. Ein Charakterporträt, das sich mit gelegentlich komödiantischen Einschüben zum Entführungsdrama und schließlich Road Movie gewandelt hat, will auf den letzten Metern auch noch Gangsterthriller werden. Das ist kurz spannend, fügt sich aber in die restliche Geschichte nicht gut ein. Mit welch leichter Hand Erick Zonca die Genres aneinanderreiht, ist zwar bemerkenswert und ungewöhnlich, erzeugt aber insgesamt eher den Eindruck von Unentschiedenheit und ist von wenig Gewinn für die Geschichte.
Und unterm Strich? „Julia“ hat nicht wenige Längen, die Moral des Films schmeckt abgestanden, die Story wirkt nicht ausgereift und Aidan Gould war definitiv nicht die richtige Wahl. Und die Liste der Kritikpunkte könnte noch fortgesetzt werden. Ist „Julia“ deswegen also ein völliger Fehlschlag geworden? Klare Antwort: Nein. Auch wenn der Film mit seinen 138 Minuten zu lang geraten ist, hat er immer wieder starke Momente und weiß phasenweise zu fesseln. Und am Ende bleibt vor allem der Eindruck einer sich überwältigend verausgabenden Tilda Swinton. Swinton zieht als Julia in den Bann. Sie ist Dreh- und Angelpunkt der so manchen Kritikpunkt nichtig erscheinen lässt.
Die schottische Schauspielerin Swinton gab ihr Debüt 1986 in Derek Jarmans Caravaggio und machte seitdem – zunächst in kleineren Produktionen – immer wieder positiv auf sich aufmerksam. Ihr internationaler Durchbruch gelang ihr mit dem Sally-Potter-Film „Orlando“, nach dem Roman von Virginia Woolf. Weitere größere Rollen spielte sie in Adaption, Constanine oder auch Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia, zuletzt konnte Swinton einen Oscar für die beste Nebenrolle in Michael Clayton gewinnen. In Erick Zoncas Film bekommt der Zuschauer nun die Chance, die begabte Schottin in einer an die Substanz gehenden Hauptrolle zu erleben. „Julia“ – das sind 138 Minuten Tilda Swinton pur.
Quelle: filmstarts.de
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Freitag, 18. September 2009
Razorlight Sänger Johnny Borell: Auf der Suche nach dem richitgen Schuh.
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Razorlight's Street Gig in Wuppertal

Die englisch-schwedische Band Razorlight ist nach Wuppertal gekommen. Am 17. September gaben Razorlight ein Konzert im Steinbruch Oetelshofen. Die Location wurde von Fans aus 230 Vorschlägen unter die besten zehn gewählt.
Am Ende entschied sich die Band selbst für den eindrucksvollen Auftrittsort im Wuppertaler Steinbruch, wo sie mit hunderten Fans auf acht Hektar Fläche und zwischen 70 Meter hohen Fels-Steilwänden rocken werden. Karten für das exklusive Konzert gab's allerdings nur zu gewinnen. Wer dabei sein wollte, konnte sein Glück bis zum 16. September auf: www.t-mobile-streetgigs.de versuchen.
Und ich war eine der Glücklichen. Zusammen mit meinem Mitbewohner Andi und hunderten anderen Fans habe ich in der beindruckender Kullise, wo normaleweise Kalk abgebaut wird, gerockt. Allerdings ist es denjenigen, die nicht da sein konnte schwer zu erklären, wie GEIL es wirklich war. Und berschriebliche Atmosphäre überwiegend von der Lokation selber erzeugt wurde. Kalt war es auch, muss man zugegen, aber wer ordentlich abgerockt hat (und zum rumstehen ist, denke ich, keiner hingefahren), dem wurde es auch schnell warm. Und hey, wenn Johnny auf die Bühne kommt, wird einem automatisch HEISS!! :D
Die ersten Fotos sind hier zu betrachten. Obwohl ich heute wieder früh aufstehe musste um zur Arbeit zu gehen und nur wenig Schlaf drinn war bereuen tue ich den Gig auf gar keinen Fall. Deen Scglaf hole ich halt heute nach. Oder morgen...Die Erinnerung aus der ersten Hand, bzw., der ersten Reihe, bleibt.
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Donnerstag, 17. September 2009
Ich verbinde Sie weiter....
Sind also, ich und der Etienne, nach Hürth zur Mouna gefahren um mit ihr über Ramadan zu sprechen, weil ich weiß, dass sie das praktiziert und es auch gut erklären kann. Und na, ja ... sie spricht auch gutes Deutsch. :D Es ist auch schnell und reibungslos verlaufen, der Etienne war zufrieden und ich froh, dass ich ihm helfen konnte.
Allerdings finde ich die Kollegen von Mouna irgendwie komisch ... Als die das Radio gesehen haben, fingen die an rumzurennen wie besoffene Hühner. Aufregung wie im Dorf, in dem das Kirchenfest einmal im Jahr DAS Ereignis ist. Es ist ja auch Hürth, zu viel kann man von den Leuten auch nicht erwarten.
Jedenfalls musste ich halt drüber lachen. Mit so vielen Frauen möchte ich auch nicht arbeiten. Die Atmosphäre war auch ... boah ... Nichts für mich.
Ich bin froh, dass ich heute und in den nächsten Tagen die Anrufende mit dem Blick auf den Rhein weiterverbinden kann ...
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Mittwoch, 16. September 2009
"Der Fledermausmann"- Jo Nesbo

Harry Hole, alkoholkranker Polizist aus Oslo, wird nach Sydney geschickt, um dort den Mord an einem norwegischen Soap-Star aufzuklären. Ihm zur Seite steht der Aborigine Andrew Kensington, der sich im lauf der Ermittlungen allerdings selbst verdächtigt macht. Die Morde an jungen blonden Frauen reißen nicht ab, und schließlich werden auch noch Andrew und schwule Clown Otto ermordet aufgefunden. Völlig verunsichert setzt Harry alles auf eine Karte, als er seine blonde Freundin Brigitta den Lockvogel spielen läßt.
Rezensionen zum Buch und vieles mehr finden sie hier.
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"B.Aires"

Toro, Equis, Aili und Fer wohnen zusammen. Sie haben große Pläne für die Zukunft und wären gerne Filmemacher, Schauspieler oder Malerin. Die Wirklichkeit sieht anders aus - tastächlich jobben sie als Teppich-Reiniger, Koch oder Motorrad-Kurierin.
Mir seinen gefeierten Debüt hält Ariel Rotter in Notaufnahmen das Leben on ihrer WG fest- ein Leben im Hier und Jetzt von Buenos Aires, mit allen Schwirigkeiten und voller Zukunftsträume, zur wunderbaren Musik von Gustavo Cerati.
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Dienstag, 15. September 2009
Jede Redaktion hat ihren „Diederik“.
Diederik van Zessen lernte ich bei der WM in Belfast kennen. Der ist genau so ein Typ: Blond, selbstbewusst, gut aussehend, erfahren, sympathisch, cool drauf ... Eben halt so ... Jeder kennt solche Typen. Der Etienne ist genau so, könnte glatt als der Zwillingsbruder durchgehen.
Nicht dass es mich stören würde, ich finde beide sympathisch. Ich fand diese Feststellung einfach nur interessant. Und ... ja, lustig.
Wenn ich so gerade darüber nachdenke, fällt mir auf, dass sogar die Foreml1 ihre eigenen Diederik hat: Nico Rosberg. Stimmt doch, oder? Er ist nett, blond, sieht gut aus, jeder mag ihn- was auch kein Wunder ist, weil so einen sympathischen Typen muss man einfach mögen. Apropos Formel1 …
Eine Pressekonferenz zur Verlegung der A4 stand an der Tagesordnung. War echt ein spannendes Thema. Dafür mussten wir nach Kerpen fahren. Dort ist ja bekanntlich der Michael „Schumi“ Schumacher groß geworden. Ich sage es mal so: Ich bin kein Fan. Sanft ausgedrückt. Ich wollte auch nie nach Kerpen hin, wegen der Nicht-Fan-Sache eben. Obwohl ich schon des Öfteren zum Karten wollte ... Aber nach Kerpen ...&&%/((/(&$§%$$&%$% Na, und heute bin ich dort eben gelandet. Viel mehr fällt mir jetzt dazu nicht mehr ein. Nur das der Ort langweilig ist.
Kein Wunder, dass Der Michael so schnell im Auto ist. Denn aus solchen Orten will man nur so schnell wie möglich abhauen ...
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Montag, 14. September 2009
"Smart" fahren...
„Wenn uns unterwegs etwas Lustiges passiert, können wir ja dann darüber etwas schreiben“, sagten wir noch beim Abschied. Obwohl ...Unter „Losfahren“ stellt man sich auch etwas Leichteres vor. Denn unser Dienstwagen (ach, wie schön das klingt) war ein Smart mit Automatikbetrieb. Und die Mascha ist damit noch nicht gefahren. Und ich selber bin bisher nur mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs gewesen. A long story …
„Ja, da muss irgendwo noch ein Zettel liegen, an dem es erklärt ist“, ist uns noch gesagt worden. Der wurde dann schnell gefunden, aber der Rest war dann nicht mehr so einfach. Nach ca. 20 Minuten auf dem Parkplatz sind wir dann endlich losgefahren. Bis nach Brühl sind es nur knapp 8 Km. Diese haben wir dann innerhalb halber Stunde geschafft. Wenn man sich nicht auskennt, kann es manchmal auch länger dauern ... Ist ja bekannt.
Die Umfrage lief eigentlich relativ schnell und zügig. Der Rückweg war ja wieder eine andere Geschichte. So rund 15 Uhr rief uns dann schon die RvD an, weil sie sich schon Sorgen machte. „Ihr seit ja so in 20 Minuten dann da?“ N-jaa ... 20 Minuten …, ja. Aber 20 mal 3. Milch für die Redaktion musste noch gekauft werden. Die Schlange im Supermarkt war ja wieder lang. Kennt ja jeder, oder?
Zumindest mussten wir für das Parken nicht zahlen und das hat Freude erzeugt.
Es ging gleich in Studio um das Material zu schneiden, aber tsja..Pech. Um 2 Minuten habe ich die Deadline verpasst und so galt die ganze Aktion nur als Übung für uns beide. Ist ja auch nicht schlimm.
Aber ... Ach, Mensch ... Der Hintergedanke wurmt doch: Hätten wir doch noch smarter fahren können ...
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Twitter auf dem Laufstieg.
Dass Twitter nicht nur ein Community Portal ist haben schon längst die erkannt, die ihn benutzen. Jenen werden auch bestätigen, mit Glitzern in den Augen, dass Twitter ein Phänomen ist. Ich selbst muss gestehen, dass ich es nicht fassen kann, wie ich früher ohne Twitter leben konnte. God bless The Erfinder!! Und wie oben auf dem Foto zu sehen ist: Das Phänomen Twitter ist aus der Nachrichten-Welt nicht mehr wegzudenken. Die Modewelt wurde auch schon erobert ...Foto: facehunter
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Donnerstag, 10. September 2009
"Brügge sehen... und sterben?"

Zwei britische Profikiller, Ray (Colin Farrell) und Ken (Brenand Gleeson) müssen nach einem gefährlichen Job untertauchen. Ihr Boss Harry Waters (Ralph Fiennes) schickt sie also nach Brügge. In dieser äußerst malerischen, belgischen Stadt sollen sich die beiden erstmal ruhig verhalten und das Ambiente genießen.
Dem kultivierten Ken kommt dies gelegen, er geniesst die mittelalterliche Stadt in vollen Zügen lässt keinen Touristentrampelpfad aus und unternimmt sogar eine Bootsfahrt. Ray kann sich hingegen nichts Langweiligeres vorstellen als eine Bildungsurlaub in einer europäischen Altstadt, doch dann läuft er der hübschen Blondine Chloë (Clémence Poésy) über dem Weg. Die beiden Briten sind mit ihrem Zwangsurlaub schlussendlich also doch noch zufrieden, sogar so zufrieden dass sie glatt vergessen, dass sie abends im Hotel sein müssen falls dort Harry anrufen sollte.
Als sie den ersten Anruf von ihm verpassen, lässt er ihnen eine schriftliche Nachricht zukommen in der er mit äußerst vulgären Ausdrücken klarmacht, dass sie von nun an gefälligst telefonisch anzutreffen sein sollen. Dummerweise hat Ray genau an diesem Abend sein erstes Date mit Chloë und vereinbart deshalb mit Ken, dass er ihn deckt wenn Harry nach ihm fragen sollte.
Als es dann schließlich soweit ist, könnte die Überraschung nicht größer sein: dem Gangsterboss aus England kommt Rays Abwesenheit mehr als gelegen, denn das Ziel ihres Auslandsaufenthalts ist dessen Tod, den Ken herbeiführen soll. In jüngster Vergangenheit hatte Ray bei einem seiner Jobs nämlich aus versehen ein Kind erschossen. Diese Bürde kann sein Chef nicht weiterhin tragen und deshalb muss er verschwinden, quasi eine Frage der Ehre.
Er erklärt Ken am Telefon dass es dringend notwendig sei und dass der Aufenthalt im wunderbaren Brügge sozusagen ein Abschiedsgeschenk an den jungen Ray darstellt. Harry war slebst als er noch klein war einmal in Belgien und ganz besonders Brügge hatte ihn damals tief beeindruckt.
Ken der seinen Kollegen lieb gewonnen hat will anfangs nicht seinen Ohren trauen doch er möchte auch nicht seinen Boss enttäuschen dem er viel zu verdanken hat. Als er also am nächsten Tag Ray in einen Park verfolgt und ihn von hinten abknallen will, kommt dieser ihm fast zu vor: Ray steckt sich einen Revolver in den Mund und versucht Selbstmord zu begehen doch Ken erschreckt ihn zu sehr als dass er noch abdrücken könnte.
Es folgt ein Mann zu Mann Gespräch in dem die Karten auf den Tisch gelegt werden. Ken gibt zu was der wahre Grund für ihren Brügge-Trip ist und Ray erklärt, dass ihm nichts lieber als der Tod wäre, da er seit dem Unfall mit dem toten Jungen ständig von Alpträumen verfolgt wird. Am Ende finden die beiden aber doch dass es das Beste wäre wenn Ray aus Brügge abhauen und sich irgendwo in Europa verstecken würde. Daraufhin ruft Ken nochmals Harry Waters zurück und erklärt ihm wie die Situation in Belgien nun aussieht.
Total aufgebracht und erzürnt von Kens Untreue macht sich der große Mafiaboss selbst nach Brügge auf wo er seine beiden abtrünnigen Soldaten eigenhändig zur Strecke bringen will…
Mir fällt einmal mehr auf, dass es nicht immer leicht ist einen Film in seine Gänze und gleichzeitig adäquat wiederzugeben. Völlig von mir ausgeblendet wurde beispielsweise die Tatsache dass der Film mit sehr viel Witz und schwarzen Humor aufwartet. Der Plot gibt wesentlich mehr her als meine Zusammenfassung glauben macht und die Story ist auch verstrickter als nun manch einer vermuten wird.
Die Performance der einzelnen Schauspieler fand ich eigentlich vollkommen in Ordnung. Im Gegensatz zu einigen geläufigen Meinungen finde ich Colin Farrell doch ziemlich solide. Die knapp 105 Minuten Laufzeit vergehen wie im Fluge und man bekommt selbst mächtig Lust auf Brügge und seiner tollen Kulisse.
Der Streifen ist einer der positiven Überraschungen dieses Jahres und sollte unbedingt gesichtet werden, es lohnt sich auf jeden Fall.
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Dienstag, 8. September 2009
"Mein bester Freund"
François ist Antiquitätenhändler und ersteigert aus einer Laune heraus eine griechische Vase für eine horrende Summe. Die Legende hatte ihn beeindruckt, wonach die Vase einst von den Tränen Achilles’, der um seinen toten Freund Patroklus trauerte, gefüllt war. Die Geschäftspartnerin von François, Catherine, ist verärgert, denn die Vase soll aus dem gemeinsamen Geschäft finanziert werden. Am Abend während eines Essens mit Bekannten konfrontiert Catherine François damit, dass er keinen einzigen Freund habe.François fühlt sich provoziert und wettet mit Catherine um die teure Vase, dass er ihr innerhalb von zehn Tagen einen sehr guten Freund vorstellen kann. Er erstellt eine Liste mit Namen, doch leider sind das nur Geschäftsbeziehungen oder ein alter Klassenkamerad, die jeweils kein Interesse daran haben, mit François befreundet zu sein. Der Händler fühlt sich als sozialer Versager, und bittet seine neue Bekanntschaft, den redseligen Taxifahrer Bruno, ihm einen Kurs in Kontaktfreude zu geben. Die beiden werden Freunde. François beschließt, von Bruno einen riskanten Freundschaftsbeweis zu fordern, der Catherine überzeugen soll...
Der französische Film „Mein bester Freund“ von Regisseur Patrice Leconte lockte in Frankreich über eine Million Zuschauer in die Kinos. Der bekannte Schauspieler Daniel Auteuil gibt eine brillante Vorstellung als François, ein Mann, der spröde und unsympathisch wirkt, hinter dieser Fassade aber einfach liebenswert ist. Vor allem dank Auteuil ist „Mein bester Freund“ wieder einer dieser neuen französischen Filme, die leicht und luftig zwischen Komödie und Drama hin- und herpendeln. Sie erinnern dabei an Theaterstücke im Boulevardstil. Das Rollenspiel sorgt wie von selbst für spannende Unterhaltung ohne spektakuläre Handlung oder Effekte.
Diese Eigenschaften und sein Thema der Einsamkeit in der modernen Welt verbindet „Mein bester Freund“ mit „Herzen“ von Alain Resnais und mit den Komödien „Kann das Liebe sein?“ und „Zusammen ist man weniger allein“. Auch Taxifahrer Bruno, der aus einem anderen Milieu als François kommt – er sammelt Panini-Bilder statt antike Möbel – ist einsam. Bruno nervt seine Umgebung mit angelesenem Wissen zu jedem beliebigen Stichwort. Wie ein wandelndes Lexikon erzählt er Anekdoten über Berühmtheiten und kann die historischen Hintergründe zum Beispiel von Berufsbezeichnungen erklären. Der Taxifahrer bewirbt sich seit Jahren als Kandidat für Quizsendungen, doch leider ist er dafür zu nervös. Dany Boon spielt diesen Bruno als freundlichen, gutmütigen Mann, der es schafft, den zugeknöpften François aus der Reserve zu locken.
Daniel Auteuil vereint scheinbar mühelos die vielen Widersprüche im Charakter von François. In geschäftlichen Dingen ist er gewieft und schlagfertig, doch privat geht er nicht aus sich heraus, selbst seine Freundin behandelt er, als wäre sie keine. Und er kann auch gehemmt und schüchtern wie ein kleiner Junge sein, vor allem aber hat er einen neugierigen, sehnsüchtigen Blick, der ihn zu einer starken Identifikationsfigur macht.
Auf seinen Streifzügen mit Bruno lebt François auf, bis es zum jähen Bruch mit dem gerade gewonnenen Freund kommt. Denn der von Bruno geforderte Beweis, dass er ein großes Risiko einzugehen bereit ist, stellt den Taxifahrer vor den Bekannten von François bloß. Offenbar hatte François keine Ahnung davon, dass vor allem er seine Freundschaft beweisen muss. Leconte erhöht den Gegenwartsbezug der Geschichte, indem er Bruno in der französischen Version von „Wer wird Millionär“ auftreten lässt. „Mein bester Freund“ bietet beschwingte Unterhaltung jenseits des großen Dramas und hinterlässt ein zufriedenes Lächeln auf den Gesichtern der Zuschauer.
Quelle: cinefacts.de
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Montag, 7. September 2009
"Tote Mädchen lügen nicht"

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit 13 Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf "Play" - und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...
Quelle: perlentaucher.de
"In meinen 33 Jahren als Buchhändlerin habe ich noch kein Buch erlebt, das ein solche Begeisterung ausgelöst hat, Harry Potter eingeschlossen! Ich selbst habe versucht, es beim Lesen aus der Hand zu legen. Es ist unmöglich!"
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The Beatles: What they were like at the beginning — by the fans who were there.

The Beatles: What they were like at the beginning — by the fans who were there
They were bottom on the bill to Roy Orbison in 1963; barely a year later, the Beatles were a global phenomenon. In the week of the band’s remastered back catalogue, Times readers relive their memories of Beatlemania.
Ellesmere Port Civic Hall, January 14, 1963
I’m barely 15 years, never been to a gig (a dance in those days!) and I’ve been invited by my friend Angela to a “do” to raise funds for the Carnival Queen in the Civic Hall at Ellesmere Port. “It’s brilliant new group from Liverpool,” she tells me. “The Beatles, with an A.”
Along I go in my best — a straight skirt, daringly short, and a very prim white blouse with a high neck. The atmosphere is amazing and the performance electric.
The show finishes and we’re waiting for Angela’s mum to clear up and take us home when we’re called over. “You can go backstage if you want to . . .” Wow! By now we’re all in a frenzy and a little nervous but that disappears as soon as we walk into the dressing room. Four exuberant, noisy boys larking about and writing on the mirrors. It didn’t matter who was who, they were all friendly, chatty and wild.
The only number I remember is Please Please Me but that started me on the collection — all my pocket money that year was spent on new releases. Most of my time that should have been spent revising for GCEs was spent listening to the records. Maybe that’s why I can remember most of the words to the early hits but very little about the Battle of Hastings!
Lee Lucks
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Source: timesonline.co.uk
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Sonntag, 6. September 2009
The Beatles: Hysteria in the making.

When the Beatles’ deceptively euphoric Abbey Road album came out, 40 years ago this month, I was hanging around their Apple company in Savile Row, Mayfair, watching them break up. Little did I think I would be telling and retelling the story well into the then-distant next century.
In the panorama of modern British history, there are two achievements we remember with unqualified pride. The first was standing alone against Hitler in 1940; the second was giving the world Beatlemania. Indeed, as everything that was once special about Britain slides into ruin, the Beatles increasingly seem just about all we have left. Our streets may be blighted by muggers, vandals and drunks, our public transport may be shambolic, our hospitals virus-ridden slums, our state schools hellish, our system farcical, our police force in retreat, our prime minister a head-hiding coward, our royal family debased, our MPs and peers exposed as chiselling fraudsters, our former tolerance and civility swamped by egomaniacal rudeness, even our long-cherished freedom of speech threatened by grovelling political correctness. But nothing, it seems, can tarnish the glory that was John, Paul, George and Ringo.
More of this exlusive article to read here.
Source: timesonline.co.uk
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John Lennon, the lost interviews.

John Lennon did many brilliant things in his life, but arguably one of his most inspired acts was his deliberate destruction of the Beatles in 1969 — just 40 years ago this month. It didn’t seem that way then, not to tens of millions of devastated Beatles fans around the world, and not to Paul McCartney, who, feeling abandoned, went off to his farm in Scotland and into a deep depression.
But if Lennon, who’d started the group that evolved into the Beatles, hadn’t murdered his creation at that moment, if the band had somehow struggled on through their rows into the 1970s,
I doubt that you’d be reading this article today.
By killing the Beatles before they could disappoint us, as they inevitably would have done when music fashions changed and the band’s later albums didn’t quite live up to the ones we still love, Lennon froze them for ever at their peak.
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Source: timesonline.co.uk
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Samstag, 5. September 2009
"Ein verlockendes Spiel"

Amerika 1925: Football ist ein wilde, junge Sportart ohne Regeln, Rücksicht oder Superstars. Al das Team des charismatischen Football-Helden Dodge Connolly (George Clooney) seinen Sponsor verliert, kauft er das Jungtalent Carter "The Bullet" Rutherford (John Krasinski) ein. Der lockt als berühmter Kriegsheld neben einem riesigen Publikum auch die bildhübsche Journalistin Lexie Littleton (Renee Zellweger) an, die den sportlichen Volkshelden als Hochstapler entlarven will. Zugleich entbrennt ein wüster Wettstreit zwischen Dodge und Carter um die Zuneigung der aufregenden Reporterin, bei dem nur einer von ihnen gewinnen kann...
George Clooney spielt in dieser hinreißender Komödie nicht nur die männliche Hauptrolle, sondern beweist auch im Regiestuhl sein Gespühr für Witz, Timing und perfeckte Pointen!
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Mittwoch, 2. September 2009
El libro sobre y de Fernando Torres.
Torres relata sus mejores momentos en Inglaterra en un libro personal de próxima publicación.
La prestigiosa editorial anglosajona Harper Collins lanzará al mercado un libro de carácter autobiográfico rubricado por Fernando Torres. El ‘9’ comparte sus momentos más especiales en esta publicación que saldrá a la luz exclusivamente en lengua inglesa. La obra ofrecerá al lector una perspectiva inédita en primera persona de todo lo que ha rodeado al jugador desde su aterrizaje en el fútbol inglés, apoyado con una generosa colección de fotografías. El lanzamiento está previsto para mediados del presente mes de septiembre en el mercado británico.
Este libro, titulado ‘El Niño, My Story’, se centra en sus dos primeras temporadas en Inglaterra con alguna mirada retrospectiva a sus raíces: el desembarco en Liverpool, la adaptación a un equipo histórico con héroes locales como Gerrard y Carragher, el contacto con los ‘Spanish reds’, las experiencias en la Premier, la Champions League y la sensación de jugar ante una afición legendaria como ‘The Kop’ que pronto lo adoptó como uno de los suyos... Fernando Torres aborda en el libro todos estos y muchos otros temas con naturalidad, dibujando con estilo propio y desde todos los ángulos la esencia de su evolución en el fútbol inglés .
Source: fernando9torres.com
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